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19.05.2012
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Aufstand gegen Assad

Viele Tote und Verletzte bei Anschlag in Ost-Syrien

Autobombe: Blutiger Anschlag in Syrien
Fotos
AFP/ SANA

Bei der Explosion einer Autobombe in der syrischen Stadt Deir al-Saur sind mindestens neun Menschen getötet worden - rund hundert weitere wurden verletzt. Der Sprengsatz detonierte in der Nähe mehrerer Geheimdienstniederlassungen.

Deir al-Saur - Ziel des Anschlags war möglicherweise ein Gebäude des Geheimdienstes. Wie die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete, explodierte die Bombe in der Nähe mehrerer Geheimdienstniederlassungen und eines Militärkrankenhauses.

Auf Bildern in den offiziellen Medien waren beschädigte Gebäude, Autowracks, ein großer Krater und Blutlachen zu sehen. Wer hinter dem Anschlag steht, ist allerdings noch unklar. Nach offiziellen Angaben untersuchte eine Gruppe von Uno-Beobachtern den Anschlagsort.

Das Staatsfernsehen sprach von einem "terroristischen" Anschlag. Das Auto sei von einem "Selbstmordattentäter" gesteuert worden, der tausend Kilogramm Sprengstoff zur Explosion gebracht habe, hieß es. Die Opposition hingegen sieht einen Racheakt der Regierung von Präsident Baschar al-Assad hinter der Bluttat.

Die "ganze Verantwortung" für die Explosion und andere "kriminelle Anschläge" liege bei Assads Regierung, erklärte der oppositionelle Syrische Nationalrat. Die Führung in Damaskus wolle sich offenbar "rächen", nachdem sie damit gescheitert sei, Demonstrationen gegen Assad mit Zehntausenden Teilnehmern zu verhindern.

Erst am Freitag hatten Regierungstruppen laut der Beobachtungsstelle das Feuer auf Demonstranten in Aleppo im Norden des Landes eröffnet. In der zweitgrößten Stadt Syriens fand die größte Protestaktion seit Beginn des Aufstands in Syrien statt.

Seit dem Beginn der Revolte gegen die autoritäre Führung von Präsident Baschar al-Assad vor mehr als einem Jahr gab es bereits mehrere Anschläge in Damaskus und in der zweitgrößten Stadt Aleppo im Norden. In der Hauptstadt wurden vor neun Tagen 55 Menschen bei einem Doppelanschlag getötet. Dabei handelte es sich um die schwersten Anschläge seit Beginn des syrischen Aufstands.

