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Politik

Reaktion auf Atomtest

Mexiko wirft Nordkoreas Botschafter raus

Mexikos Präsident Peña Nieto reagiert auf den jüngsten Atomtest von Nordkorea: Der Botschafter des Regimes von Machthaber Kim Jong Un muss innerhalb von 72 Stunden das Land verlassen.

AP

Mexikos Präsident Peña Nieto

Freitag, 08.09.2017   09:38 Uhr

Nordkoreas Botschafter Kim Hyong Gil ist von Mexiko zur unerwünschten Personen erklärt worden. Das lateinamerikanische Land gab dem Diplomaten am Donnerstag 72 Stunden Zeit, das Land zu verlassen.

Mexiko reagierte mit der Ausweisung auf den jüngsten AtomtestNordkoreas: "Wir lehnen die jüngsten nuklearen Aktivitäten entschieden ab. Sie sind eine offene Verletzung internationalen Rechts und stellen eine ernsthafte Bedrohung Asiens und der Welt dar", hieß es in der Mitteilung des Außenministeriums.

Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto erließ ein Dekret, nach dem alle staatlichen Stellen des lateinamerikanischen Landes die Sanktionen des Uno-Sicherheitsrats gegen Nordkorea mitzutragen haben. "Die nordkoreanischen Atomtests sind eine Gefahr für den Frieden und die internationale Sicherheit und bedrohen die Länder in der Region, darunter wichtige Verbündete Mexikos wie Japan und Südkorea", hieß es in der Mitteilung.

Nordkorea hatte am Sonntag nach eigenen Angaben eine Wasserstoffbombe getestet, mit der Interkontinentalraketen bestückt werden sollen. Es war der sechste und bisher größte Atomtest des diplomatisch isolierten Landes seit 2006. Das Raketen- und Atomprogramm des Regimes von Machthaber Kim Jong Un wird weltweit als ernste Gefahr angesehen.

Nordkoreakonflikt - die Akteure

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als/dpa

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