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Panorama

Spahns Organspende-Konzept

Sterben und sterben lassen

Geht es nach Jens Spahn, sollen jedem nach dem Tod Organe entnommen werden dürfen, wenn er nicht zu Lebzeiten ausdrücklich widersprochen hat. Das ist absurd, totalitär-paternalistisch und dazu unehrlich.

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Jens Spahn

Eine Kolumne von
Freitag, 09.11.2018   16:53 Uhr

Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Reformgesetzes zur Organspende auf den Weg gebracht ("Gesetz für bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende - GZSO). Es soll dazu dienen, die Zahl der Spender zu erhöhen, die infolge des "Transplantationsskandals" (2011/12) stark zurückgegangen ist, weil die meisten Bürger wenig Vertrauen in das System haben.

Das Gesetz setzt auf eine wesentlich intensivierte Erfassung von "Spenderpotenzial" in den Kliniken: Für jede Intensivstation muss es zukünftig einen eigenen "Transplantationsbeauftragten" geben, diese Beauftragten müssen "jederzeit Zutritt" zu den Intensivstationen und Zugriff auf alle Daten erhalten, um das "Potenzial" (gemeint: das potenzielle Biomaterial = todesnahe Patienten) früher und effektiver zu erfassen. Sensible Menschen mögen das für irritierend halten. Unter der Prämisse, dass es richtig und wichtig ist, gebrauchte, aber nicht mehr benötigte Körperorgane für kranke Menschen zu verwenden, ist es jedenfalls plausibel.

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Weggelassen im jetzigen Referentenentwurf ist dagegen ein zentrales Thema, das sozusagen im Vorfeld liegt: Wie gewinnt man möglichst viele potenzielle Spender möglichst früh, also ohne darauf hoffen zu müssen, erst nach Aufnahme in eine Intensivstation motivierend auf Patienten und insbesondere Angehörige einwirken zu können?

Kandidat

Der voluntative Vorsitzende der CDU, Herr Spahn, wurde im Jahr 1980 in Ottenstein (nicht: Oggersheim) geboren und ist seither schon ordentlich vorangekommen. Bekanntlich ist die Grundlage jedes höheren politischen Erfolgs die Markenbildung in Form einer trennungsresistenten Verbindung von Vorname, Familienname und Amt. Ich erlaube mir trotzdem, Bundesgesundheitsministerjensspahn im Folgenden "JS" abzukürzen.

Es kursiert das Gerücht, JS habe das Zeug zum Allerhöchsten, da er schon seit dem 15. Lebensjahr in der Jungen Union von Bocholt ein Höchstmaß an "Durchsetzungsvermögen" bewiesen und den "Draht zur Jugend" eingebaut habe. Beides sind gute Voraussetzungen, alle zehn Tage einen Gesetzesvorschlag im Zuständigkeitsbereich eines anderen Ressorts zu machen (sog. "Allrounder") und sich bei jeder Gelegenheit für das Amt des Klassensprechers vorzuschlagen. Darob wurde, so teilten SPIEGEL und "FAZ" mit, am Abend der Mütterdämmerung im Präsidium geklopft, nicht geklatscht. Wieder ein faszinierender Blick in die Werkstätten der Demokratie!

Sterben

JS ist die politische Spitze des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Dessen Ausstoß ist hoch, auch wenn Fortschritte bei der Erleuchtung der Wege, auf denen von den über 350.000 Millionen Euro, die in jedem Jahr in Deutschland für Gesundheits- und Pharmaindustrie ausgegeben werden, fünf bis zehn Prozent aus undichten Versorgungsschläuchen tröpfeln, nicht bekannt wurden: Im Jahr 2016 wurden drei Paragrafen zu "Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen" ins Strafgesetzbuch eingefügt; seither hört man davon nichts mehr. Ein neues, übersichtlicheres Projekt muss her!

