Schrift:
Ansicht Home:
Netzwelt

Neue Strategie

YouTube kontert Verschwörungstheorien - mit Wikipedia-Auszügen

Wer YouTube benutzt, landet schnell bei Videos mit verschwörungstheoretischen Inhalten. Löschen will das Netzwerk solche Clips nicht, ihnen soll künftig aber etwas entgegensetzt werden.

imago/ Eastnews

YouTube-Chefin Susan Wojcicki

Von
Mittwoch, 14.03.2018   10:59 Uhr

"YouTube, der große Radikalisierer": Unter dieser Überschrift schrieb sich Zeynep Tufekci vergangenen Samstag ihre Sorge von der Seele. In einem viel beachteten Beitrag für die "New York Times" berichtete die Techniksoziologin, wie ihr der YouTube-Algorithmus 2016 Videos von Rassisten oder Holocaust-Leugnungen vorschlug - dabei hatte sie eigentlich nur Wahlkampf-Auftritte von Donald Trump sehen wollen.

Als sie danach testweise von einem anderen Account Videos von Hillary Clinton und Bernie Sanders aufrief, wurden ihr auch hier seltsame Videos empfohlen, diesmal linke Verschwörungstheorien. In weiteren Versuchen führten Vegetarier-Videos zu Veganer-Videos und Jogging-Videos zu Ultramarathon-Videos. YouTube hatte Tufekci immer noch etwas Krasseres zu bieten.

"Es scheint, als ob man nie 'hardcore' genug für den Empfehlungsalgorithmus von YouTube ist", bilanzierte die Autorin und nannte YouTube deshalb "eines der mächtigsten Radikalisierungsinstrumente des 21. Jahrhunderts". Besonders gefährlich sei die Situation, wenn man bedenke, "wie viele Menschen - vor allem junge Menschen - sich an YouTube wenden, um Informationen zu erhalten".

YouTube reagiert nun

Der Artikel dürfte die Google-Tochterfirma geärgert haben, zumal YouTube schon länger Ärger mit wichtigen Werbekunden hat. In den vergangenen Jahren hatten sich einige Firmen beschwert oder gar Werbebuchungen zurückgeschraubt, weil ihre Anzeigen immer mal wieder auch vor problematischen Videos aufgetaucht waren, seien es Clips voll Hass und Hetze oder eben Videos mit Verschwörungstheorien. YouTube hatte auf diese Probleme unter anderem mit Anpassungen seiner Monetarisierungsregeln reagiert.

Auf der Konferenz South by Southwest (SXSW) in Austin kündigte YouTube-Chefin Susan Wojcicki nun eine neue Maßnahme an, mit der YouTube sein Problem mit den omnipräsenten Verschwörungstheorien in den Griff zu bekommen hofft: Sogenannte "Information Cues" sollen dem womöglich unbedarften Konsumenten umstrittener Videos zusätzliche Informationen zum Thema an die Hand geben. Ob er sich mit diesen Informationen jedoch beschäftigt, steht dem Nutzer frei. Man sei keine "Nachrichtenagentur" (im Original: "news organization") betonte Wojcicki auf der Bühne.

Konkret will YouTube Textauszüge aus der Wikipedia und von anderen Websites neben Videos stellen, die sich mit Themen beschäftigen, zu denen Verschwörungstheorien kursieren. Als ein Beispiel für solch ein Thema wurden Chemtrails und die Mondlandung erwähnt. "Die Leute können die Videos immer noch schauen", sagte Wojcicki, "haben dann aber Zugang zu zusätzlichen Informationen."

Dass die Mondlandung auf YouTube ein umstrittenes Thema zu sein scheint, belegt übrigens schon eine Eingabe des Begriffs "Mondlandung" ins Suchfeld der Plattform: Auch wer zum Beispiel nur die alten Aufnahmen der US-Mission sucht, dem wird hier als Erstes die Erweiterung seiner Suche um das Wort "Fake" vorgeschlagen. Und unter den restlichen neun weiteren automatischen Vorschlägen finden sich dann auch noch die Begriffe "Verschwörung", "Fake Beweise Video" und "Mondlandungslüge".

