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Panorama

Dreh von "Großstadtrevier"

Claude-Oliver Rudolph rammt sich Messer in die Hand

Er könnte seinem Image als Fernseh-Bösewicht kaum gerechter werden: Claude-Oliver Rudolph hat sich bei Dreharbeiten schwer verletzt - und danach hartgesotten gezeigt.

DPA

Claude-Oliver Rudolph

Montag, 16.04.2018   11:31 Uhr

Die meisten kennen ihn als Bösewicht aus dem Fernsehen. Claude-Oliver Rudolph spielt oft hartgesottene Typen - und das scheint auf ihn selbst abzufärben. Der Schauspieler hat sich am Wochenende bei Dreharbeiten zum "Großstadtrevier" schwer verletzt und danach ein Statement abgegeben, das bestens zu seinen typischen Rollen passt.

Der 61-jährige Schauspieler, unter anderem bekannt aus der TV-Serie "Der König von St. Pauli", in der er einen fiesen Schlägertypen spielt, hat sich bei Dreharbeiten schwer verletzt. Als Rudolph für die ARD-Serie "Großstadtrevier" vor der Kamera stand, rammte er sich aus Versehen selbst ein Messer in die Hand, wie die "Bild"-Zeitung berichtet.

"Der kleine und der Ringfinger hingen nur noch an einer Sehne. Ich habe die Blutung sofort mit Tape gestoppt", sagte Rudolph der Zeitung. Sein Kommentar zu der Verletzung: "Schmerzen habe ich nicht gespürt", sagte der Schauspieler der "Bild". "Ich war so voll Adrenalin!" In einer Hamburger Klinik wurde er dem Bericht zufolge umgehend operiert.

Eigentlich wollte Rudolph dem Bericht zufolge in einer Szene nur ein Sushi-Messer in einen Kohlkopf rammen, allerdings durchbohrte das Messer den Kohl. Rudolph gibt sich selbstkritisch: "Ich habe das Risiko leider nicht richtig abgeschätzt, wir hätten ein stumpfes Messer nehmen sollen."

fok/dpa

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