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Panorama

Kalifornien

Malibu wegen Waldbränden teilweise evakuiert

Die Flammen nähern sich: Wegen Waldbränden wird die Stadt Malibu teilweise evakuiert. Tausende Menschen mussten im US-Bundesstaat Kalifornien ihre Häuser verlassen.

REUTERS

Feuerwehrmann in Thousand Oaks, Kalifornien

Freitag, 09.11.2018   17:56 Uhr

Wegen der Waldbrände in Kalifornien wird die Küstenstadt Malibu zum Teil evakuiert. Die Anweisung gelte für das gesamte Gebiet südlich der Autobahn 101 zwischen Ventura County und Malibu Canyon und umfasse auch Teile der Kleinstadt westlich von Los Angeles, wie die Stadt am mitteilte. Die Autobahn 101 sei wegen des sogenannten Woolsey Feuers auf weiten Teilen in beiden Richtungen gesperrt.

Die Waldbrände haben Tausende Menschen in Kalifornien in die Flucht geschlagen. Von der Evakuierung sind laut Behörden 75.000 Häuser in Los Angeles und Ventura County betroffen, wie Medien berichteten.

Anwohner wurden aufgefordert, Küstenstraßen zu nutzen. "Canyon Roads", die zwischen Felsschluchten hindurchführen, sollten gemieden werden, hieß es.

Von den Evakuierungsmaßnahmen im Süden war auch die US-Schauspielerin Alyssa Milano betroffen. Sie musste nach eigenen Angaben ihr Haus verlassen. Sie sei samt Kindern und Hunden geflohen, schrieb sie auf Twitter.

Bei anhaltend sommerlichen Temperaturen und Trockenheit ist die Feuergefahr an der US-Westküste hoch. Starke Winde erschwerten die Lage. Im Norden Kaliforniens brennt bereits eine Fläche von rund 28.000 Hektar. Der nationale Wetterdienst sprach von extremen Bedingungen und warnte vor weiteren Bränden.

jpz/dpa

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