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22.11.2010
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Piratenprozess in Hamburg

Die Verschreckten der Meere

Von Simone Utler
Foto: Getty Images

In Hamburg hat der Piratenprozess gegen zehn Somalier begonnen. Die Verteidiger versuchen, Verständnis für die Lebensumstände der Männer zu wecken: Ihr Land ist kaputt, das Meer überfischt, Hunderttausende hungern. Und sind die ängstlich wirkenden Angeklagten überhaupt strafmündig?

Hamburg - Nein, wie der Schrecken der Meere, wie furchteinflößende Freibeuter sehen sie nicht aus, die zehn Männer, die an diesem Montagmorgen von Polizeibeamten in den Verhandlungssaal des Hamburger Landgerichts geführt werden.

Mit unsicherem Gang und ängstlichem Blick betreten die Angeklagten den gut gefüllten Raum. Zum ersten Mal sehen die Somalier ein deutsches Gericht von innen, sie wirken völlig verloren. Fast alle sind schlank gewachsen, beinah schmächtig, sie tragen Jogginganzüge oder Kapuzenpullis, die ihnen um die Leiber schlabbern. Einem der Männer huscht ein erleichtertes Lachen übers Gesicht, als sein Verteidiger auf ihn zukommt und ihn zu seinem Platz führt.

Wird hier wirklich zehn Piraten der Prozess gemacht?

Seit Montag müssen sich die Somalier wegen des Überfalls auf einen deutschen Frachter verantworten. Die Besonderheit des Prozesses wird schon bei der ersten protokollarischen Handlung deutlich, der Feststellung der Identitäten: Es geht um die korrekte Aussprache somalischer Begriffe, um die Unterscheidung von Vor- und Nachnamen und um Geburtsdaten. Die meisten Angeklagten können gerade mal das Jahr ihrer Geburt nennen. "Ich wurde 1986 geboren, in der Regenzeit", sagt Abdil Fata A. Und Abdi Y. sagt: "Ich wurde unter einem Baum geboren. Ich denke, ich bin jetzt 20 Jahre alt."

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Piraten vor Somalia: Neuer Seekrieg
Die Angeklagten haben schwarze Kopfhörer aufgesetzt, um die Simultanübersetzungen der drei Dolmetscher zu verfolgen - mit ausdruckslosen Mienen hören sie sich an, was ihnen die Staatsanwaltschaft vorwirft.

Am Ostermontag 2010 sollen sie das unter deutscher Flagge fahrende Containerschiff "Taipan" entführt haben, um an Bord die Übergabe von Wertsachen zu erzwingen und bei der Reederei ein Lösegeld zu erpressen.

Die Männer griffen den Frachter laut Anklage rund 530 Seemeilen östlich des Horns von Afrika an und hielten ihn knapp vier Stunden lang in ihrer Gewalt. Die 15-köpfige Besatzung konnte sich in einen Sicherheitsraum verschanzen, der deutsche Kapitän setzte einen Notruf ab und stoppte die Maschinen. In einer spektakulären Aktion gelang es einem Einsatzkommando der niederländischen Marine, den Frachter zu befreien und die Somalier festzunehmen. Da der Heimathafen der "Taipan" in Hamburg liegt, beantragte die dortige Staatsanwaltschaft Haftbefehle. Im Juni wurden die Männer ausgeliefert.

"Ein Land, dem selbst die Uno nicht mehr helfen kann"

Strafrechtlich mag dieses Verfahren - der erste Piratenprozess auf deutschem Boden seit Jahrhunderten - tatsächlich ein klarer Fall sein, wie die Staatsanwaltschaft es bislang stets betonte.

Die 20 Verteidiger dagegen wollen vor allem auch die politische Brisanz des Verfahrens aufzeigen. Das machten sie mit einer für einen Strafprozess äußerst ungewöhnlichen Handlung deutlich: Sie ließen eine gemeinsame Erklärung verlesen.

