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Panorama

Amy Schumer

Kampf den Schusswaffen

Im Juli wurden mehrere Menschen in einem Kino erschossen, als ein Film von Amy Schumer lief. Nun hat die Komikerin einen "Kreuzzug gegen Schusswaffen" ausgerufen. Ihr Einsatz hat auch familiäre Gründe.

AP
Montag, 26.10.2015   08:53 Uhr

Für irgendetwas müssen die Millionen Follower auf Twitter und Instagram sowie 1,3 Millionen Facebook-Fans ja gut sein: Komikerin Amy Schumer macht sich für striktere Waffengesetze in den USA stark. Gemeinsam mit ihrem Cousin Charles, Senator aus dem US-Bundesstaat New York, zeigte sie sich vor dem Rathaus in New York City, um für ihren gemeinsamen "Kreuzzug gegen Schusswaffen" zu werben.

Das politische Engagement der Komikerin geht auf einen tödlichen Angriff im Sommer zurück. Damals erschoss ein Mann in einem Kino in Louisiana mehrere Personen. Es lief Schumers Film "Trainwreck". "Es bricht mir das Herz. Meine Gedanken und Gebete sind bei den Menschen in Louisiana", twitterte die Schauspielerin damals.

Nun sagte Schumer, sie lebe jeden Tag mit der Tat. "Ich weiß nicht, warum er sich meinen Film ausgesucht hat."

Please join me and @SenSchumer in ending gun violence and tweet the hashtag #aimingforchange RT we can do this pic.twitter.com/kfeeFAItKh

Amy Schumer (@amyschumer) 25. Oktober 2015
Es sind Vorfälle wie dieser, die "Schumer & Schumer" bewogen haben, Druck auf Politiker auszuüben, einem von Senator Schumer vorgelegten Gesetz zuzustimmen. Es sieht vor, Prüfungen bei Waffenkäufen auf Messen und im Internet zu verschärfen; zudem soll der Waffenschmuggel über die Grenzen der US-Bundesstaaten hinweg gestoppt werden. Wenn bei Straftaten in New York Schusswaffen benutzt werden, stammen sie laut Senator Schumer in 85 Prozent der Fälle aus anderen Bundesstaaten.

Der "Kreuzzug gegen Schusswaffen" soll das ändern. Mit dem Hashtag #AimingForChange fordern die Schumers dazu auf, per Tweet, Instagram-Post, Facebook-Eintrag oder Anruf die Initiative zu unterstützen.

My cousin @amyschumer & I have said #EnoughIsEnough. Let Washington know what you think of these principles: pic.twitter.com/5oTxWGs1kS

Chuck Schumer (@SenSchumer) 25. Oktober 2015

ulz/AP

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