"Alle acht Stunden stirbt ein Mensch, weil kein passendes Organ zur Verfügung steht", lautet der Überschriften-Text auf der Homepage des BMG. Wir rechnen: Das sind drei am Tag, 1000 pro Jahr. Genauso viele Menschen töten sich jährlich selbst durch Sich-Überfahrenlassen von Zügen. Sich Erhängen ist viermal häufiger, Springen aus großen Höhen vielleicht halb so häufig. Insgesamt sterben in Deutschland in jedem Jahr 800.000 Menschen, also "alle 40 Sekunden" einer. Etwas mehr als ein Prozent davon - 10.000 Menschen - töten sich selbst, mindestens 110.000 versuchen es (Dunkelziffer vermutlich hoch).

Die Kausalitätsvokabel "weil" kommt in der zitierten Headline arglos daher, hat es aber in sich. Fragen wir so: Warum sterben die 798.000 Menschen pro Jahr, die von den genannten Zahlen nicht erfasst sind? War ihre Zeit abgelaufen, ihre Arbeit getan, ihr Rückenmark ausgelaugt, ihr Blut vertrocknet, ihr Geist ermüdet? Könnte man, zu Ende gedacht, sagen: Es sterben jährlich 798.000 Menschen in Deutschland, weil kein passender Ersatzkörper für ihre Seele zur Verfügung steht?

Kritik am Spahn-Vorschlag

Seit Anbeginn des biologischen Lebens auf dem Planeten sind etwa 100 Milliarden "Menschen" gestorben (derzeit leben immerhin 8 Mrd.). Ausnahmslos alle starben, weil ihre Körper so vergänglich waren wie die der 745 Millionen Tiere, die im Jahr 2017 in Deutschland "geschlachtet" und anschließend gegessen und anderweitig verarbeitet wurden. Die Spanne des durchschnittlichen Menschenlebens hat sich in den letzten 200 Jahren in den gemäßigten Klimazonen und reichen Ländern verdoppelt. Hätten Ersatzkörper, Ersatzorgane und Ersatzgewebe zur Verfügung gestanden, hätte man die Zahl der Menschen also nicht wesentlich erhöhen können.

Umgekehrt und leider etwas störend: Könnte man nicht sagen, dass von den 1000 versterbenden Personen pro Jahr, die eine Ersatzlunge, -leber oder eine -niere benötigen, fast alle deshalb sterben, weil sie chronische Raucher, chronische Alkoholiker, fettleibige Zuckerkranke oder alles zugleich waren? Anders gesagt: An irgendetwas muss man ja nun einmal leider sterben. Ob Herr X stirbt, weil seine Leberzirrhose dazu drängt, oder weil kein Unfallopfer mit jungfräulicher Leber zur Verfügung steht, ist eine Frage der Perspektive. Aber selbstverständlich hängen die Fragen zusammen.

Organspende

"Organspende" ist ein sympathisches Kompositum. Das kalt-funktionale Wort "Organ" verbindet es mit dem warm-mitfühlenden Wort "Spende"; das Ergebnis liegt intuitiv weit jenseits der Maschinenwelt, in der wir leben. Spenden, so behauptet die Moral jenseits der steuerrechtlichen Sonderausgaben-Kategorie, ist Weggeben ohne Berechnung, mitfühlende Zuwendung, "echtes" Menschsein. Krokodile spenden nichts, Affen allenfalls Überschüssiges; kein Tier spendet sich selbst. Oder? Unklar schon bei Ameisen, Spinnen, Lachsen.

"Organspende" unserer Zeit ist ein begriffliches Monster, eingebettet in ein planmäßiges Konzept euphemistischer Verharmlosung. Der Begriff verschweigt und verdreht letzten Endes, um was es geht. Er steht in einer Lügenreihe mit "Schwangerschaftsabbruch" und "Sterbehilfe" - verdrehten Euphemismen purer Angst, zitternder Machtlosigkeit und kleinrahmiger Allmachtsträume. Das gilt allerdings nur eingeschränkt für die sogenannte "Lebendspende": Wer eine Niere oder Knochenmark "verschenken" und weiterleben will, weiß, was er oder sie tut.

Zustimmung und Widerspruch

JS hat die "Widerspruchslösung" auf die JS-Fahne geschrieben. Das hätte ich vielleicht auch erwogen, wenn ich im Alter von 38 darüber nachgedacht hätte. Heute denke ich anders darüber.