"Somalia wird seit 1991 zerfressen vom Bürgerkrieg, das Land wird von der Uno als 'failed state' eingestuft - ein Land, dem selbst die Uno nicht mehr helfen kann", trägt Anwalt Claus-Philipp Napp vor. Die politischen und sozialen Strukturen Somalias seien - ähnlich wie in Afghanistan - weitgehend zerstört, Hunderttausende Menschen dort hungerten, die medizinische Versorgung sei zusammengebrochen. "Immer wieder kommt es zu bewaffneten Auseinandersetzungen rivalisierender Clanmilizen mit erheblichen Opferzahlen", so Napp weiter.

Diesen Alltagshintergrund der angeklagten Männer, das Leid des somalischen Volks müsse man berücksichtigen. So müsste auch thematisiert werden, "welche Auswirkungen die Raubfischerei durch internationale Fischfangflotten aus Europa und Asien sowie die Giftmüllverklappung vor der somalischen Küste auf die Lebensbedingungen der Angeklagten hatten".

Bisher ist über die zehn Männer noch nicht viel bekannt. Die meisten gaben in den Vernehmungen an, bei der Festnahme arbeitslos gewesen zu sein oder als Fischer gearbeitet zu haben. Ob sie einer festen Gruppierung angehören oder sich für den "Taipan"-Angriff erstmalig zusammengeschlossen hatten, ist unklar.

Wie schwer wiegt es, dass die Familien der Männer womöglich Not und Hunger litten? Welche anderen Chancen haben die Menschen in Somalia, als kriminell zu werden? Und: Kann man Verbrechen unter diesen Verhältnissen mit deutschen Gesetzen beikommen?

"Nicht einfach, sich in die Mandanten hineinzuversetzen"

Somalische Seeräuber machen die Gewässer vor der Ostküste Afrikas seit Jahren unsicher. Zahlreiche Schiffe wurden gekidnappt und die Besatzungen teils erst gegen hohe Lösegeldzahlungen wieder freigelassen. Daran konnte auch ein internationaler Marine-Einsatz, an dem sich auch Deutschland beteiligt, bisher kaum etwas ändern.

Verteidiger Oliver Wallasch sieht eine internationale Verantwortung in dem Fall: "Man sucht zurzeit vor allem nach Wegen, Straftaten abzustrafen - ohne die Ursachen zu bekämpfen. Wir haben es aber mit einem Land zu tun, das die Uno bereits aufgegeben hat", so der Anwalt am Rande des Verfahrens.

Die Kommunikation mit den Angeklagten sei auch für die Verteidiger eine Herausforderung. "Wir haben einige Dolmetscher-Probleme gehabt", räumte Wallasch ein. "Es ist auch nicht einfach, sich in die Mandanten hineinzuversetzen." Sie hätten bisher noch nichts mit Deutschland zu tun gehabt, seien einfach in ein Flugzeug gesetzt und hierher gebracht worden.

Der Vorsitzende Richter Bernd Steinmetz zeigte Bereitschaft, diese Umstände in das Verfahren einzubeziehen. "Sie haben einige Punkte angesprochen, über die die Kammer auch schon nachgedacht hat", sagte er auf die Erklärung der Verteidigung. Schon die Befragung der Angeklagten zur Person hatte er extrem geduldig ausgeführt. "Es war mir wichtig, jeden persönlich dazu zu befragen", so Steinmetz, der den Angeklagten auch zwischendurch immer wieder erklärte, wie deutsche Prozesse funktionieren.

