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Panorama

Mutmaßlich inszenierte Attacke

Jussie Smollett plädiert auf nicht schuldig

Schauspieler Jussie Smollett bleibt auch vor Gericht dabei, den rassistischen und homophoben Angriff auf sich im Januar nicht vorgetäuscht zu haben. Die Ermittler gehen von einer inszenierten Attacke aus.

Getty Images

Jussie Smollett verlässt das Gerichtsgebäude in Chicago

Donnerstag, 14.03.2019   19:40 Uhr

"Empire"-Darsteller Jussie Smollett bestreitet weiterhin, einen rassistischen und homophoben Angriff auf sich inszeniert zu haben. Vor einem Gericht in Chicago plädierte der Schauspieler auf "nicht schuldig". Eine Grand Jury im Bezirk Cook County hatte vorige Woche Anklage in 16 Punkten erhoben. Es geht dabei um falsche Angaben gegenüber den Behörden.

Der 36-Jährige war im Februar wegen mutmaßlicher Falschaussagen gegenüber der Polizei festgenommen worden. Laut Ermittlern bezahlte der Schauspieler zwei Männer, um eine Attacke gegen ihn vorzutäuschen.

Ende Januar hatte Smollett erklärt, er sei von zwei Unbekannten in Chicago angegriffen und homophob sowie rassistisch beleidigt worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Schauspieler damit seine Karriere vorantreiben wollte.

Smollett hat die Vorwürfe mehrfach zurückgewiesen. Bei einer Verurteilung droht ihm möglicherweise eine Strafe von mehreren Jahren Gefängnis. Aus mehreren Folgen der Serie "Empire" wurde seine Figur inzwischen entfernt.

bbr/dpa/AP

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