Was soll die Vokabel der "Lösung" überhaupt bedeuten? Eine "Lösung" setzt voraus, dass es ein Rätsel, ein Problem, einen Widerspruch, eine Frage gibt, welche ihrer bedarf. Welche? Aus der Perspektive der im Takt von 40 Sekunden versterbenden Deutschen gibt es kein Problem, das gegenüber dem des eigenen Versterbens von Belang sein könnte. Ein "Problem" gibt es also allenfalls (!) aus der Perspektive der noch nicht Sterbenden. Es lautet, etwas überraschend vielleicht: Wie könnte man das (unvermeidliche) Sterben der einen bestmöglich für das Leben der anderen nutzen? Etwas weniger sphärisch: Was könnte man aus den Sterbenden für die noch Lebenden herausholen? Schon im Begriff der "Lösung" liegt also eine vorweggenommene Zurichtung von Sinn, Definition, Wertung: "Lösung" ist tendenziell gut (gemeint), weil die Voraussetzung von Lösung etwas tendenziell Schlechtes ist: Probleme, so weiß der Hardware-Spezialist, sind dazu da, gelöst zu werden.

Es gibt unter uns reichen, bis ins hohe Alter jungen, nach Auskunft ihres Anlagekontos unsterblichen Personen massenhaft solche, die gern Teile der nutzlos gewordenen Körper anderer Personen nutzen möchten. Das sind diejenigen, von denen berichtet wird, dass sie "auf ein Spenderorgan warten". Das ist gewiss verständlich und keineswegs verwerflich; aber man muss auch da erst einmal drauf kommen. Die weitaus meiste Zeit der menschlichen Zivilisation haben die Menschen entweder auf ein Wunder oder auf das Paradies gewartet; da ist das Warten auf eine gebrauchte Niere ein qualitativer Schritt mit einigen Voraussetzungen.

Zugleich gibt es wenige Personen, die bereit sind, Teile ihres eigenen Körpers prä- oder postmortal hierzu zur Verfügung zu stellen und dadurch Geld (erstaunlicherweise: sehr verwerflich!) oder einen sozialnützlichen Abgang (angeblich: sehr verdienstvoll!) zu erlangen. Recht lange Zeit (ca. 40.000 Jahre) dachte man, es sei wichtig, den Nachfahren Teile seines Geistes, der Seele, des Wissens, des Gefühls oder der Erfahrung zu übergeben. Heutzutage ist die sogenannte "älterwerdende Gesellschaft" sicher, dass es guten Menschen darauf ankommen sollte, Teile ihrer Hirnhäute, ihrer Augen oder ihres urogenitalen Apparats so rechtzeitig dem Markt zur Verfügung zu stellen, dass sich eine Verwertung "lohnt".

Allein diese Verdrehung des Lebens in einen verwertbaren Tod gibt Anlass zum Alarm. Dazu gehört übrigens auch eine moralisierende und bigotte Verteufelung der "Kommerzialisierung". Damit will ich nicht die brutal menschenverachtende globale Ausweidungsindustrie exkulpieren, die wie alle Ausbeutung funktioniert. Ich habe aber gewisse Zweifel an den Moral-Mantren der Transplantationsmediziner, Krankenversicherungen und Start-up-Unternehmen für Leber-Allokation und tiefgekühltem Organ-Versand.

Widerspruch und Zustimmung

JS will "Widerspruch", Stand der Dinge ist "Zustimmung". Das Geheimnis hinter den Konzepten ist einfach. Man kann es - probeweise - vielleicht einmal auf das Erbrecht übertragen: Wer kein Testament macht und beim Testamentsregister hinterlegt, dessen Nachlass erbt der Staat, wäre dann die "Lösung" für ein bislang unentdecktes "Problem". Auch im Unternehmensrecht, Familienrecht und allgemeinen Vertragsrecht böte die "Widerspruchslösung" ungeahnte Möglichkeiten.