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insgesamt 61 Beiträge
1. Antwort
archie 22.11.2010
Nun geht es schon wieder los: Mitleid mit den Tätern. Das sind alles arme Schlucker, man muss doch Verständnis haben, sind doch noch so jung, Kinder gar, die anfangen zu weinen. Man glaubt es nicht, dass die ein Schiff gekapert [...]
Nun geht es schon wieder los: Mitleid mit den Tätern. Das sind alles arme Schlucker, man muss doch Verständnis haben, sind doch noch so jung, Kinder gar, die anfangen zu weinen. Man glaubt es nicht, dass die ein Schiff gekapert haben. Am besten, wir vergeben ihnen und schicken sie nach Hause zu Mammi, natürlich inklusive einer anständigen Entschädigung für erlittene Unbill wie Verschleppung und Zwangsröntgen.
2. Unwichtig...
Wigers7 22.11.2010
..., welche Bedingungen in Somalia herrschen. Ursachenbekämpfung tut auch nichts zur Sache und ist nicht Aufgabe des Gerichts. Zwar gehts den Somaliern in deutschen Gefängnissen wohl besser als in Somalia in Freiheit, [...]
..., welche Bedingungen in Somalia herrschen. Ursachenbekämpfung tut auch nichts zur Sache und ist nicht Aufgabe des Gerichts. Zwar gehts den Somaliern in deutschen Gefängnissen wohl besser als in Somalia in Freiheit, trotzdem freue ich mich auf harte Rechtsprechung. Andernfalls könnte ja künftig jeder Langzeitarbeitslose mit Berufung hierauf den örtlichen Kiosk plündern.
3. Kopfschütteln ...
b-und-w 22.11.2010
SPON: "Mit dem Angeklagten wie mit einem Stück Fleisch umgegangen". Dieser Vorwurf in Zusammenhang mit einer ärztlichen Untersuchung zur Feststellung des Alters der Angeklagten ist unerträglich. Dann bleibt ja [...]
SPON: "Mit dem Angeklagten wie mit einem Stück Fleisch umgegangen". Dieser Vorwurf in Zusammenhang mit einer ärztlichen Untersuchung zur Feststellung des Alters der Angeklagten ist unerträglich. Dann bleibt ja wenigstens zu hoffen, dass die Piraten vor Somalia mit den Geiseln humaner verfahren. Den Piratenprozess könnte man sich sparen, zumal diesen Verfahren mit höchster Wahrscheinlich ohnehin Asylverfahren folgen werden. Der Piraterie vor Somalia kann mit westeuropäischer Rechtsstaatlichkeit nicht effizient beigekommen worden. In failed states und deren Gesellschaften dürfte eine andere Sprache deutlicher sowie besser verstanden werden und sich sehr schnell herumsprechen!
4. Die Schreiberin...
egils 22.11.2010
...dieses Artikels haette sich wenigstens darum mebuehen können neutral zu klingen. Als jemand der seleber zur See faehrt fehlt mir jegliche Sympathi fuer diese Piraten. Ob vor Somlaia, Indonesien oder West-Afrika oder wo auch [...]
...dieses Artikels haette sich wenigstens darum mebuehen können neutral zu klingen. Als jemand der seleber zur See faehrt fehlt mir jegliche Sympathi fuer diese Piraten. Ob vor Somlaia, Indonesien oder West-Afrika oder wo auch immer. Die Seefahrt ist gefaehlrich genug, ohne dass man Angst davor haben muss von schwerbewaffneten, oftmals zugedroehnten Piraten angegriffen zu werden, die keine Ruecksicht auf die Seeleute nehmen. jetzt natuerlich sind wieder alle anderen Schuild an derem Ungelueck. ich bezweifle gar nicht dass die unfaire Fischerei Politik, insbesondee der EU, die Arbeitsplaetze und den Fischfang in vielen regionen Afrikas bedroht oder gar komplett kaputt gemacht hat. Dies ist ein politisched problem das sehr schnell zu lösen waere wenn die EU nur wollte. Das gibt aber den ehemaligen "Fischern" , wenn sie das dennn sind, nicht das Recht andere zu terrorisieren! Sie wirken ueberhaupt nicht aengstlicg wenn sie mit gewehren und RPG's die Schiffe angreifen und ganze Mannschaften entfuehren. Sorry, da fehlt mir einfach die Sympathie fuer diese Piraten. Null Toleranz im Falle von Piraterie! natuerlich darf man keinen 13 jaehrigen vor gericht stellen, und amn sollte ihn einffach zureuckschiocken...so ist under rechtssystem nun einmal. Aber die anderen? Zur UN...Somalia ist nicht ein Staat dem nichteinaml die UN mehr helfen kann, sondern helfen will! Es gibt einfach kein uebergeordnetes Gut dass sicj-h die Weltgemeinschaft von Somalia verspricht. Das ist anders mit regionen die viel Bodenschaetze und Rohstoffe zu bieten haben. Die UN hat die Somlaier im Stich gelassen, und z3ar schaendlich...wie soviele davor...Balkan, Sudan, Ruanda, ... Wuerden die Piraten auslaendische Fischereifahrzeuge behuindern oder sabotieren wie es greenpeace oder Sea-Shepard tun, ohne die mannschaften zu gefawehreden, und um auf die Fischausbeutung speziell der EU hinzuweisen...sie haetten meine volle Untersteutzung. Aber nicht fuer Piraterie. Da bleibe ich dabei...null Toleranz.
5. zu einfach oder zu kompliziert ?
weltbetrachter 22.11.2010
Keiner mag mich leiden - niemand hat mich gern. Dann begehe ich ein schweres Verbrechen und alle waren Schuld, nur ich nicht selbst - das ist zu einfach. Egal wie die Lebensumstände sind, eröffnet das für jemanden das [...]
Keiner mag mich leiden - niemand hat mich gern. Dann begehe ich ein schweres Verbrechen und alle waren Schuld, nur ich nicht selbst - das ist zu einfach. Egal wie die Lebensumstände sind, eröffnet das für jemanden das Recht, schwere Straftaten oder Verbrechen zu begehen? Internationale Erpressungen auszuführen? Eindeutig : NEIN Sollte das jedoch vom Gericht so gesehen werden, bin ich gespannt auf Urteile nach dem Strafgesetzbuch in den kommenden Jahren !!! Denn es gilt für alle Straftäter auch der Gleichheitsgrundsatz - so oder so.

