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01.01.2013
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Ulm

Drei Tote in der Silvesternacht bei Massenkarambolage

DPA

Massenkarambolage: Rettungskräfte am frühen Neujahrsmorgen an der B30 bei Ulm

Zwölf Autos fuhren in den frühen Neujahrsstunden auf der B30 bei Ulm ineinander, drei Menschen starben, 16 wurden verletzt. An der Unglücksstelle war es offenbar neblig. Der genaue Unfallhergang ist bisher nicht geklärt.

Ulm - Bei einer Massenkarambolage südlich von Ulm sind in der Silvesternacht drei Menschen ums Leben gekommen. Zwölf Autos seien in den frühen Morgenstunden auf der Bundesstraße 30 in Höhe von Ulm-Donaustetten ineinander gefahren, teilte die Polizei am Dienstag mit. Ein 80 Jahre altes Ehepaar aus Ulm und ein 20-Jähriger aus dem Kreis Biberach starben. Außerdem wurden drei Menschen schwer und 13 weitere leicht verletzt, sie wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.

"Vermutlich könnte eine Nebelbank Ursache für den Unfall sein", sagte ein Polizeisprecher. In der Nacht habe dichter Nebel geherrscht. Das Trümmerfeld des Unfalls, das sich über mehr als hundert Meter erstrecke, werde von zahlreichen Polizisten und Gutachtern abgesucht. Die Bundesstraße wurde beidseitig gesperrt. Die Polizei schätzte, dass die Bergungsarbeiten noch bis zum späten Vormittag dauern könnten.

Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben um 01.15 Uhr. Alle Wagen, die in die Massenkarambolage verwickelt waren, waren aus Biberach kommend in Richtung Ulm unterwegs, wie der Sprecher sagte. Der 20-Jährige, der bei dem Unfall ums Leben kam, saß nicht in dem Auto des toten Ehepaares, sondern war Mitfahrer eines anderen Wagens. Für alle drei kam jede Hilfe zu spät, sie starben noch an der Unfallstelle.

cai/dpa/dapd

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