Wo tauchen die Hinweise auf?

Welche und wie viele Videos genau mit den neuen Hinweisen ausgestattet werden, ist bislang unklar, genau wie die Frage, welche Quellen außer Wikipedia YouTube an prominenter Stelle präsentieren wird. Grundsätzlich sollen zunächst einmal Themen mit Zusatzmaterial bedacht werden, zu denen bereits viele Videos existieren.

Fotostrecke

Online-Lexikon: Sieben Wikipedia-Anekdoten

Wer also eine eher unpopuläre oder schwer zu widerlegende Theorie bedient oder aufstellt - zum Beispiel die, dass dieser Artikel hier nur geschrieben wurde, weil der Fußballverein Manchester United gestern gegen Sevilla verloren hat -, muss wohl alsbald nicht mit einem Wikipedia-Auszug unter seinem Video rechnen.

Offen ist auch noch, ob die neuen Hinweise zum Beispiel auch unter Videos auftauchen werden, die Verschwörungstheorien als solche entlarven wollen, also Videos, die sich kritisch mit einer Theorie auseinandersetzen. Erstmals zu sehen sein sollen die "Information Cues" indes "in den kommenden Monaten". Die Wikimedia Foundation, die Stiftung hinter dem Projekt Wikipedia, hat sich noch nicht zu dem Vorhaben geäußert.

Tipps für den Online-Alltag: So enttarnen Sie Fakes

Ist die Quelle seriös?
Stößt man auf eine spektakuläre Nachricht, sollte man zunächst prüfen, auf welcher Quelle sie beruht. Bei einer Falschmeldung des "Denver Guardian" aus dem US-Wahlkampf etwa hätte es schon gereicht, den Namen des Mediums zu googeln. Einen "Denver Guardian" gibt es nämlich nicht, wie die "Denver Post", eine real existierende Zeitung, klarstellte. Seriöse Nachrichtenseiten haben ein Impressum und Kontaktmöglichkeiten und verschleiern nicht, wer sie betreibt.

Interessant ist auch, was eine Seite bislang veröffentlicht hat. Ist eine spektakuläre Nachricht vielleicht der erste Beitrag überhaupt? Gibt es die angeblich traditionsreiche Seite möglicherweise erst seit einer Woche? Oder postet die Seite sonst offenkundig blödsinnige Nachrichten?
Handelt es sich um eine Satire-Meldung?
Hat man den Kontext im Blick, entdeckt man auch Satire-Postings leichter. Seit Jahren zum Beispiel kommt es vor, dass Internetnutzer "Postillon"-Meldungen für bare Münze nehmen. Die Website verspricht zwar "ehrliche Nachrichten - unabhängig, schnell, seit 1845", veröffentlicht aber Quatschmeldungen wie "Katastrophenschutz warnt: Werwölfe heute Nacht bis zu 15 Prozent größer". Ähnliches gilt für "Die Tagespresse", die sich als "Österreichs seriöseste Onlinezeitung" bezeichnet.

Neben Satire-Seiten gibt es Websites, die mit erfundenen Nachrichten Besucher locken wollen, um über Anzeigen Geld zu verdienen. Die US-Aufklärungswebsite "Snopes" listet diverse solcher vermeintlicher Nachrichtenangebote auf, darunter etwa "World News Daily Report" und "National Report". Bei Twitter-Accounts sollte man überprüfen, ob ein Tweet wirklich von dem Account kommt, dem er zugeschrieben wird. Mitunter begegnet man auf Twitter auch Fake-Accounts, die nur so ähnlich heißen wie ein bekannter Account. Davon, dass ein Twitter-Konto wirklich demjenigen gehört, dem er angeblich gehört, kann man erkennen, wenn er von Twitter "verifiziert" wurde, also einen weißen Haken auf blauem Hintergrund neben dem Profilnamen hat.
Was steht wirklich im Artikel - und was nur in der Vorschau?
Gerade bei aggressiv etwa per Facebook angepriesenen Artikeln lohnt es sich, im Original-Artikel nachzuschauen, ob der kleine Vorschauschnipsel auf den Artikel und der eigentliche Inhalt zusammenpassen: Steht die Sensation überhaupt im Text?

