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Panorama

Fergie über Crystal Meth

"Ich hatte täglich Halluzinationen"

Verfolgungswahn durch Drogen: Sängerin Fergie sprach in einem Interview über eine schwere Zeit in ihrem Leben - und über einen Wendepunkt.

AFP
Donnerstag, 07.12.2017   20:46 Uhr

Manchmal sah sie nur Bienen oder Häschen, die nicht da waren, aber in anderen Momenten fühlte sie sich von CIA, FBI und einem Spezialeinsatzkommando verfolgt - das hat Fergie in einem Interview mit "iNews" über Halluzinationen während ihrer Drogensucht erzählt. Anfang der 2000er Jahre nahm die Sängerin demnach regelmäßig Crystal Meth.

An ihrem Tiefpunkt habe sie unter einer chemisch bedingten Psychose und Demenz gelitten. "Ich hatte täglich Halluzinationen", sagte die 42-Jährige. Als ihr Verfolgungswahn immer schlimmer geworden sei, habe sie in der Kirche Trost gesucht - doch auch dort war sie offenbar nicht sicher vor ihren Halluzinationen: "Sie haben versucht mich rauszuschmeißen, weil ich den Gang auf eine verrückte Art entlang gelaufen bin, da ich dachte, dass eine Infrarotkamera in der Kirche war, um meinen Körper zu überprüfen."

Der Kirchbesuch war offenbar dennoch ein Wendepunkt für Fergie. Sie habe sich damals gedacht, dass es nur zwei Möglichkeiten gäbe: Entweder wartete vor der Kirche wirklich ein Spezialeinsatzkommando auf sie, oder es waren nur die Drogen, die es ihr etwas vormachten. Als niemand da war, war das laut der Sängerin ein "sehr befreiender Moment".

Nachdem Fergie von der Droge loskam, habe es ein weiteres Jahr gedauert, bis sie aufgehört habe Dinge zu sehen. Heute sei sie sehr froh, dass sie es geschafft habe, ihr Leben zu ändern: "Es ist so unglaublich, ich weiß. Ich denke, ich muss Schutzengel haben."

bbr

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