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14. Februar

Die häufigsten Fragen zum Valentinstag

Ist der Tag der Liebe wirklich eine Erfindung der Blumenläden oder sogar ein gesetzlicher Feiertag? Die häufigsten Fragen zum Valentinstag - endlich beantwortet.

DPA

Rote Rosen

Dienstag, 14.02.2017   17:54 Uhr

Wann ist Valentinstag?

Die Frage ist einfach zu beantworten. Für die, die Schwierigkeiten haben und Schelte bekommen, weil sie ihn doch jährlich verpassen: Am 14. Februar feiern Millionen Menschen weltweit den Valentinstag.

Was ist der Valentinstag ?

Auch wenn vor allem Blumenhändler vom Valentinstag profitieren, steckt der Ursprung im Namen selbst. Patron und Namensgeber soll der heilig gesprochene Bischof Valentin von Terni sein. Direkte Quellen und gesicherte Informationen zu seinem Leben existieren allerdings nicht. Der Legende nach soll der im 3. Jahrhundert als Bischof tätige Valentin den Sohn eines Redners geheilt haben. Paare, denen die Heirat laut Kaisererlass verwehrt wurde, soll er getraut haben. Dafür musste der Bischof aus Italien mit seinem Leben zahlen. Seine heimlichen Trauungen sollen Grund dafür gewesen sein, dass er an einem 14. Februar, vermutlich im Jahr 269, hingerichtet wurde.

Neben ihm soll es allerdings noch einen weiteren Valentin in der katholischen Kirche gegeben haben, der ebenfalls als Namensgeber des Tages in Betracht kommen könnte. Ob es sich bei den beiden Katholiken um zwei Personen oder um ein und denselben Valentin handelte, ist allerdings unklar. Auch die Frage, warum der 14. Februar als Festtag der Liebe gefeiert wird, geht den Überlieferungen zufolge nicht ganz hervor.

Ist der Valentinstag eine Erfindung der Blumenindustrie?

Dass der Valentinstag auch häufig als eigennützige Erfindung vom Blumenläden betrachtet wird, rückt Gerhard Dohrn-van Rossum, Experte für das Mittelalter, ins rechte Licht. Schon vor geraumer Zeit hatte er die Verbindung zwischen Fest der Liebenden und Blumenindustrie als unfair bezeichnet. Als "ziemlich sicher" bewertete er jedoch den Ursprung des Festes und verwies auf Bischof von Terni, der zu einer Krankenheilung gerufen worden sei und viele Bürger Roms zum Christentum bekehrt habe. Zu Ehren eines Valentins sei in Rom sogar eine Basilika errichtet worden.

Was schenkt man zum Valentinstag?

Einer Google-Trends-Auswertung zufolge gehören Fotogeschenke, Schlüsselanhänger und sogenannte Liebesschlösser zu den Klassikern unter den Präsenten. Blumen dürfen an solch einem Tag natürlich auch nicht fehlen - nicht zuletzt um das Gerücht, die Blumenindustrie stehe hinter dem 14. Februar, weiter zu befeuern.

Unter den auf Google zehn meistgesuchten Blumen befinden sich auf Platz eins: rote Rosen. Rang zwei belegen Tulpen, Rang drei Pfingstrosen. Wer ein wenig Abwechslung in die Vasen bringen möchte, sollte sich um schwarze oder gar goldene Rosen kümmern. Diese beiden Varianten stehen auf Platz vier und fünf der Google-Suchtrends.

Warum schenkt man Blumen zum Valentinstag?

Historiker Dohrn-van Rossum erklärt, Blumen und Herzen entsprächen eher jüngeren Traditionen aus dem englischen und amerikanischen Raum. Dort würden Beziehungen von Geschlechtern stärker an bedeutenden Tagesdaten festgemacht. Erst nach dem Weltkrieg hätte sich der Brauch, Blumen zu verschenken, auch in Deutschland verbreitet. Glaubt man hier den Überlieferungen, soll der heilige Bischof aus Italien den Paaren, die er gegen den Willen des Kaisers vermählte, Blumen aus seinem Garten geschenkt haben.

Welche Blumen sollte man am Valentinstag verschenken?

Das sei selbstverständlich jedem selbst überlassen. Man sollte sich nur darüber bewusst sein, dass die wenigsten Rosen tatsächlich aus Deutschland kommen. Hauptimporteur für Rosen sind unsere Nachbarn aus den Niederlanden, aber auch Länder wie Kenia, Sambia, Ecuador oder Äthiopien.

Ist der Valentinstag ein gesetzlicher Feiertag?

Am Valentinstag nicht zu arbeiten, würde ein Arbeitgeber wohl kaum durchgehen lassen. Zwar führte Papst Gelasius den Tag im Jahr 469 als Gedenktag für die Kirche ein, allerdings wurde er 1969 wieder aus dem römischen Generalkalender gestrichen. Ein gesetzlicher Feiertag ist er jedoch nicht.

csc/dpa

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