Jeder Facebook-Nutzer, der eine Seite betreibt oder eine Community managt, kann beim Posten eines fremden Artikels auch die Überschrift und den Einleitungstext ändern.
Hier zum Beispiel haben wir einen SPIEGEL-ONLINE-Artikel mit der Überschrift "Kristina Schröder zieht sich aus Bundespolitik zurück" mal anders verpackt. Wir hätten auch Quatsch schreiben können wie "Kristina Schröder begeistert von Trumps Frauenbild". Merken würde man das als Facebook-Nutzer erst beim Klick auf den Artikel.
Wo kommt die Information her?
Seriös arbeitende Journalisten machen deutlich, wo ihre Informationen herkommen. Wenn etwa über eine Studie berichtet wird, sollte diese genau genannt oder verlinkt sein. Und wenn man ein anderes Medium zitiert, kann man auch einfach einen Link setzen.

Bei Medien wie SPIEGEL ONLINE steht am Ende von Meldungen übrigens oft ein Hinweis wie "dpa", "Reuters" oder "AFP". Dieses Kürzel zeigt an, dass die Meldung oder ein Teil ihrer Informationen von einer Nachrichtenagentur stammt. Meldungen aus Agenturen lassen sich nicht immer verlinken.
Wurde die Quelle richtig wiedergegeben?
Wenn es schon Quellen-Erwähnungen oder -Links gibt, lohnt es sich bei kontroversen Meldungen oft, sich durchzuklicken, bis man irgendwann bei der Ursprungsquelle ankommt. Manchmal ist sie uralt oder wird falsch wiedergegeben, was nicht immer böswillig geschehen muss: So kann es zum Beispiel Übersetzungsfehler geben. Wie der Quellencheck konkret aussehen kann, zeigt zum Beispiel dieses Video vom Kanal "Die besorgte Bürgerin":
Seiten wie "We Watch Fake Anonymous" konnten mit teils simplem Quellenaufrufen immer wieder Behauptungen der mittlerweile gelöschten Facebook-Hetzseite "Anonymous.Kollektiv" widerlegen.
Falle ich gerade auf einen Fake-Klassiker rein?
Viele Falschmeldungen kursieren monate- oder jahrelang durchs Netz - und trotzdem gibt es immer wieder Nutzer, die darauf reinfallen. Das gilt zum Beispiel für Aufrufe, bei denen behauptet wird, per Bild-Posting könne man den Facebook-AGB widersprechen.

Oft reicht es schon, Stichworte einer Meldung mit dem Zusatz "Fake" ins Google-Suchfeld zu packen. Aufklärungsseiten wie "Mimikama" und "Emergent" und Medienkritik-Portale wie "Übermedien" und das "BILDblog" haben schon über viele wiederkehrende Falschmeldungen berichtet.

Viele aufregende Geschichten entlarven sich per simplem Googlen auch als Urban Legends, als Großstadtmythen. Das gilt für manche angebliche Horrornachricht rund um Flüchtlinge - wie die "Hoaxmap" zeigt -, aber auch für viele Anekdoten, die jemand von einem ungenannten Dritten gehört haben will, etwa die Geschichte vom Hund, der im Kaufhaus stirbt.
Ist die Information tatsächlich brisant?
Vorsicht ist auch dann geboten, wenn als Quelle nebulös ein Leak angegeben wird. Nur, weil etwa eine E-Mail nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war, heißt dass nicht, dass sich darin automatisch eine spektakuläre Enthüllung verbirgt.

