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Panorama

Östlich von Rügen

15 Verletzte nach Schiffskollision

Vor der Küste Rügens sind am frühen Morgen ein Frachter und ein Windpark-Versorger zusammengestoßen. 15 Menschen wurden dabei verletzt, einige schwer.

imago/ Frank Sorge

Küstenwache auf der Ostsee (Archiv)

Dienstag, 19.02.2019   11:57 Uhr

Bei der Kollision zweier Schiffe östlich der Insel Rügen sind 15 Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei seien der Frachter "Raba" und das schnelle, deutlich kleinere Versorgungsschiff "World Bora" gegen 7.30 Uhr zusammengestoßen. Danach konnten die Schiffe die Häfen Mukran und Sassnitz auf Rügen jedoch aus eigener Kraft ansteuern, wo die Crew des Seenotrettungskreuzers "Harro Koebke" die Erstversorgung der Verletzten übernahm.

Bei den Verletzten handelte es sich um elf Techniker und vier Crewmitglieder der "World Bora", die auf dem Weg zur Arbeit im Offshore-Windpark "Wikinger" in der Ostsee waren. Zehn Menschen seien schwer, fünf weitere leicht verletzt worden. Sie wurden mit Hubschraubern und Rettungswagen in Krankenhäuser auf Rügen gebracht. Über die Ursache der Kollision ist nach Polizeiangaben noch nichts bekannt.

DPA

Beschädigtes Schiff "World Bora"

Keines der beiden Schiffe schlug nach dem Zusammenstoß leck. Die unter zyprischer Flagge fahrende "Raba" war auf dem Weg von Kopenhagen nach Stettin. Sie wurde auf der Steuerbordseite beschädigt. Über Schäden an der unter dänischer Flagge fahrenden "World Bora" liegen bislang keine Angaben vor.

Bereits Ende Januar waren vor Rügen ein deutscher und ein norwegischer Frachter in der Dunkelheit zusammengestoßen. Damals waren alle Seeleute unverletzt geblieben. Als Unfallursache gilt ein Vorfahrtsfehler des norwegischen Frachters

fek/AFP

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