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Netzwelt

Vertrauen in Medien

Müssen Journalisten transparenter arbeiten?

In seiner jüngsten Kolumne ergründet Sascha Lobo, warum so viele Menschen "die Medien" für die Probleme der Welt verantwortlich machen. In seinem Podcast antwortet er nun kritischen Lesern.

DPA

Demonstrant mit einem Schild

Dienstag, 24.10.2017   10:36 Uhr

Sascha Lobo: der Debatten-Podcast #11. Vertrauensverlust: Woran "die Medien" wirklich schuld sind

Für die einen haben sie die Rückkehr der Populisten herbeigeführt, für andere sind sie einfach nur Wahrheitsverdreher und gesteuerte Marionetten der Mächtigen. In seiner aktuellen Kolumne mit dem Titel "Woran 'die Medien' wirklich schuld sind" hinterfragt Sascha Lobo, warum so viele Menschen den Medien nicht mehr vertrauen.

"Man schlägt die Medien und meint die Welt", schreibt Lobo. Der Überbringer einer Botschaft werde für den Inhalt verantwortlich gemacht, für komplexe Probleme hofften viele auf einfache Erklärungen, so Lobos Beobachtung. Weil die Medien durch das Internet so präsent sind, sei es besonders verführerisch, sie verantwortlich zu machen.

Doch ohne jede Schuld seien die Verlagshäuser und Fernsehsender allerdings auch nicht, schreibt er. "Man erfährt selten, ob Journalisten Parteimitglieder sind, mit welcher politischen Haltung sie die Welt anschauen, was ihre eigenen Interessen sein mögen." Helfen würde dabei nur offensive Transparenz. Ändern müssten sich die Medienhäuser auf jeden Fall.

Zu seinen Ausführungen erhielt Sascha Lobo zahlreiche Kommentare. Im Podcast antwortet Lobo seinen Leserinnen und Lesern aus dem Forum von SPIEGEL ONLINE und von anderen Plattformen.

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tki

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