Die sogenannte "Widerspruchslösung" ist eine - nach meiner Ansicht - tatsächlich und normativ absurde, illiberale und totalitär-paternalistische Konzeption: Wer nicht widerspricht, über dessen höchstpersönliche, unvertretbare Lebensfragen entscheidet eine "Verordnung zur Entnahme und Verwendung brauchbarer Organe" in ihrer jeweils geltenden Fassung - also der Staat. Das setzt Verschiedenes voraus: Zum ersten, dass es einen irgendwie begründbaren (moralischen) "Anspruch" von Menschen gibt, dass andere Menschen ihnen Teile ihres Körpers zur Verfügung stellen. Zum zweiten, dass Menschen verpflichtet sind, sich zu diesem Anspruch gegen sie sofort und unmissverständlich zu äußern. Drittens, dass der Staat das Recht hat, eine nicht vorgenommene Erklärung nach Maßgabe öffentlicher Interessen zu ersetzen.

Konzeptionell und systematisch ist die JS-Position also grob unehrlich: Sie suggeriert, dass es nur zwei Varianten der "Lösung" gebe: Sich-Abfinden mit einer (zu) geringen Zustimmungsrate oder abstrakte Vorentscheidung des Staats. Das ist genauso falsch wie die Behauptung, es stünden dem Einzelnen nur entweder die Zustimmung oder die Ablehnung der Zustimmung als Varianten zur Verfügung. Tatsächlich gibt es aber die dritte Variante: Sich noch nicht entschieden zu haben. Das kann unterschiedliche Gründe haben: Angst vor dem Thema, fehlende Information, religiöse oder weltanschauliche, philosophische oder soziologische Gründe. Es handelt sich um eine höchstpersönliche Entscheidung. Der Mensch wird, nach bisheriger Auffassung, mit dem Eintritt des sogenannten "Hirntods" noch nicht zu einer Sache, die dem Warenverkehr, dem Eigentumsrecht und gegebenenfalls dem Sachbeschädigungsschutz unterliegt.

Die Unvertretbarkeit der Personenwürde und der personalen Selbstbestimmung wird durch die "Widerspruchslösung" ignoriert, marginalisiert und entwertet. Den Bürgern wird zugemutet, gegen eine obrigkeitliche Vorabverfügung über den innersten Kern seines Selbst, die als "Ich" empfundene Einheit von Körper und Bewusstsein, aktiv vorzugehen, wenn sie eine Inbesitznahme ihres sterbenden Körpers durch eine staatliche Verwertungsindustrie verhindern wollen. Das verdreht das Verhältnis von personaler Selbstbestimmung und staatlichem Eingriffsrecht und erniedrigt das (persönliche) "Problem" auf das Niveau der angeblichen (staatlichen) "Lösung".

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Kaum jemand würde einen Gesetzesvorschlag des Finanzministers zur "Lösung" des Problems der öffentlichen Verschuldung ernst nehmen, wonach die Erbschaftsteuer abgeschafft wird und eine automatische 100-Prozent-Alleinerbenstellung des Fiskus eintritt, falls der Erblasser dem nicht vorab durch notarielles Testament "widersprochen" hat.

Organspende ist eine Frage der Moral, der Ethik und der personalen Selbstbestimmung. Wer sie fördern will, muss und sollte die Menschen veranlassen, sich mit dem "Problem" selbst aktiv zu beschäftigen: Also etwa eine (Willens-)Erklärung abzugeben. Das wäre immer noch aufdringlich, böte aber immerhin Chance und Anreiz zur menschenwürdigen, grundrechtsgestützten Selbstbestimmung. Was JS will, ist das gerade Gegenteil: größtmögliche Fremdbestimmung über Körperteile von vorgeblich Fremden, die von Staats wegen als "verfügbar" angesehen werden. Vater Staat als Nieren-, Herz- und Leberverwalter seiner Bürger: Das sind christlich-jüdisches Abendland, Leitkultur und "Aktion Generationengerechtigkeit" in einer ganz "lighten" JS-Variante.

