Schrift:
Ansicht Home:
Netzwelt

Betrugsmasche

Vorsicht vor gefälschten Telekom-Rechnungen

In Ihrer Mailbox ist eine Telekom-Rechnung gelandet, mit der Sie nicht gerechnet haben? Dann ignorieren Sie die Nachricht lieber. Dahinter könnten Betrüger stecken, die Schadsoftware auf Ihren Rechner schleusen wollen.

DPA

Telekom-Logo

Mittwoch, 13.02.2019   16:17 Uhr

In vielen E-Mail-Postfächern landen derzeit auf den Januar datierte gefälschte Telekom-Rechnungen, warnt die Polizei Niedersachsen. Wer unter Windows auf das angehängte, manipulierte Word-Dokument klickt oder in der E-Mail einen Link aufruft, der zum Download der Januar-Rechnung führen soll, holt sich demnach Schadsoftware auf den Rechner.

Die Polizei Niedersachen nennt die angeblichen Rechnungs-E-Mails "ziemlich gut kopiert". Aus echten Telekom-Abrechnungen kopierte Textabschnitte führen demnach beispielsweise zu nachgeahmten Telekom-Webseiten. Außerdem erkennen laut der Polizei aktuell bisher nur wenige Virenscanner die Bedrohung.

"Wer bereits in die Falle getappt ist, sollte umgehend seinen Computer vom Netzwerk trennen, um nicht weitere Systeme im gleichen Netzwerk zu infizieren", heißt es außerdem. Antivirensoftware könne gegebenenfalls noch helfen, sicher sei das aber nicht. Im schlimmsten Fall helfe nur eine Neuinstallation von Windows: "Zudem sollten Sie bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle Anzeige erstatten."

Lieber direkt auf die Telekom-Seite gehen

Wer sich nicht sicher ist, ob er eine echte oder gefälschte Rechnungs-E-Mail vor sich hat, sollte die Nachricht ignorieren und die Webseite des Telekom-Kundencenters aufrufen, um seine Rechnung von dort herunterzuladen. Alternativ kann man bei der Telekom etwa telefonisch nachfragen, ob gerade eine Rechnung verschickt wurde.

Auf einer Info-Website gibt die Telekom Tipps zum Schutz vor Fake-Rechnungen. Dort heißt es beispielsweise: "Betrüger nutzen oft hohe, unleserliche oder ungewöhnliche Rechnungsbeträge in der E-Mail, um den Empfänger zu veranlassen, Anhänge zu öffnen oder auf Links zu klicken." Hinweise zu gefälschten E-Mails in seinem Namen nimmt das Unternehmen hier entgegen.

mbö/dpa

insgesamt 14 Beiträge
myonium 13.02.2019
1.
Welche Firma schickt denn Rechnungen als Word-Datei bzw. wer klickt auf so einen Link? Und wenn die Mail ansonsten auch noch so gut gemacht ist - an der Stelle ist es doch vorbei ...
Welche Firma schickt denn Rechnungen als Word-Datei bzw. wer klickt auf so einen Link? Und wenn die Mail ansonsten auch noch so gut gemacht ist - an der Stelle ist es doch vorbei ...
Fairy2324123 13.02.2019
2. Hatte ich auch schon
Solch eine E-Mail Rechnung von Telecom ist auch schon bei mir gelandet. Da ich dort kein Kunde ist, war der Betrug natürlich sofort klar. Aber der Aufbau der E-Mail lässt nichts darauf schließen. Lustig ist, dass sie selbst vor [...]
Solch eine E-Mail Rechnung von Telecom ist auch schon bei mir gelandet. Da ich dort kein Kunde ist, war der Betrug natürlich sofort klar. Aber der Aufbau der E-Mail lässt nichts darauf schließen. Lustig ist, dass sie selbst vor Phisingmails warnen, aber das trägt eher dazu bei, das Leute auf sie hereinfallen.
frenchie3 13.02.2019
3. Öhem, wer zahlt noch gegen Rechnung?
Abbuchen lassen und Ruhe ist. Für die Daten-Psychopathen: man kann eine Abbuchung widerrufen wenn die Telekom tatsächlich zu satt zugegriffen hat.
Abbuchen lassen und Ruhe ist. Für die Daten-Psychopathen: man kann eine Abbuchung widerrufen wenn die Telekom tatsächlich zu satt zugegriffen hat.
camshaft_in_head 13.02.2019
4. @ myonium
es gibt genügend Firmen die das machen. So bezahle ich beispielsweise meinen Server ;) Man gut das man in der heutigen Welt nicht nur an einen Telefonanbieter gebunden ist wie früher. Also hat man als Alternativkunde den Fake [...]
es gibt genügend Firmen die das machen. So bezahle ich beispielsweise meinen Server ;) Man gut das man in der heutigen Welt nicht nur an einen Telefonanbieter gebunden ist wie früher. Also hat man als Alternativkunde den Fake sehr schnell erraten!
Actionscript 13.02.2019
5. Die Anrede...
...bei solchen Phishing Mails ist normalerweise die Email Anschrift oder das vor dem "@" Zeichen aber nicht der richtige Name. Es ist immer sicher, die URL direkt in den Browser einzugeben, wenn man nicht absolut sicher [...]
...bei solchen Phishing Mails ist normalerweise die Email Anschrift oder das vor dem "@" Zeichen aber nicht der richtige Name. Es ist immer sicher, die URL direkt in den Browser einzugeben, wenn man nicht absolut sicher ist.

Artikel

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung
TOP