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Panorama

Nach mutmaßlicher Überdosis

Demi Lovato sagt Südamerika-Tour ab

Die Sängerin Demi Lovato hat nach ihrer mutmaßlichen Überdosis Konzerte in Mexiko, Brasilien und Argentinien abgesagt. Die 25-Jährige soll bereits eine Therapie begonnen haben.

NINA PROMMER/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock
Freitag, 10.08.2018   12:05 Uhr

Die Sängerin Demi Lovato hat ihre Herbst-Tournee in Südamerika abgesagt. Das teilte ein Sprecher des Konzertveranstalters dem US-Magazin "Entertainment Weekly" mit.

Lovato wolle sich zunächst auf ihre Genesung konzentrieren, hieß es. Laut übereinstimmender Medienberichte soll die 25-Jährige nach ihrer mutmaßlichen Überdosis bereits eine Reha begonnen haben.

Am 24. Juli war die Sängerin in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Grund dafür soll Medienberichten zufolge die Überdosis einer unbekannten Substanz gewesen sein. Bereits unmittelbar nach diesem Vorfall wurde ein Konzert in Kanada abgesagt.

Von der neuen Absage sind nun sechs weitere Auftritte betroffen. Im September hätte Lovato zwei Konzerte in Mexiko gegeben, im November sollten Auftritte in Brasilien und Argentinien folgen. Lovato selbst äußerte sich zu den Absagen nicht.

Zuletzt hatte sich die 25-Jährige nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus auf Instagram gemeldet. Ihre Krankheit verschwinde nicht einfach, schrieb die Sängerin. Sie habe ihre Probleme noch nicht im Griff.

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Zudem dankte sie ihrer Familie, ihren Mitarbeitern und ihrem ärztlichen Team für deren Unterstützung: "Ohne sie wäre ich heute nicht hier, um diesen Brief an euch alle zu schreiben."

Bereits 2010 hatte sich der damals 18-jährige Teeniestar unter anderem wegen Essstörungen behandeln lassen und später über seine Drogenabhängigkeit und psychischen Probleme gesprochen. Danach hatte Lovato erklärt, sie leide unter einer bipolaren Störung.

Im Juni hatte sie einen Song mit dem Titel "Sober" (übersetzt: nüchtern) veröffentlicht. Darin sang sie unter anderem die Zeile: "Es tut mir leid, Mama. Ich bin nicht mehr nüchtern."

fek/AP

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