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Panorama

G20-Ausschreitungen

Polizei ermittelt gegen 600 Verdächtige

Zusammenstöße mit der Polizei, Krawalle, Plünderungen: Nach der Gewalt rund um den G20-Gipfel kennt die Polizei einige Hundert Verdächtige, alle namentlich bekannt.

DPA

Krawalle beim G20-Gipfel

Mittwoch, 24.01.2018   13:13 Uhr

Die Hamburger Polizei hat nach den Krawallen und Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel in der Stadt bisher 600 Verdächtige namentlich ermittelt. Die Beamten bestätigten einen entsprechenden Bericht des NDR. Gegen die Verdächtigen wird demnach unter anderem wegen Landfriedensbruchs oder Körperverletzung ermittelt.

Bei den Krawallen Anfang Juli 2017 war es vor allem im Schanzenviertel zu gewalttätigen Ausschreitungen, zu Auseinandersetzungen mit der Polizei und zur Plünderung von Geschäften gekommen. In Hamburg hatten sich die Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer getroffen.

Der Hamburger Generalstaatsanwalt Jörg Fröhlich hatte in einem Interview mit dem SPIEGEL gesagt, bis Ende 2017 habe man 424 Ermittlungsverfahren gegen mutmaßliche Randalierer angestrengt, 386 Verfahren gegen unbekannt und 115 Verfahren gegen G20-Polizisten. Tausende Vorgänge würden noch bei der Polizei liegen.

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fok/dpa

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