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Panorama

Sperrungen

Polizei sucht vermisste Rebecca an der A12

Seit fast vier Wochen wird Rebecca vermisst, nun sucht die Polizei die Autobahn 12 mit Spürhunden ab. Dafür werden kurzzeitig die Abfahrten gesperrt.

Samstag, 16.03.2019   15:00 Uhr

Die Polizei setzt ihre Suche nach der verschwundenen 15-jährigen Schülerin Rebecca in Brandenburg fort. Einsatzkräfte prüften laut einer Sprecherin der Berliner Polizei, ob Personensuchhunde an Anschlussstellen der Autobahn 12 zwischen Friedersdorf und Frankfurt (Oder) Spuren aufnehmen können. Es komme deshalb zu Behinderungen und kurzen Sperrungen an Autobahnabfahrten.

Im Einsatz seien circa zehn Angehörige einer Einsatzhundertschaft, Ermittler der Mordkommission, Brandenburger Polizisten sowie drei Hunde, hieß es. Diese von der Polizei "Mantrailer" genannten Tiere können den individuellen Geruch einer Person auch nach längerer Zeit noch wahrnehmen und von anderen menschlichen Gerüchen unterscheiden.

Die Suche begann demnach gegen 10.30 Uhr, die Dauer war zunächst offen. Die Brandenburger Autobahnpolizei sperre für die Aktion auf der Autobahn in Richtung Frankfurt (Oder) nach und nach kurzfristig die Abfahrten, sagte ein Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums. Dadurch sei es etwa an der Ausfahrt Storkow zu einem Stau von drei Kilometern Länge gekommen.

Zuletzt hatte es mehrere Suchaktionen der Polizei in Wäldern nahe der A12 südöstlich von Berlin gegeben. Hintergrund sollen jeweils Hinweise auf das Auto des tatverdächtigen Schwagers von Rebecca gewesen sein. Autofahrten von ihm nach Brandenburg hatten den Verdacht gegen den 27-Jährigen erhärtet. Das Auto war am Vormittag des 18. Februar und am Abend des 19. Februar auf der A12 von einem automatischen Erfassungssystem registriert worden.

Rebecca hatte sich am 18. Februar zuletzt im Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers in Berlin-Britz aufgehalten. Sie kam an dem Morgen nicht zur Schule. Ermittler gehen davon aus, dass das Mädchen getötet wurde. Der Schwager sitzt in Untersuchungshaft.

cop/dpa/AFP

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