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Panorama

Fall Bahlsen

"Krümelmonster" will vergoldeten Keks zurückgeben

Der Diebstahl des goldenen Kekses von Hannover scheint für den Backwarenkonzern Bahlsen ein gutes Ende zu nehmen. Das "Krümelmonster" hat in einem Brief angekündigt, das gestohlene Firmen-Wahrzeichen zurückzugeben - weil der Konzernchef "den Keks ganz dolle vermisst".

DPA/ HAZ/ Surrey
Montag, 04.02.2013   14:57 Uhr

Hannover - Im Keks-Krimi von Hannover hat das "Krümelmonster" offensichtlich ein Einsehen: In einem neuen Brief kündigte der mutmaßliche Dieb des Bahlsen-Wahrzeichens an, dem Unternehmen den vergoldeten Keks zurückzugeben. "Weil der Werni den Keks so lieb hat wie ich und der jetzt immer weint und den Keks ganz dolle vermisst geb ich den zurück!!!", heißt es in dem Brief, der bei der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" einging.

"Der Werni" bezieht sich offensichtlich auf Firmenchef Werner M. Bahlsen. Der hatte nach Auftauchen eines ersten "Krümelmonster"-Briefs eine Spende von 52.000 Kekspackungen in Aussicht gestellt, sollte das Kunstwerk wieder auftauchen. Auf eine Erpressung werde man sich allerdings nicht einlassen.

Der vergoldete Keks war von der Fassade des Bahlsen-Stammhauses geklaut worden. In der vergangenen Woche war bei der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" ein Erpresserbrief eingegangen, unterzeichnet vom "Krümelmonster". Ein beigelegtes Foto zeigt eine entsprechend kostümierte Person - mit einem großen vergoldeten Keks im Arm.

ulz/dpa

insgesamt 59 Beiträge
Peter-Lublewski 04.02.2013
1. Herr Bahlsen
Ich freue mich schon, wenn sich Herrn Bahlsens Leichenbittermiene bei der Rückkehr des Kekses etwas aufhellt. Das Krümelmonster macht alles möglich.
Ich freue mich schon, wenn sich Herrn Bahlsens Leichenbittermiene bei der Rückkehr des Kekses etwas aufhellt. Das Krümelmonster macht alles möglich.
erzähler2102 04.02.2013
2. Einfach klasse
Wenn ich die ganze Geschichte mir so ansehe, komme ich hier zu dem Schluss, dass die keksdiebe alias Krümelmonster nur wollten, dass Kekse gespendet werden. Sollte dem tatsächlich so sein, Hut ab. Beide haben da was von. [...]
Wenn ich die ganze Geschichte mir so ansehe, komme ich hier zu dem Schluss, dass die keksdiebe alias Krümelmonster nur wollten, dass Kekse gespendet werden. Sollte dem tatsächlich so sein, Hut ab. Beide haben da was von. Soziales wird getan und bahlsen hat PR.
mayazi 04.02.2013
3. optional
Braaaaves Krümelmonster, ja so ist's feiiiiiiinnnn.
Braaaaves Krümelmonster, ja so ist's feiiiiiiinnnn.
Björn Borg 04.02.2013
4. Das ist nicht lustig!
Auch wenn sich der Dieb und Erpresser damit vielleicht nach dem Vorbild Dagoberts nur für das Dschungelcamp 2016 bewerben will (nach Absitzen seiner Haftstrafe), ist und bleibt dies eine Straftat.
Zitat von erzähler2102Wenn ich die ganze Geschichte mir so ansehe, komme ich hier zu dem Schluss, dass die keksdiebe alias Krümelmonster nur wollten, dass Kekse gespendet werden. Sollte dem tatsächlich so sein, Hut ab. Beide haben da was von. Soziales wird getan und bahlsen hat PR.
Auch wenn sich der Dieb und Erpresser damit vielleicht nach dem Vorbild Dagoberts nur für das Dschungelcamp 2016 bewerben will (nach Absitzen seiner Haftstrafe), ist und bleibt dies eine Straftat.
Airkraft 04.02.2013
5. Alles wird gut!
Bahlsen hat da wohl deutlich mehr davon. Eine solche Promotion ist/wäre mit Geld alleine nicht zu bezahlen ;-)
Zitat von erzähler2102Wenn ich die ganze Geschichte mir so ansehe, komme ich hier zu dem Schluss, dass die keksdiebe alias Krümelmonster nur wollten, dass Kekse gespendet werden. Sollte dem tatsächlich so sein, Hut ab. Beide haben da was von. Soziales wird getan und bahlsen hat PR.
Bahlsen hat da wohl deutlich mehr davon. Eine solche Promotion ist/wäre mit Geld alleine nicht zu bezahlen ;-)

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