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22.07.2011
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Euro-Gipfel

Die wichtigsten Fakten zum Griechenland-Paket

Präsident Sarkozy, IWF-Chefin Lagarde, Kanzlerin Merkel: Beschränkter Zahlungsausfall
dapd

Präsident Sarkozy, IWF-Chefin Lagarde, Kanzlerin Merkel: Beschränkter Zahlungsausfall

Die Euro-Staaten haben sich auf ein zweites Rettungspaket für Griechenland geeinigt. Private Gläubiger beteiligen sich mit Milliardenbeiträgen, insgesamt wird die Hilfe mehr als verdoppelt. Die wichtigsten Details zum Beschluss der 17 Euro-Staaten im Überblick.

Berlin/Athen - Im Kampf gegen einen Staatsbankrott Griechenlands haben die Euro-Länder zum zweiten Mal ein milliardenschweres Rettungspaket aufgelegt. Erstmals sollen auch die privaten Gläubiger die Bewältigung der Schuldenkrise mitfinanzieren. Die wichtigsten Punkte sind:

Giechenland war bereits 2010 mit internationalen Kreditzusagen von 110 Milliarden Euro vor der Pleite bewahrt worden. Davon stehen noch 45 Milliarden Euro aus. Dieses Paket reicht aber nicht mehr aus. Inzwischen hängen auch Portugal und Irland am internationalen Finanztropf; Italien und Spanien gelten als potentielle Kandidaten. Um die Märkte zu beruhigen wurden weitere Vorkehrungen getroffen:

Zur Griechenland-Rettung brechen die Staaten ein Tabu: Sie akzeptieren den vorübergehenden Zahlungsausfall Griechenlands. Denn die Einbeziehung privater Gläubiger würde dazu führen, dass die Ratingagenturen Griechenland für "teilweise zahlungsunfähig" erklären würden. Das wird aber erst zu einem späteren Termin passieren. Der "Zahlungsausfall" soll auf wenige Tage beschränkt werden.

amz/dpa/Reuters

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