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Politik

Drohung mit Visasanktionen

USA stufen vier Länder als "widerspenstig" ein

Die USA haben Migranten aus Kambodscha, Eritrea, Guinea und Sierra Leone als illegal bezeichnet - ihre Heimatländer verweigern aber die Rücknahme. Nun droht Präsident Trump mit Visasanktionen.

AP

Donald Trump

Donnerstag, 24.08.2017   12:45 Uhr

Viermal David, einmal Goliath - oder: Kambodscha, Eritrea, Guinea und Sierra Leone versus Vereinigte Staaten von Amerika. Nachdem diese Länder die Rücknahme von in den USA als illegal eingestuften Migranten verweigert haben, droht Präsident Donald Trump ihnen mit Visasanktionen.

Bereits im August 2016 hatte Trump angekündigt, als US-Präsident strengere Gesetze einzuführen. "23 Staaten verweigern die Rücknahme ihrer eigenen Leute, nachdem diese in den USA abgelehnt wurden, unter anderem gewalttätige Kriminelle. Das wird mit mir nicht länger passieren", sagte er damals. Nun will er Wort halten.

Wie US-Medien am Mittwoch (Ortszeit) berichteten, stuft das US-Heimatschutzministerium deshalb ab sofort Kambodscha, Eritrea, Guinea und Sierra Leone als "widerspenstig" ein.

Staatsbürger der vier Länder sollen dem Fernsehsender CNN zufolge nun mit Visarestriktionen belegt werden, durch die ihnen die Einreise in die USA verwehrt werden könnte.

dop/dpa

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