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25.02.2013
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Costa-Concordia-Kapitän

Staatsanwalt will Francesco Schettino anklagen

AP

Ex-Kapitän Francesco Schettino: Richter entscheiden über Eröffnung eines Verfahrens

Gegen den Kapitän der Costa Concordia ist offiziell Anklage wegen Totschlags, Körperverletzung und anderer Vergehen beantragt worden. Jetzt muss ein Richter entscheiden, ob Francesco Schettino der Prozess gemacht wird.

Rom - Dem Unglückskapitän der "Costa Concordia", Francesco Schettino, soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft in Grosseto der Prozess gemacht werden. Sie beantragte am Montag die Eröffnung des Gerichtsverfahrens gegen ihn.

Die Staatsanwaltschaft wirft Schettino mehrfache fahrlässige Tötung und Körperverletzung, Havarie sowie das Verlassen des Schiffs vor. Fünf weitere Beteiligte sollen vor Gericht gestellt werden, darunter zwei Offiziere und der Steuermann des havarierten Kreuzfahrtschiffes.

Schettino wird vorgehalten, die Costa Concordia vergangenes Jahr in einem waghalsigen Manöver an der toskanischen Küste vorbei gesteuert und auf Grund gesetzt zu haben. Bei der anschließenden Havarie starben 32 Menschen. Schettino soll sich bei der Evakuierung des Schiffs aus dem Staub gemacht haben. Mit ihm wurden fünf weitere Beteiligte angeklagt.

Staatsanwalt Francesco Verusio begründete den Antrag mit der "grenzenlosen Verantwortung" Schettinos und "einer beeindruckenden Fehlerkette in allen Phasen des Unglücks". Das Gericht in der toskanischen Stadt muss nun entscheiden, ob es einen Prozess gegen Schettino geben wird.

Die Reederei Costa Crociere hat inzwischen einen Vergleich beantragt, der sie zur Zahlung von rund einer Million Euro verpflichten würde. Auch darüber muss noch entschieden werden.

ala/dpa/AP

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insgesamt 9 Beiträge
1. Wie bitte???
micha.w 25.02.2013
Er hat 32 fröhliche Menschen getötet!! 4500 wurden zudem durch seine Feigheit extrem gefährdet und sicherlich ein grosser Zeil davon traumatisiert. Und dann " ..muss das Gericht entscheiden ob ein Prozeß eröffnet [...]
Er hat 32 fröhliche Menschen getötet!! 4500 wurden zudem durch seine Feigheit extrem gefährdet und sicherlich ein grosser Zeil davon traumatisiert. Und dann " ..muss das Gericht entscheiden ob ein Prozeß eröffnet wird"! Kinder ich verstehe langsam die Welt nicht mehr.
2. Das ist
rohanseat 25.02.2013
kein offizier der ein schiff führen kann.Verantwortungslos ohne gleichen.-wichtig ist party am captains table.--viel wichtiger als ein prozess ist der entzug des patentes zum führen eines schiffes.Aber auch als 1. navigations [...]
kein offizier der ein schiff führen kann.Verantwortungslos ohne gleichen.-wichtig ist party am captains table.--viel wichtiger als ein prozess ist der entzug des patentes zum führen eines schiffes.Aber auch als 1. navigations offizier hat der mann nichts auf einem schiff zu suchen.-Jeder brave seemann tut seine pflicht und so ein ......... versucht dann evtl. wieder als komandant ein schiff zu führen.--Ne ab zum rost kloppen an deck.
3. 1 mio nur
Malshandir 25.02.2013
Was ist das für eine reederei? Eine Million als Strafe, wollen die uns alle verarshcen? Nun für den Unfall ist Schettino verantwortlich. Das Verlassen des Schiffes ist kein Vergehen. Es gibt keine Pflicht des Kapitäns an Bord [...]
Was ist das für eine reederei? Eine Million als Strafe, wollen die uns alle verarshcen? Nun für den Unfall ist Schettino verantwortlich. Das Verlassen des Schiffes ist kein Vergehen. Es gibt keine Pflicht des Kapitäns an Bord zu bleiben. Das ist ein ewiger Mythos.
4. Frage an die Rechtsexperten
tweet4fun 25.02.2013
Da die Versicherer des Schiffes wohl einen großen Verlust verbuchen dürften, können die den "Kapitän" nicht auch verklagen? Oder müssen die warten, bis ein Gericht dessen Schuld zuerst feststellt?
Da die Versicherer des Schiffes wohl einen großen Verlust verbuchen dürften, können die den "Kapitän" nicht auch verklagen? Oder müssen die warten, bis ein Gericht dessen Schuld zuerst feststellt?
5.
frische_milch 25.02.2013
Also: unter Stimmt's?: Muss ein Kapitän als Letzter das sinkende Schiff verlassen? | Wissen | ZEIT ONLINE (http://www.zeit.de/2012/06/Stimmts-Kapitaen) (abgerufen 25.02.13 20:06) habe ich folgendes gefunden: ... Ganz [...]
Zitat von MalshandirWas ist das für eine reederei? Eine Million als Strafe, wollen die uns alle verarshcen? Nun für den Unfall ist Schettino verantwortlich. Das Verlassen des Schiffes ist kein Vergehen. Es gibt keine Pflicht des Kapitäns an Bord zu bleiben. Das ist ein ewiger Mythos.
Also: unter Stimmt's?: Muss ein Kapitän als Letzter das sinkende Schiff verlassen? | Wissen | ZEIT ONLINE (http://www.zeit.de/2012/06/Stimmts-Kapitaen) (abgerufen 25.02.13 20:06) habe ich folgendes gefunden: ... Ganz eindeutig ist allerdings der italienische Codice della navigazione, der im Fall der Costa Concordia Anwendung findet, weil das Schiff unter italienischer Flagge fuhr und in italienischen Gewässern unterging. Dessen Paragraf 303 sagt: »Der Kapitän muss das Schiff als Letzter verlassen und dabei nach Möglichkeit die Karten und Logbücher retten sowie die Wertgegenstände, die ihm anvertraut wurden.« Macht er das nicht, drohen ihm nicht nur zivilrechtliche Ansprüche der Reederei, der Paragraf ist auch mit saftigen Strafen bewehrt: Hasenfüßige Schiffschefs kommen bis zu zwölf Jahre hinter Gitter. Grüße ein Schiffbauer

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