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22.02.2013
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Australiens Ex-Premier beim Workout

Last des Amtes

Von
Kevin Rudd

Australiens Ex-Premier Rudd an den Ringen: "Totale Pleite"

In Australien sorgen Fitnessvideos des ehemaligen Premierministers Kevin Rudd für Erheiterung: Dessen Versuche, vor der Kamera Klimmzüge zu machen, enden kläglich. Dass der Politiker am Ende dennoch die Lacher auf seiner Seite hat, verdankt er seiner Selbstironie.

Hamburg/Brisbane - Es mag beruhigend sein für den gewöhnlichen Mitteleuropäer, dass bei weitem nicht jeder Einwohner Australiens einen schwabbelfreien, muskulösen Strandbody besitzt - noch nicht einmal in der sonnenverwöhnten Küstenmetropole Brisbane. Wer daran zweifelt, soll sich die YouTube-Videos ansehen, mit denen Australiens ehemaliger Premierminister Kevin Rudd derzeit für Belustigung sorgt.

Darin probiert der gemütlich gebaute Politiker der Labor-Partei unter Anleitung eines Personal Trainers einige Klimmzüge. Zunächst scheitert die Übung jedoch daran, dass Rudd nicht an die Reckstange kommt - auch nicht, als ihn sein Trainer um die Taille packt und hochwuchtet.

Am Ende darf es Rudd an zwei tiefer hängenden Ringen versuchen. In einem zweiten Video bringt er so immerhin ein paar Klimmzüge zuwege - aber nur unter vermutlich regelwidriger Mithilfe seines bedauernswerten Trainers.

Erst kürzlich hatte sich Rudd der australischen Öffentlichkeit in einem weiteren Workout-Video gezeigt. Darin hantierte der 55-Jährige mit einer Hantel. Manche Beobachter werten die vielen öffentlichen Auftritte Rudds in jüngster Zeit als Zeichen, der ehemalige Spitzenpolitiker könne an einem Comeback arbeiten. Rudd hatte von 2007 bis 2010 als Premierminister amtiert, im Anschluss war er bis 2012 australischer Außenminister.

Dass Rudd bei seinen missglückten Leibesübungen die Lacher auf seiner Seite hat, verdankt er wohl seiner Selbstironie: Gepostet hatte er das Filmchen bei YouTube nämlich selbst, unter dem Titel "Total Failure" - etwa: "Totale Pleite". "Er kann die Last einer Nation tragen, aber nicht sein eigenes Körpergewicht", spottete ein Nutzer in den Kommentaren. Rudd wird es recht sein.

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