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Panorama

Scheidung von Angelina Jolie und Brad Pitt

Kinder bleiben wohl vorerst bei Jolie

Nach zwölfjähriger Beziehung scheiterte die Ehe von Angelina Jolie und Brad Pitt, nun gibt es Medienberichten zufolge eine Vereinbarung für den Umgang mit den sechs gemeinsamen Kindern. Vorläufig zumindest.

REUTERS

Angelina Jolie und Brad Pitt

Samstag, 01.10.2016   08:48 Uhr

Das einstige Hollywood-Traumpaar Angelina Jolie und Brad Pitt hat sich offenbar auf eine Übergangslösung für die Betreuung der gemeinsamen Kinder geeinigt. Die Schauspieler stimmten einer von den Behörden in Los Angeles vorgelegten Vereinbarung zu, wie unter anderem die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtete.

Demnach sollen die Kinder in der Obhut von Jolie in Los Angeles bleiben, Pitt bekommt ein Besuchsrecht eingeräumt. Diese Regelung soll zunächst für drei Wochen gelten, bis zum 20. Oktober.

Zudem sollen den Berichten zufolge beide eine psychologische Beratung erhalten, Pitt müsse sich außerdem regelmäßigen Alkohol- und Drogentests unterziehen. Dem Promiportal TMZ zufolge machte der Schauspieler bereits freiwillig einen Test - der sei negativ gewesen. Eine offizielle Bestätigung der Berichte gibt es bislang nicht.

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Scheidung von Pitt und Jolie: Breaking Brad

Der erste Besuch bei den Kindern soll nun gemeinsam mit einem Therapeuten erfolgen, der über das weitere Vorgehen entscheidet. Das Paar hat drei leibliche und drei adoptierte Kinder. Das US-Magazin "People" zitierte eine anonyme Quelle mit den Worten, es handle sich um eine "vollkommen freiwillige Vereinbarung" und nicht um eine Anordnung.

Jolie hat vor Kurzem die Scheidung von Pitt eingereicht und das alleinige Sorgerecht für die sechs Kinder beantragt. Unmittelbarer Auslöser der Trennung soll Medienberichten zufolge ein Ausraster Pitts während eines Fluges aus Frankreich nach Los Angeles gewesen sein; das FBI hatte angekündigt, Ermittlungen gegen den 52-Jährigen zu prüfen. Das Paar hatte im August 2014 nach zehnjähriger Beziehung geheiratet.

Video: Auftritte eines Traumpaars

Foto: Getty Images

mxw/AP/AFP

insgesamt 2 Beiträge
espet3 01.10.2016
1.
So was kommt doch jeden Tag und überall auf der Welt vor - gäähn !!
So was kommt doch jeden Tag und überall auf der Welt vor - gäähn !!
grumpy53 01.10.2016
2. im allgemeinen
Da ich das Paar, um das hier geht, persönlich nicht kenne, gebe ich dazu keine Meinung ab. Im allgemeinen gesprochen ist zu bedauern, dass in der Öffentlichkeit stehende und reiche Menschen, vor allem in den USA, bei dem [...]
Da ich das Paar, um das hier geht, persönlich nicht kenne, gebe ich dazu keine Meinung ab. Im allgemeinen gesprochen ist zu bedauern, dass in der Öffentlichkeit stehende und reiche Menschen, vor allem in den USA, bei dem Scheitern einer Ehe als erstes die Sorte Anwälte bemühen, die gebetsmühlenartig entweder von Mißhandlungen und Gewalt gegen den Expartner oder die Kinder ins Spiel bringen. Gegenbeweise fallen schwer und von dem Dreck, der da ausgekübelt wird, wenn es um viel Geld und/oder Macht geht, bleibt garantiert immer was hängen, sei es auch nur, dass die Abfindung höher wird und den Kindern womöglich eine Entscheidung vorgekaut wird, wer der bessere Elternteil ist oder sein soll. Wie gesagt, kein Wort zum Paar Jolie/Pitt. Und als letztes, auch absolut privilegiert aufgezogene Kinder sollten sich nicht dadurch auszeichnen, dass sie rund um die Uhr verwöhnt werden, alles dürfen und fernab aller Spielregeln und Sozialkompetenz agieren dürfen. Dass ein pubertierendes Kerlchen sich an Papa abkämpt, gehört dazu. Und dass der dann mal laut wird (dies ist ein no go für körperliche Gewalt) kommt vor, das muss man dann gemeinsam bearbeiten und klären und gut ist. Wie soll man sonst für's Leben Konfliktfähigkeit lernen? Und dass man als Erziehender da mal an seine nervlichen Grenzen gerät, muss nicht gleich FBI und Jugendämter auf den Plan rufen. So, wenn der Spiegel-Zensor das durchlässt, Hut ab. Normalerweise wäre das hier, obwohl ich niemand diskriminiere oder beleidige, schon außerhalb der heiligen Debattenregel.

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