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16.11.2012
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Golf von Mexiko

Mehrere Verletzte nach Explosion auf US-Bohrinsel

Im Golf von Mexiko ist US-Medien zufolge eine Bohrinsel nach einer Explosion in Brand geraten. Bei dem Unglück vor der Küste des Bundesstaates Louisiana wurden mindestens neun Arbeiter verletzt, zwei weitere werden noch vermisst.

Louisiana - Mindestens neun Menschen sind bei der Explosion einer US-Bohrinsel verletzt worden. Das Unglück ereignete sich vor der Küste des Bundesstaates Louisiana, wie der texanische TV-Sender KHOU unter Berufung auf die Küstenwache berichtete. Zwei Menschen werden demnach noch vermisst. In ersten Berichten der Küstenwache war von zwei Todesopfern die Rede gewesen.

Die Bohrinsel gehört den Angaben zufolge dem in Houston ansässigen Energieunternehmen Black Elk Energy und liegt etwa 40 Kilometer von der Insel Grand Isle entfernt. Zum Zeitpunkt der Explosion waren 26 Menschen auf der Plattform, sie war nicht in Betrieb. Aufnahmen örtlicher Fernsehsender zeigten, wie dichter schwarzer Rauch über der Bohrinsel aufstieg. Das Feuer sei mittlerweile gelöscht, sagte Küstenwachen-Sprecher Ryan Tippets.

Es sei nur eine sehr geringe Menge Öl ausgelaufen, sagte Tippets. Die Küstenwache richtete eine Kommandozentrale ein, die den Vorfall untersuchen soll. Nähere Angaben wurden bisher nicht gemacht.

aar/AFP/AP/dpa

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insgesamt 4 Beiträge
1. Das ist keine Ausnahme
JohnnyBongoUndDiePerverse 16.11.2012
Es gibt ständig Tote bei der Förderung von Kohle/Gas/Erdöl. Im Gegensatz zu Fukushima. Zur Erinnerung, in Fukushima gab es keinen einzigen Toten. Darum stellen wir jetzt alle AKWs ab.
Es gibt ständig Tote bei der Förderung von Kohle/Gas/Erdöl. Im Gegensatz zu Fukushima. Zur Erinnerung, in Fukushima gab es keinen einzigen Toten. Darum stellen wir jetzt alle AKWs ab.
2. Recht haben Sie....
trader_07 16.11.2012
Recht haben Sie. Aber mein Auto hat leider keinen Kernreaktor an Bord :-( Sollte ich vielleicht auf ein russisches U-Boot umsteigen?
Zitat von JohnnyBongoUndDiePerverseEs gibt ständig Tote bei der Förderung von Kohle/Gas/Erdöl. Im Gegensatz zu Fukushima. Zur Erinnerung, in Fukushima gab es keinen einzigen Toten. Darum stellen wir jetzt alle AKWs ab.
Recht haben Sie. Aber mein Auto hat leider keinen Kernreaktor an Bord :-( Sollte ich vielleicht auf ein russisches U-Boot umsteigen?
3.
georg_lm 16.11.2012
Es gibt auch in anderen Bereichen von Industrie, Land- und Forstwirtschaft und im Handwerk regelmäßig Unfälle - auch mit Todesfolge. Früher rechnete man auf Werften 1 Schiff -> 1 Toter als Mittelwert... Das vergessen [...]
Zitat von JohnnyBongoUndDiePerverseEs gibt ständig Tote bei der Förderung von Kohle/Gas/Erdöl. Im Gegensatz zu Fukushima. Zur Erinnerung, in Fukushima gab es keinen einzigen Toten. Darum stellen wir jetzt alle AKWs ab.
Es gibt auch in anderen Bereichen von Industrie, Land- und Forstwirtschaft und im Handwerk regelmäßig Unfälle - auch mit Todesfolge. Früher rechnete man auf Werften 1 Schiff -> 1 Toter als Mittelwert... Das vergessen heutige Angestellte im warmen Büro gerne... Die Rechnung von Fukushima kommt noch. Aber es gab in der Geschichte der Atomkraft schon etliche Unfälle mit horrenden Zahlen an Toten. Nein. Aber wenn Sie für den weiteren Betrieb von AKWs hierzulande plädieren, wäre ein realistischer Vorschlag zur Entsorgung des anfallenden Mülls hilfreich. AIso? Die bestehenden (End-?) Lager müssen schon jetzt mit Milliarden- Aufwand saniert werden. Soll das jetzt so die nächsten 100000 Jahre so weiter gehen?
4. Fukushima....
bin_im_bilde 16.11.2012
...,die Rechnung kommt noch? Da haben Sie vermutlich recht. Müssen wir uns beim Thema Atommüll-Entsorgung oder -Endlagerung wirklich an solch einem von Ihnen genannten Zeitraum orientieren? Vermutlich nicht. Das Einzige, was [...]
...,die Rechnung kommt noch? Da haben Sie vermutlich recht. Müssen wir uns beim Thema Atommüll-Entsorgung oder -Endlagerung wirklich an solch einem von Ihnen genannten Zeitraum orientieren? Vermutlich nicht. Das Einzige, was Sie als Argumentationsgrundlage ins Feld führen, ist die Halbwertzeit der radioaktiven Elemente. Aber Sie lassen dabei außer acht, daß die Menschheit in vielleicht 100 bis 500 Jahren auf einem ganz anderen technologischen Stand als heute sein wird. Und vielleicht ist unser heutiger Müll dann der Rohstoff für ganz andere Technologien. Die Gefährlichkeit und insbesondere der derzeitige verantwortungslose Umgang mit diesen Materialien soll dabei nicht vergessen und ständig ins Bewußtsein der Allgemeinheit gerufen werden. Nur das Argument einer Lagerung / Kontrolle / Aufsicht über einen solch unvorstellbar langen Zeitraum sollte nicht im Vordergrund stehen.

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