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19.02.2013
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Hotmail-Nachfolger

Microsoft macht Outlook zum Standard

Outlook-Startseite: Der Abschied von Hotmail

Die Tage von Hotmail sind gezählt: Microsofts neues E-Mail-Angebot Outlook ist nach fast sieben Monaten Testphase regulär gestartet. Der Dienst soll bereits 60 Millionen aktive Nutzer haben, alle verbliebenen Hotmail-Accounts sollen automatisch übertragen werden.

Online gegangen war eine Preview-Version von Outlook bereits Ende Juli 2012, jetzt hat Microsoft per Blogpost den regulären Start des Angebots bekanntgegeben. Zwei kurze Spots begleiten die Ankündigung, beworben wird unter anderem, dass der E-Mail-Dienst auf Wunsch mehrere soziale Netzwerke einbindet. Neuigkeiten von Facebook, Twitter und Co. landen dann direkt bei Outlook. Integriert hat Microsoft außerdem Web-Apps seiner Office-Programme wie Word, Excel und Powerpoint. Per E-Mail empfangene Dokumente lassen sich mit ihnen sofort anschauen und bearbeiten.

Microsofts hauseigener Speicherdienst SkyDrive hilft beim Versenden großer Anhänge, er bietet sieben Gigabyte kostenlosen Cloud-Speicher. Schon bei der Ankündigung der Testversion hatte Microsoft betont, dass outlook.com die Nutzerdaten nicht für personalisierte Werbung verwenden wird. Damit will sich das Unternehmen von Gmail abheben: Googles beliebter Dienst durchforstet automatisch die Postfächer seiner Nutzer, um passende Werbung einzublenden.

Die Konten bisheriger Hotmail-Nutzer will Microsoft bis spätestens Ende des Sommers automatisch auf den Nachfolgedienst umstellen. "Time" schreibt, diejenigen, die Hotmail zunächst treu bleiben, werde das Unternehmen unter anderem per E-Mail auf die bevorstehende Umstellung hinweisen.

Wer nicht am alten Interface hängt, kann manuell und sofort wechseln. Nachrichten sollen beim Umstieg nicht verlorengehen, auch Daten wie die Kontakte oder das Passwort bleiben Microsoft zufolge gleich. E-Mail-Adressen mit @hotmail-Endung sollen weiter funktionieren. Man werde dem Nutzer nicht vorschreiben, ob er jemals zu einer @outlook.com-Adresse wechselt oder nicht, heißt es im Blogpost. Hotmail zählt zu den ältesten E-Mail-Diensten überhaupt, er startete bereits 1996.

Nach Angaben von Microsoft kommt outlook.com derzeit auf mehr als 60 Millionen aktive Nutzer. Hotmail hatte im Sommer 2012 ungefähr 300 Millionen Kunden.

mbö/dpa

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insgesamt 11 Beiträge
1. Stand der Technik?
Smith 19.02.2013
Die MS-Amateure konnten nicht mal IMAP implementieren? Wieso ist der Nutzer so beschränkt und unterstützt noch so ein halbgares Produkt?
Die MS-Amateure konnten nicht mal IMAP implementieren? Wieso ist der Nutzer so beschränkt und unterstützt noch so ein halbgares Produkt?
2. Hotmail?
nonvaio02 19.02.2013
hatte ich mal vor 10 Jahren..;-)
hatte ich mal vor 10 Jahren..;-)
3.
HenryFromWob 19.02.2013
Immerhin wird man nicht ausspioniert. Und sonderlich unkomfortabel ist das ganze auch nicht :-)
Immerhin wird man nicht ausspioniert. Und sonderlich unkomfortabel ist das ganze auch nicht :-)
4. optional
wakaba 19.02.2013
Gut und zuverlässig. Skydrive ist auch nett. Besser als Google und Apple.
Gut und zuverlässig. Skydrive ist auch nett. Besser als Google und Apple.
5.
Trittschall 19.02.2013
Was soll eigentlich immer dieses stumpfe Computer-BILD Gelaber? Glauben Sie im Ernst, was Sie da schreiben? Anscheinend haben Sie keine Ahnung von der Materie, da hilft auf das Wort "implementieren" nicht - hier [...]
Zitat von SmithDie MS-Amateure konnten nicht mal IMAP implementieren? Wieso ist der Nutzer so beschränkt und unterstützt noch so ein halbgares Produkt?
Was soll eigentlich immer dieses stumpfe Computer-BILD Gelaber? Glauben Sie im Ernst, was Sie da schreiben? Anscheinend haben Sie keine Ahnung von der Materie, da hilft auf das Wort "implementieren" nicht - hier übrigens völlig fehl am Platze. Halbgar? Schon mal erlebt, dass einer nen Berliner ohne Füllung kauft uns sich danach drüber beschwert, dass keine Marmelade drin ist? Ich auch nicht. Sie anscheinend schon. Der Nutzer scheint hier in der Tat beschränkt. Bitte benutzen Sie doch weiterhin web.de oder ihre t-online Direktadresse.

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  • Natalie Stosiek
    Markus Böhm schreibt von München aus am liebsten über Medien und die Menschen dahinter. Als "Kioskforscher" setzt er sich voller ungesunder Begeisterung bloggend mit Zeitschriften auseinander.

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