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Moderne Piraten - Gefahr am Horn von Afrika

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Maschinengewehre statt Enterhaken
Fernab aller Seeräuberromantik ist die moderne Piraterie eine Form der organisierten Kriminalität. Nach dem Seerechtsübereinkommen von 1982 gelten als Piraterie räuberische oder erpresserische Überfälle auf Schiffe auf hoher See. Angriffe innerhalb nationaler Hoheitsgewässer werden als Strandpiraterie bezeichnet.

Am gefährlichsten sind die Gewässer vor Afrika. Somalia, Nigeria und Tansania sind Schwerpunkte der Angriffe. Vor der Küste Somalias operieren Piraten oft von Mutterschiffen aus, von denen sie auf pfeilschnellen Booten mit Maschinenpistolen und Panzerfäusten bewaffnet zu Raubzügen aufbrechen. Die gekaperten Schiffe werden dann vor die Küste gebracht.
Piratennest Puntland
Puntland ist eine Region am Horn von Afrika, rund 212.000 Quadratkilometern groß, 2,4 Millionen Einwohner. Vor zehn Jahren erklärte sich der trockene Landstrich zum autonomen Teilstaat von Somalia. Tonangebend sind die Stammesstrukturen der Darod, die dort ihr Hauptsiedlungsgebiet haben. Zwei Drittel der Menschen hier sind Nomaden, nahezu alle sunnitische Muslime. Einst lebten sie vom Fischfang vor der 1300 Kilometer langen Küste am Indischen Ozean sowie der Zucht von Kamelen, Schafen und Ziegen.

