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07.12.2012
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Tod von Krankenschwester in Kates Klinik

"Jeder hier ist schockiert"

Eine Krankenschwester des King Edward VII. Hospitals ist in der Nähe ihres Arbeitsplatzes tot aufgefunden worden. In der Klinik war Kate, die Herzogin von Cambridge, Patientin. Die Angestellte fiel vor kurzem auf einen Telefonscherz von Radiomoderatoren herein, die sich als Royals ausgaben.

London - Das King Edward VII. Hospital hat den Tod der Frau inzwischen bestätigt: Am Freitagmorgen gegen 9.30 Uhr wurde die Krankenschwester leblos in einer Wohnung in Zentral-London aufgefunden, die den Scherzanruf von zwei Radiomoderatoren entgegengenommen hatte, als Herzogin Catherine sich in der Klinik aufhielt. "Das ist ein tragischer Vorfall", hieß es in einer Mitteilung der Klinik. "Jeder hier ist schockiert." Die Todesursache sei ungeklärt, teilte die Polizei mit.

Australische Radiomoderatoren hatten sich vergangenen Mittwoch am Telefon als Queen Elizabeth II. und Prinz Charles ausgegeben. Die Krankenschwester stellte die Anrufer durch - und die bekamen dann tatsächlich Auskunft über den Gesundheitszustand der Herzogin von Cambridge. Die Ehefrau von Prinz William lag wegen einer schweren Form von Schwangerschaftsübelkeit in der Privatklinik, konnte sie aber inzwischen verlassen.

Die Krankenschwester habe mehr als vier Jahre im King Edward VII. Hospital gearbeitet, zitieren britische Zeitungen aus der Mitteilung der Klinik. "Sie war eine hervorragende Krankenschwester und wurde von ihren Kollegen respektiert und gemocht." Wegen des Scherzanrufs war sie nicht suspendiert worden und hatte auch keine anderweitigen Konsequenzen zu fürchten. "Das Krankenhaus hat sie während dieser schwierigen Zeit unterstützt", teilte die Klinik mit.

Der Herzog und die Herzogin von Cambridge seien "zutiefst traurig" über den Vorfall, zitiert die britische BBC aus einer Mitteilung des Palasts. Kate und William seien in der Klinik zu jeder Zeit wunderbar umsorgt worden. Ein Sprecher des Königshauses betonte, dass sich der Palast zu keinem Zeitpunkt über den Zwischenfall mit dem Scherzanruf beschwert habe.

aar/dpa/Reuters

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