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08.05.2012
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Einsatz für Soldaten

Prinz Harry auf Mission in Washington

Party-Prinz? Das war einmal. Harry bewegt sich mittlerweile immer sicherer auf diplomatischen Pfaden. Nun plauderte er in Washington mit der Frau des Vizepräsidenten und warb für die Anliegen versehrter Soldaten.

Hamburg - Prinz Harry ist selbst ein Soldat, er weiß, wovon er redet. Der 27-Jährige war in Afghanistan im Einsatz, beendete erfolgreich die Ausbildung im Apache-Kampfhubschrauber und ist bei den britischen Streitkräften als "Captain Wales" bekannt. Kein Wunder, dass er sich immer wieder für die Belange seiner Kameraden starkmacht. Nun wurde Harry vom Atlantic Council in Washington für seinen Einsatz für versehrte Kriegsveteranen geehrt.

Bei der Preisvergabe warb er eindringlich für die Anliegen verwundeter Soldaten und ihrer Familien. "Sie haben einen schrecklichen Preis dafür bezahlt, um unsere Sicherheit und Freiheit zu gewährleisten", sagte der Prinz. "Das Geringste, was wir tun können, ist sicherzustellen, dass sie und ihre mutigen Familien alles haben, was sie in ihren dunkelsten Tagen brauchen." Für Kriegsversehrte beginne "der wirkliche Kampf, wenn die Waffen schweigen und der Lärm der Schlacht verhallt ist", so Harry. Dieser Kampf nehme oft "den Rest ihres Lebens in Anspruch".

Prinz Harry nahm die Auszeichnung auch im Namen seines Bruders William an. In ihrer gemeinsamen Stiftung unterstützen sie Projekte, die verletzten und aus dem Krieg heimgekehrten Soldaten bei der Rückkehr helfen. Harry ist unter anderem Schirmherr der Kriegsversehrten-Organisationen "Walking with the Wounded" and "Help for Heroes".

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Prinz Harry: Einsatz in Washington
Neben dem britischen Prinzen wurden auch Geigenvirtuosin Anne-Sophie Mutter und Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon geehrt. Mutter bekam den Preis für ihre Unterstützung junger Nachwuchstalente. Ban habe erfolgreich internationale Führer dazu gebracht, sich mit globalen Herausforderungen auseinanderzusetzen - von der Kontrolle nuklearer Waffen über den Klimawandel bis zum Terrorismus, heißt es in der Begründung.

Der amerikanische Think Tank Atlantic Council setzt sich für transatlantische Beziehungen und internationale Sicherheit ein. Die Ehrung zählt in jedem Jahr zu den gesellschaftlichen Ereignissen in der US-Hauptstadt.

hut/dpa/AFP

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