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25.05.2012
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Österreich

Vater schießt in Schule auf seinen Sohn

In einer Schule im österreichischen St. Pölten hat ein 37-Jähriger auf seinen Sohn geschossen und ihn am Kopf verletzt. Der Junge musste notoperiert werden.

Wien - Der Mann war am Freitagmorgen gegen 8.30 Uhr in der Schule in St. Pölten, 50 Kilometer westlich von Wien, erschienen. Nach Angaben der Polizei holte er den Jungen aus der Klasse, ging mit ihm in eine Garderobe und richtete dort die Waffe gegen seinen Kopf. Danach flüchtete er mit einem Auto.

Der schwerverletzte Junge wurde sofort von Sanitätern versorgt, die zufällig in der Schule waren. Nach fünf Minuten traf ein Notarzt ein, der den Jungen künstlich beatmete und ins Krankenhaus brachte. Auch die Schwester des Opfers besuchte die Schule, sie blieb unversehrt. Zum Alter des Jungen gab es unterschiedliche Angaben. Demnach ist das Kind zwischen sieben und zehn Jahre alt.

Die Polizei leitete eine Großfahndung nach dem Vater ein. Mit Hilfe der Handy-Ortung fand sie ihn nach einer Stunde in seinem Wagen, er hatte sich selbst getötet. Der 37-jährige Familienvater war laut Polizei als gewalttätig bekannt. Vor wenigen Tagen wurde er aus der Wohnung der Familie verwiesen.

Die meisten Kinder in der Schule bekamen von der Tat nichts mit. Die Schulbehörde schickte dennoch rund ein Dutzend Psychologen und Mitarbeiter der Krisenintervention, um die Mädchen und Jungen zu betreuen.

wit/dpa/AFP/Reuters

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