insgesamt 847 Beiträge
bs2509 09.11.2018
1. Spahn
der Lobbyisten-Freund hat 'ne Schraube locker. Auf Totalitäre System schimpfen, aber selber gerne so verfahren oder anordnen wollen. Der "Pflege-Fall" Spahn ist bereits jetzt eine wirkliche Zumutung. Da muss einfach [...]
der Lobbyisten-Freund hat 'ne Schraube locker. Auf Totalitäre System schimpfen, aber selber gerne so verfahren oder anordnen wollen. Der "Pflege-Fall" Spahn ist bereits jetzt eine wirkliche Zumutung. Da muss einfach aufgepaßt werden, dass so etwas nicht noch Bundeskanzler wird.
deakon78 09.11.2018
2. Was ist den das für ein Quatsch?
Die Forderung von Herrn Spahn ist lediglich, dass sich jeder in seinem Leben für wenige Minuten mit dem Thema Organspende auseinandersetzt. Jetzt wird wieder unterstellt, dass mannnicht mehr gerettet wird, weil wir blutrünstigen [...]
Die Forderung von Herrn Spahn ist lediglich, dass sich jeder in seinem Leben für wenige Minuten mit dem Thema Organspende auseinandersetzt. Jetzt wird wieder unterstellt, dass mannnicht mehr gerettet wird, weil wir blutrünstigen Ärzte an die Organe wollen? Dass man so etwas absurdes und dummes von einem akademisch gebildeten Menschen hört, würde man nach 1945 nicht mehr für möglich halten!
phthalo 09.11.2018
3. Ich bin eindeutig ....
... für die Widerspruchregel. Funktioniert auch in andere Ländern und ich selbst habe ohnehin einen Organspendeausweis. Ich bin sogar eher dafür, dass niemand meine Organe bekommen soll, der nicht selbst Spender ist, sofern [...]
... für die Widerspruchregel. Funktioniert auch in andere Ländern und ich selbst habe ohnehin einen Organspendeausweis. Ich bin sogar eher dafür, dass niemand meine Organe bekommen soll, der nicht selbst Spender ist, sofern medizinisch nichts dagegen spricht.
t36 09.11.2018
4. schwieriges Thema
Ich habe seitdem ich Erwachsen bin, einen Spenderausweis. ich habe 22 Jahre auf dem Gebiet der Lebertransplantation gearbeit und geforscht. Ich hatte den Ausweis freiwillig, weil ich es für sinnvoll halte, dass meine Organe nicht [...]
Ich habe seitdem ich Erwachsen bin, einen Spenderausweis. ich habe 22 Jahre auf dem Gebiet der Lebertransplantation gearbeit und geforscht. Ich hatte den Ausweis freiwillig, weil ich es für sinnvoll halte, dass meine Organe nicht in der Grube verrotten werden, sondern vielleicht anderen Menschen Lebenszeit schenken könnten. ich werde es mir aber dies nicht von einem "christlichen" Berufspolitiker befehlen lassen: wenn das kommt, dann widerspreche ich.
ned divine 09.11.2018
5. Weder als Gesundheitsministerium noch als Kanzlerkandidat geeignet
Dieser Text sagt alles, man muss ihn nur genau lesen, dem ist nichts hinzuzufügen. Herr Spahn ist ein absolut ungeeigneter Gesundheitsminister und noch weniger als Kanzlerkandidat geeignet. Wollen wir mal hoffen dass die einzig [...]
Dieser Text sagt alles, man muss ihn nur genau lesen, dem ist nichts hinzuzufügen. Herr Spahn ist ein absolut ungeeigneter Gesundheitsminister und noch weniger als Kanzlerkandidat geeignet. Wollen wir mal hoffen dass die einzig vernünftige Alternative:AKK sich durchsetzen wird und dann auch wieder ein ordentlicher, kompetenter Gesundheitsmunister berufen wird, der nicht solche populistischen Vorschläge zur Organspende macht z. B. oder nach Amerika ins Weisse Haus reisen muss, um sich auf die "künftigen Herausforderung mit Bioterrorismus" vorzubereiten. Dem Mann ist doch nicht zu helfen.
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