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13.07.2012
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Tödlicher Überfall auf Weingut

Vier Jahre Jugendhaft für 17-Jährigen

Vier junge Männer überfallen ein Weingut, der Enkel des Winzers stirbt: Für dieses Verbrechen hat das Landgericht Landau nun zwei Beteiligte verurteilt. Der mutmaßliche Haupttäter wartet noch auf den Beginn seines Prozesses.

Landau - Acht Monate nach dem tödlichen Überfall auf ein Weingut im südpfälzischen Ranschbach hat das Landgericht Landau die ersten Urteile gesprochen. Ein 17-Jähriger wurde wegen schwerer räuberischer Erpressung zu einer Jugendstrafe von vier Jahren verurteilt. Sein 18-jähriger Komplize, der Schmiere gestanden hatte, erhielt zwei Jahre auf Bewährung.

Nach Überzeugung des Landgerichts waren beide an der Tat am 14. November vergangenen Jahres beteiligt. Dabei war der 17-jährige Enkel des Winzers erstochen worden, als er seinem Großvater zu Hilfe kommen wollte. Insgesamt hatten vier junge Männer das Weingut überfallen.

Der mutmaßliche Hauptverdächtige war in den Libanon geflohen und soll erst noch angeklagt werden. Er hatte in der vergangenen Woche als Zeuge vor Gericht die tödlichen Stiche auf den 17-jährigen Enkel des Winzers gestanden. Der vierte Tatverdächtige wird zunächst psychiatrisch begutachtet, bevor ein Urteil gegen ihn gesprochen werden soll.

hut/dpa

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