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Wetter

Der Herbst goldet weiter

Drei Wochen nach Beginn des Herbstes ist der Sommer zurück, dank eines Hochdruckgebiets über Osteuropa. Das sorgt auch weiterhin für Temperaturen bis zu 27 Grad.

DPA

Sonniges Herbstwetter in Berlin

Samstag, 13.10.2018   20:47 Uhr

Die Bäume werden langsam kahl, Laub und Kastanien sammeln sich auf Straßen und Wegen. Das ist aber auch schon so ziemlich das Einzige, was an diesem Wochenende an den Herbst erinnert. An vielen Orten in Deutschland knacken die Temperaturen Rekordwerte, Badelustige kommen noch einmal auf ihre Kosten und vielerorts stellen die Kneipenwirte die Stühle nach draußen. Der Sommer ist in Deutschland zurück - drei Wochen nach Beginn des Herbstes. Vor 16 Jahren sah es ganz anders aus - damals fiel am 13. Oktober 2002 fiel in Berlin der erste Schnee.

Auch in den nächsten Tagen noch warme Temperaturen

Verantwortlich für das Vergnügen ist ein ausgedehntes Hoch mit Schwerpunkt über Osteuropa, heißt es beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Eine südliche bis südöstliche Strömung führe außergewöhnlich warme Luftmassen heran. Der Sonntag werde deshalb vor allem im Süden nach dem Auflösen des Nebels sonnig und trocken, im höheren Bergland und an den Küsten bleibe es jedoch neblig und etwas kühler, teilten die Meteorologen mit. Sie erwarten Höchsttemperaturen von 21 bis 27 Grad.

Montags wird es laut DWD im Westen und Nordwesten bewölkt, außerdem erwarten die Meteorologen gebietsweise Regen. Im Rest der Republik startet die Woche nach Auflösung der Nebelfelder jedoch heiter und trocken bei Höchstwerten von 18 bis 24 Grad. Am Dienstag ziehen vor allem im Norden dichte Wolken auf. Im Rest des Landes wird es freundlich und es bleibt trocken. Im Norden herrschen Temperaturen um die 17 Grad, ansonsten zwischen 20 und 24 Grad.

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Wenig erfreulich finden viele Land- und Forstwirte die aktuelle Wetterlage. "Wir brauchen dringend ausgiebigen Regen", sagte etwa Detlef Kurreck, Präsident des Bauernverbandes in Mecklenburg-Vorpommern. Nach den wenigen Niederschlägen seien die Neuaussaaten zwar aufgegangen. "Das täuscht aber darüber hinweg, dass der gesamte Unterboden knochentrocken ist." Dazu kämen noch die Schädlinge, die bei den warmen Temperaturen weiter aktiv seien.

ene/dpa

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