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25.11.2012
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Regen und Sturm

Unwetter sorgt für Chaos in Großbritannien

Getty Images

Autofahrer mussten aus ihren Wagen befreit werden, Autobahnen waren gesperrt: Stürme und schwere Regenfälle haben in weiten Teilen Großbritanniens Überschwemmungen verursacht. Die Behörden zählen insgesamt drei Tote - deutlich entspannen dürfte sich die Lage vorerst kaum.

London - Mit dem Regen kam die Flut: Bei schweren Überschwemmungen sind im Südwesten Englands seit Donnerstag drei Menschen gestorben. In Devon, Somerset und Cornwall standen nach den schweren Unwettern Landstriche unter Wasser. Vielerorts waren Straßen und Autobahnen gesperrt, der Bahnverkehr war zeitweilig unterbrochen. Nach Angaben der Umweltbehörde waren insgesamt 816 Häuser überflutet.

Premierminister David Cameron sprach auf Twitter von "schockierenden Szenen in Cornwall" und anderswo. Er versprach, die Regierung werde alles tun, um den Menschen zu helfen.

In der Stadt Exeter wurde eine 21-jährige Frau in der Nacht zum Sonntag schwer verletzt, als ein Baum auf ihr Zelt stürzte. Sie erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen, berichtete die BBC. Zwei Männer, die ebenfalls in dem Zelt waren, wurden verletzt. In der Grafschaft Cambridge starb ein 70-jähriger Mann, als sein Wagen in einen Kanal fiel. In Somerset war ein Mann ums Leben gekommen, als sein Wagen unter einer Brücke steckenblieb.

In der Nacht zu Sonntag und während des Tages waren in Devon und Cornwall etwa 400 Hilfskräfte im Einsatz. Viele Autofahrer mussten aus ihren Fahrzeugen gerettet werden. Die Behörden rieten Anwohnern, nicht auf den überflutete Straßen zu gehen oder zu fahren und die Flutwarnungen des Wetterdienstes zu beachten.

Die Behörden warnten Bürger vor allen Reisen, die nicht absolut notwendig seien. Manche Menschen würden immer noch versuchen, ihre vom Wasser eingeschlossenen Häuser zu erreichen. Das Wasser sei aber inzwischen durch Abwasser kontaminiert; dies könnte gesundheitliche Probleme verursachen.

Meteorologen hatten für Sonntag gebietsweise noch mehr Regen vorausgesagt. Sie erwarteten jedoch, dass sich die Lage insgesamt stabilisieren dürfte. Das Regengebiet soll den Vorhersagen zufolge nach Norden ziehen. Mitte kommender Woche soll das Wetter trockener und kälter werden.

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Starkregen: Land unter in England

ulz/dpa/AP

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