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Panorama

Indonesien

Mehr als 20 Tote bei Erdrutschen auf Sumatra

Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen auf der indonesisches Insel Sumatra wurden mindestens 22 Menschen getötet. Auch ein Internat wurde überflutet, elf Schüler starben.

AFP

Dorf Saladi im Norden Sumatras

Samstag, 13.10.2018   18:45 Uhr

Auf der indonesischen Insel Sumatra sind mindestens 22 Menschen bei Erdrutschen ums Leben gekommen. 15 galten in den zwei betroffenen Provinzen im Westen und Norden als vermisst, wie die Nationale Katastrophenschutzbehörde am Samstag mitteilte. Dutzende Menschen erlitten zudem Verletzungen. Nord- und Westsumatra werden seit Donnerstag von heftigen Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutschen heimgesucht. Auf der weiter östlich gelegenen indonesischen Insel Sulawesi kam es zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben am Samstagmittag zu einem neuen Erdstoß der Stärke 5,6.

Berichte über Schäden oder Opfer gab es nach diesem jüngsten Beben vor der Küste der ganz im Nordosten gelegenen Stadt Bitung nicht, wie Sutopo Nugroho von der Nationalen Katastrophenschutzbehörde sagte. Der Westen Sulawesis war vor zwei Wochen von einem Erdbeben der Stärke 7,4 und einem anschließenden Tsunami erfasst worden. Als Folge verflüssigte sich Boden um die Küstenstadt Palu, ganze Stadtteile und umliegende Orte verschwanden. Behörden bestätigten bisher offiziell mehr als 2000 Tote. Tausende Einwohner gelten aber weiter als vermisst.

Elf Schüler unter den Toten

Auf Sumatra wurde ein Internat im Distrikt Mandailing Natal in der Provinz Nordsumatra am Freitag von Wasser- und Erdmassen überflutet, wie Nugroho sagte. Elf der 22 Toten seien dort geborgen worden, es handelte sich dabei um Schüler des Internats. "Die Zahl der Vermissten könnte noch steigen, weil dort noch mehr Menschen unter Erdmassen und Trümmern einstürzender Wände begraben sein könnten", erklärte er. Ein Fluss in der Nähe der Schule war wegen der schweren Regenfälle über die Ufer getreten. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten auf Sumatra dauerten am Samstag an.

ene/dpa/AFP

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