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Melania Trump

Spekulationen über Ehebruch? Kümmern sie nicht

Immer wieder gibt es Gerüchte über Seitensprünge Donald Trumps. Für seine Frau Melania gibt es Wichtigeres als diese Spekulationen. Die beiden würden eine gute Ehe führen, sagt sie.

REUTERS

Melania Trump

Samstag, 13.10.2018   15:49 Uhr

Gerüchte über ihre Ehe kümmern die US-First Lady offenbar nicht: Melania Trump hat nach eigenen Worten Besseres zu tun, als sich mit Spekulationen über die angeblichen Seitensprünge ihres Ehemannes zu befassen. "Ich bin Mutter und First Lady, und ich habe viel Wichtigeres zu bedenken und zu tun", sagte die Frau von US-Präsident Donald Trump dem Sender ABC News.

Auf die Frage, ob die angeblichen Affären des 72-Jährigen ihre Ehe belasten, antwortete sie, ihre Sorgen und ihr Hauptaugenmerk würden anderen Dingen gelten. Melania ist Donald Trumps dritte Ehefrau. Das Paar hat den gemeinsamen Sohn Barron. Um die Ehe soll es Berichten zufolge aus vielen Gründen nicht zum Besten stehen.

Schon mehrfach gingen Frauen mit der Behauptung an die Öffentlichkeit, Sex mit Donald Trump gehabt zu haben, als dieser bereits mit Melania verheiratet war. Die wohl bekanntesten von ihnen sind US-Pornostar Stormy Daniels und das ehemalige Playmate Karen McDougal.

"Die Medien spekulieren und das sind Gerüchte"

In der von ABC News ausgestrahlten Freitagssendung "Good Morning America" sagte die 48-Jährige nun, die Vielzahl der Berichte über die angebliche Untreue ihres Mannes seien "natürlich nicht immer angenehm - aber ich weiß, was richtig und was falsch ist, was wahr ist und was nicht". Die beiden führten eine gute Ehe, auch wenn manche Journalisten die Leute anderes glauben machen wollten. "Die Medien spekulieren und das sind Gerüchte." Diese seien aber "nicht immer zutreffend".

Zuvor hatte die US-First Lady im Gespräch mit dem Sender gesagt, dass sie sich als Mobbingopfer empfinde. "Ich könnte sagen, ich bin die am meisten gemobbte Person der Welt." Auf Nachfrage schränkte Melania Trump ein, sie sei sicherlich "einer der" am meisten schikanierten Menschen der Welt. "Wenn Sie sich anschauen, was Leute über mich sagen."

Tatsächlich gibt es im Internet immer wieder hämische Kommentare über das aus Slowenien stammende Ex-Model. So sorgte sie kürzlich bei ihrer Afrikareise für Wirbel, als sie bei einer Safari in Kenia einen weißen Tropenhelm trug - und damit Erinnerungen an die Kolonialzeit weckte.

Das ABC-Interview wurde während der Reise aufgezeichnet - der ersten als First Lady ohne den Präsidenten an ihrer Seite. Auf die Frage, wie es ihr persönlich mit der Aussicht auf bis zu sechs weitere Jahre im Weißen Haus gehe, sagte sie: "Ich genieße es. Ich liebe es wirklich, in Washington und im Weißen Haus zu leben." Allerdings gebe es im Weißen Haus Menschen, denen sie und ihr Mann nicht trauen könnten.

sen/dpa

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