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12.01.2012
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Drogenkrieg in Mexiko

Mehr als 47.000 Tote in den letzten fünf Jahren

Drogenkrieg: Tote gehören zum Tagesgeschäft der Kartelle
REUTERS

Drogenkrieg: Tote gehören zum Tagesgeschäft der Kartelle

Vor fünf Jahren erklärte Mexikos Staatschef Felipe Caldéron der Drogenmafia den Krieg - doch von Frieden ist sein Land weit entfernt: Mehr als 47.000 Menschen sind seither dem Drogenkrieg zum Opfer gefallen.

Mexiko-Stadt - Dem mexikanischen Drogenkrieg sind nach Behördenangaben allein in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres fast 13.000 Menschen zum Opfer gefallen.

Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Drogenkriminalität stieg um elf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 12.903, wie die Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. In der berüchtigten Grenzstadt Ciudad Juárez gab es zwischen Januar und September 2011 insgesamt 1206 Drogenmorde, im Badeort Acapulco fast 500.

Seit Staatschef Felipe Caldéron der Drogenmafia bei seinem Amtsantritt vor fünf Jahren den Krieg erklärt hatte, starben im mexikanischen Drogenkrieg laut den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen mehr als 47.000 Menschen. In Mexiko liefern sich Drogenkartelle einen blutigen Kampf um die lukrativen Schmuggelrouten in die USA.

nga/AFP

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