Gemessen an somalischen Verhältnissen galt die Region bisher als stabil, nach Selbstmordanschlägen auf Regierungsgebäude im Oktober wird aber befürchtet, islamistische Terroristen könnten auch im Puntland Fuß fassen. Inzwischen herrscht auch hier weitgehende Gesetzlosigkeit. Kriminelle Banden verdienten viel Geld mit dem Schmuggel von Flüchtlingen aus Somalia und Äthiopien auf die arabische Halbinsel. Dazu kommen Piratenüberfälle. Die Machthaber von Puntland wurden wiederholt beschuldigt, die Piraten zu unterstützen und einen Teil des Lösegeldes für Schiffe und Besatzungsmitglieder selbst zu kassieren.
Stützpunkte
Das berüchtigtste Piratennest ist Eyl. Gegenwärtig haben Piraten laut Amnesty International nahe der Küstenstadt mehr als 130 Menschen als Geiseln genommen. Insgesamt befinden sich in der Region noch knapp 250 Seeleute und Dutzende Schiffe in der Gewalt der Piraten. Verhandlungen über Lösegeld laufen vielfach.
Lukratives Geschäft
Piraterie in somalischen Gewässern hat sich in den vergangenen Jahren zu einem lukrativen Geschäftszweig ausgeweitet: Erfolgreiche Entführungen bringen nach Schätzungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Lösegelder in Höhe von einer bis fünf Millionen US-Dollar. Der fast 20 Jahren tobende Bürgerkrieg und die damit einhergehende Verarmung und Militarisierung Somalias haben den Angriffen den Nährboden bereitet.
Zunehmende Entführungen
Somalischen Piraten gelingt es immer häufiger, Schiffe in ihre Gewalt zu bringen. Einem Anfang November veröffentlichten Uno-Bericht zufolge wurden trotz des Einsatzes der internationalen Flotte vor der Küste Somalias in den ersten neun Monaten 2011 37 Schiffe gekapert - im Vorjahreszeitraum waren es noch 33.

Es sei "erschreckend", dass die Piraten mittlerweile 438 Besatzungsmitglieder und Passagiere sowie 20 Schiffe in ihrer Gewalt hätten, sagte der Uno-Untergeneralsekretär B. Lynn Pascoe. Es müsse mehr getan werden, um die Ursachen von Raubüberfälle und Entführungen zu beseitigen.

Doch noch ist von einer Lösung keine Spur, im Gegenteil: Die Angriffe werden brutaler. Am 7. November 2011 erschossen somalische Piraten einen Mann, der die von ihnen gekaperte Yacht nicht verlassen wollte. Die anderen Geiseln - darunter eine Frau und ein Junge - wurden Augenzeugen zufolge an Land gebracht. Bislang kam die Tötung von Geiseln selten vor.
Folgen für Reedereien
Die zunehmenden Angriffe haben die Einfahrt ins Rote Meer bereits so unsicher gemacht, dass erste Reedereien Schiffe nicht mehr von dort durch den Suez-Kanal, sondern auf die weit längere Route um das Kap der Guten Hoffnung schicken. So sollen extrem hohe Versicherungsprämien wegen des Piraten-Risikos oder Kosten für eigene Sicherheitsmannschaften an Bord vermieden werden.

Britische Reedereien und Versicherer haben die Idee einer Privatarmee erneut in die öffentliche Diskussion gebracht.
Anti-Piraten-Missionen
Internationale Streitkräfte versuchen im Rahmen der NATO-Mission "Ocean Shield" und der EU-Mission "Atalanta", die Piraterie zu bekämpfen. Doch während die Kriegsschiffe im besonders gefährdeten Golf von Aden zwischen Somalia und Jemen patrouillieren, haben die Seeräuber ihren Aktionsradius zunehmend auf den Indischen Ozean verlagert. Manchmal gelingen allerdings auch Erfolge: Im April 2010 konnte die niederländische Fregatte "Tromp" den deutschen Frachter "Taipan" aus der Hand von Piraten befreien.

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