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Panorama

Rettungsaktion für gestrandete Wale

"Wir haben unser Bestes gegeben"

Zehn Wale sind vor der Küste Indonesiens gestrandet. Mehr als 24 Stunden versuchten Helfer, sie zu retten. Doch für vier der Säugetiere war es zu spät.

Foto: AFP
Dienstag, 14.11.2017   13:38 Uhr

Im Nordwesten Indonesiens sind zehn Wale strandet. Sechs der Säugetiere konnten am Ujong-Kareung-Strand der Provinz Aceh gerettet werden, vier starben. Die Rettung dauerte laut BBC 24 Stunden . Naturschützer, Militär, Hafenbehörde und weitere Helfer waren an der Aktion beteiligt.

Die Helfer nutzten Taue und Boote, um die Säuger zurück ins Meer zu ziehen. Einige kehrten jedoch zum Strand zurück. Manche der Helfer hätten sich an Korallenriffen verletzt, auch die Flut sei ein Hindernis gewesen, sagte Sapto Aji Prabowo von der Naturschutzbehörde. "Wir haben unser Bestes gegeben."

Prabowo zufolge ist unklar, warum die Pottwale gestrandet sind. Er wolle die Kadaver untersuchen lassen, um den Grund herauszufinden. Ein Sprecher des Amtes für Marine und Fischerei sagte, dass zwei der Tiere an Verletzungen gestorben seien; einer davon sei an Korallen hängengeblieben, hieß es. Zwei weitere Wale waren demnach zu schwach und konnten ebenfalls nicht gerettet werden.

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Gestrandete Wale in Indonesien: Die 24-Stunden-Aktion

Indonesien ist ein Archipel, der aus mehr als 17.000 Inseln besteht. Jedes Jahr stranden dort mehrere Dutzend Wale, Delfine und andere Meerestiere.

jpz/AP/Reuters/dpa

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