Bei Reddit und in anderen Internetforen wurde rund um die US-Wahl in allerlei Beiträgen, vor allem aus dem Umfeld von Trump-Fans, auf eine von WikiLeaks veröffentlichte E-Mail verwiesen. Dabei wurde mitunter suggeriert, Hillary Clintons Wahlkampfleiter würde sich in der Nachricht kritisch über Deutschlands Umgang mit der Flüchtlingskrise äußern. Ein Klick auf die Quelle beweist aber: Die E-Mail wurde an den Mitarbeiter Clintons geschickt, nicht von ihm.

Auch wenn viele Blogs und Foren eine Nachricht diskutieren - und kein etabliertes Medium -, hat man nicht unbedingt einen Beleg für "Lügenpresse"-Vorwürfe gefunden. Eins von vielen Gegenbeispielen für diese These findet sich etwa bei "Mimikama".
Zeigt ein Foto wirklich, was es zu zeigen vorgibt?
Gerade kurz nach Naturkatastrophen oder Gewalttaten machen häufig auch Foto-Fakes die Runde. Viele Menschen suchen dann nach Bildern und bekommen zum Beispiel alte Fotos von anderen Ereignissen vorgesetzt.
Vier Schritte - die wir hier detaillierter erklären - können helfen, solche Fakes zu entlarven: von der Bilder-Rückwärtssuche bis hin zum Check der Bildinhalte auf Plausibilität.
Wie neu ist ein angeblich neu aufgetauchtes Video?
Nach Ereignissen wie der Kölner Silvesternacht werden in sozialen Netzwerken oft nicht nur alte Fotos, sondern auch alte Videos als vermeintliche hochaktuelle Augenzeugen- oder Skandalclips inszeniert.

Will man eine Ahnung davon bekommen, ob ein YouTube-Video vielleicht schon älter ist, kann man zum Beispiel den YouTube DataViewer von Amnesty International anwerfen. Der Dienst liefert unter anderem sogenannte Thumbnails, Bildausschnitte aus Videos, mit denen sich dann wieder eine Bilderrückwärtssuche durchführen lässt. Außerdem wird das Upload-Datum angezeigt.
Kann ich anderen Nutzern helfen?
Haben Sie einen Fake entlarvt, kann es nie schaden, andere Internetnutzer an der Erkenntnis teilhaben zu lassen und beispielsweise einen Erklärlink als Kommentar unter ein dubioses Facebook-Posting zu setzen. Bei Facebook sollten Sie auch versuchen, Fake-News zu melden. In einem Untermenü der Meldeoption kann man explizit angeben, dass es sich möglicherweise um eine gefälschte Nachricht handelt.
insgesamt 79 Beiträge
Fuxx81 14.03.2018
1. Vollkommen legal
---Zitat--- Löschen will das Netzwerk solche Clips nicht ---Zitatende--- Warum auch? Diese Videos verstoßen gegen kein Gesetz. Weder in Deutschland noch in den USA ist es verboten Schwachsinn zu verbreiten. In den Staaten [...]
---Zitat--- Löschen will das Netzwerk solche Clips nicht ---Zitatende--- Warum auch? Diese Videos verstoßen gegen kein Gesetz. Weder in Deutschland noch in den USA ist es verboten Schwachsinn zu verbreiten. In den Staaten kommt man damit sogar bis ins Weiße Haus.
Allein-Unter-Welpen 14.03.2018
2. Die dunkle Seite von Wikipedia
Gibt's als Film auch - ausgerechnet - bei Wikipedia. Die "Church of Wikipedia" wird sich ueber dieses papstsein fuer Dumme aber sehr freuen. Denn die Wahrheit ist, dass Wikipedia - auch laut Aussagen ihres Gruenders - [...]
Gibt's als Film auch - ausgerechnet - bei Wikipedia. Die "Church of Wikipedia" wird sich ueber dieses papstsein fuer Dumme aber sehr freuen. Denn die Wahrheit ist, dass Wikipedia - auch laut Aussagen ihres Gruenders - ein "besonderes" Verhaeltnis zur Wahrheit hat... . Defakto ist von den Wikipedia Authoren in Deutschland auch keiner haftbar fuer nichts. Meine Meinung: ein perfektes Spielfeld fuer die Buchstabenagenturen...
fantin-latour 14.03.2018
3. Wie war das mit Teufel und Beelzebub
Und dass jeder Idiot in Wikipedia Verschwörungstheorien verbreiten kann, weil es eben ein Wiki und keine wissenschaftliche Plattform ist, macht nix, Hauptsache, die großen Online-Dienste halten zusammen und verlinken sich [...]
Und dass jeder Idiot in Wikipedia Verschwörungstheorien verbreiten kann, weil es eben ein Wiki und keine wissenschaftliche Plattform ist, macht nix, Hauptsache, die großen Online-Dienste halten zusammen und verlinken sich untereinander, als ob ihnen die Welt und die Wahrheit gleich noch dazu gehörte
anja-boettcher1 14.03.2018
4. Wikipedia ist keine zitierfähige Quelle!
Dies ist keineswegs eine positive Entwicklung, denn Wikepdia, das noch nicht einmal Autoren mit Klarnamen benennt und teilweise sachlich Haarsträubendes vermittelt, ist keineswegs auch nur im Ansatz eine zitierfähige Quelle. [...]
Dies ist keineswegs eine positive Entwicklung, denn Wikepdia, das noch nicht einmal Autoren mit Klarnamen benennt und teilweise sachlich Haarsträubendes vermittelt, ist keineswegs auch nur im Ansatz eine zitierfähige Quelle. Lehrkräfte, die Wissenschaftspropädeutik zu vermitteln haben, kämpfen seit geraumer Zeit gegen die völlig unverdiente Erhöhung der Wikipedipedia zu einer als autoritativ zu setzenden Quellsammlung. Zitierbar ist alles, was Datenbanken wie Munzinger bieten, aber nicht dieses halbseidene Internetportal, dessen Weltsicht von zufällig sich für dafür geeignet haltenden selbsternannten Autoren abhängt. Wer ernsthaft irgendwelchen Youtube-Videos glauben will, wird sich auch durch Artikel nicht abbringen lassen. Aber der Mehrheit, die das nicht tut, sollte man um Gottes Willen nicht einhämmern, Wikipedia sei ein Maßstab!
sking 14.03.2018
5. Guter Artikel
Es wäre wirklich interessant zu wissen, welchen Einfluss Youtube auf die Meinungsbildung unserer Gesellschaft hat. Die im Artikel beschriebenen Erfahrungen habe ich auch gemacht und bin u.a. auf ein Video gestoßen, das recht [...]
Es wäre wirklich interessant zu wissen, welchen Einfluss Youtube auf die Meinungsbildung unserer Gesellschaft hat. Die im Artikel beschriebenen Erfahrungen habe ich auch gemacht und bin u.a. auf ein Video gestoßen, das recht professionell erklären wollte, warum das Dritte Reich in den Krieg gedrängt wurde. Ohne halbwegs fundiertes Hintergrundwissen klingen die Argumente recht plausibel und darin liegt eine große Gefahr. Das habe ich besonders gemerkt, als ich mich im Forum zu Wort gemeldet habe. Der Großteil der Foristen stand hinter den Aussagen des Films. Es ist einfach Wahnsinn, wie wissenschaftlich fundiertes Schulmaterial als Lüge diskreditiert wird und schwer zu widerlegende Scheinargumente angeführt werden. Ich finde es eine Schande, dass Youtube Alltags- und wissenschaftliche Theorie auf eine Stufe stellt. Dürfte ich mich denn auf die Straße stellen und behaupten, dass Nazi-Deutschland nur Opfer des Krieges war? Es ist unerträglich zu sehen, wie der Geschichtsunterricht vor der Macht der Bilder kapitulieren muss.
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!

Artikel

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH
TOP