irb/afp/dpa

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insgesamt 11 Beiträge
1.
Thom-d 19.05.2012
Angeblich mal wieder vor irgendwelchen Geheimdienstzentralen oder den bösen Sicherheitskräften. Tolle Geheimdienst wäre das, von dem man alle deren Zentralen kennt. Wahtscheinlicher ist eher, das die Bombe von sunnitischen [...]
Zitat von sysopBei der Explosion einer Autobombe im Osten Syriens sind mindestens neun Menschen getötet worden - rund 100 weitere wurden verletzt. Der Sprengsatz detonierte in der Nähe mehrerer Geheimdienstzentralen. Autobombe explodiert in Deir al-Saur im Osten Syriens - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,833941,00.html)
Angeblich mal wieder vor irgendwelchen Geheimdienstzentralen oder den bösen Sicherheitskräften. Tolle Geheimdienst wäre das, von dem man alle deren Zentralen kennt. Wahtscheinlicher ist eher, das die Bombe von sunnitischen Terroristen vor einem Wohnhaus zur Explosion gebracht wurde, indem viele Alawiten oder Christen wohnen
2. Theater
skyhawk111de 19.05.2012
Und schon wieder ist das Material, wer dahinter steckt, wer die armen Opfer sind und wieso die Sunniten Terroristen sind, im syrischen staatlichen Fernseher vor dem Anschlag, vorbereitet. Solche Attentate erinnern mich an die [...]
Und schon wieder ist das Material, wer dahinter steckt, wer die armen Opfer sind und wieso die Sunniten Terroristen sind, im syrischen staatlichen Fernseher vor dem Anschlag, vorbereitet. Solche Attentate erinnern mich an die Attentate gegen die anti-syrischen Politiker und Journalisten im Libanon. Eine Bombe geht hoch, ein paar Minuten danach meldet sich eine unbekannte islamische Organisation, dass sie dahinter steckt und dann hört man von dieser Organisation nicht mehr.
3.
Hape1 19.05.2012
Wow....die größte Protestaktion seit Beginn des Aufstands fand am Freitag in Aleppo statt. Dann waren es weit mehr als 250.000 Menschen....denn am 30.12.2011.... "Allein in der Region Idlib im Nordwesten des Landes [...]
Zitat von sysopErst am Freitag hatten Regierungstruppen laut der Beobachtungsstelle das Feuer auf Demonstranten in Aleppo im Norden des Landes eröffnet. In der zweitgrößten Stadt Syriens fand die größte Protestaktion seit Beginn des Aufstands in Syrien statt. Autobombe explodiert in Deir al-Saur im Osten Syriens - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,833941,00.html)
Wow....die größte Protestaktion seit Beginn des Aufstands fand am Freitag in Aleppo statt. Dann waren es weit mehr als 250.000 Menschen....denn am 30.12.2011.... "Allein in der Region Idlib im Nordwesten des Landes hätten nach den Freitagsgebeten 250.000 Menschen demonstriert, teilten Menschenrechtsgruppen mit." Massenproteste gegen Assad: Tag des Zorns in Syrien - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/massenproteste-gegen-assad-tag-des-zorns-in-syrien-a-806487.html) Komisch nur...von jeder schwarzen Rauchsäule tauchen aus min. vier Perspektiven zum Beweis des grausamen Regimes Videos und Bilder auf. Aber wenn mal über 250.000 Menschen demonstrieren.......Fehlanzeige. Wem will man hier eigentlich für doof verkaufen?
4. Logik
freiheitsk 19.05.2012
Na klar, Assad rächt sich an seinem Geheimdienst dafür, dass dieser die Opposition nicht schon früher ausgeschaltet hatte. Sehr logisch. Ungefähr so sehr wie die Geschichte von Münchhausen, der sich an seinen eigenen Haaren aus [...]
Zitat von sysopDie Opposition hingegen sieht einen Racheakt der Regierung von Präsident Baschar al-Assad hinter der Bluttat. Die "ganze Verantwortung" für die Explosion und andere "kriminelle Anschläge" liege bei Assads Regierung, erklärte der oppositionelle Syrische Nationalrat. Die Führung in Damaskus wolle sich offenbar "rächen", nachdem sie damit gescheitert sei, Demonstrationen gegen Assad mit Zehntausenden Teilnehmern zu verhindern. Autobombe explodiert in Deir al-Saur im Osten Syriens - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,833941,00.html)
Na klar, Assad rächt sich an seinem Geheimdienst dafür, dass dieser die Opposition nicht schon früher ausgeschaltet hatte. Sehr logisch. Ungefähr so sehr wie die Geschichte von Münchhausen, der sich an seinen eigenen Haaren aus dem Sumpf zog. Diese Anschläge spielen einzig und allein der Opposition in die Hand, 1. weil dadurch Assads Schlagkraft reduziert wird und 2. weil sie eine Unfähigkeit des Regimes suggerieren, die Bürger vor solchen Anschlägen zu schützen, woraufhin sich auch seine Anhänger irgendwann von ihm abwenden würden. Das sah man ja auch in Ägypten, als sich letztlich auch die Christen gegen Mubarak wendeten, weil dieser nicht mehr für ihre Sicherheit sorgen konnte (Anschläge auf kopt. Kirchen etc.)
5. ohne Worte
Hape1 19.05.2012
Sie glauben also das die syrischen Regierung die eigenen Gehimdienstzentren und Soldaten wegsprengt? Da haben Sie eine andere Auffassung als der UN-Generalsekretär.......und der hat, im Gegensatz zu ihnen, 260 Beobachter im [...]
Zitat von skyhawk111deUnd schon wieder ist das Material, wer dahinter steckt, wer die armen Opfer sind und wieso die Sunniten Terroristen sind, im syrischen staatlichen Fernseher vor dem Anschlag, vorbereitet. Solche Attentate erinnern mich an die Attentate gegen die anti-syrischen Politiker und Journalisten im Libanon. Eine Bombe geht hoch, ein paar Minuten danach meldet sich eine unbekannte islamische Organisation, dass sie dahinter steckt und dann hört man von dieser Organisation nicht mehr.
Sie glauben also das die syrischen Regierung die eigenen Gehimdienstzentren und Soldaten wegsprengt? Da haben Sie eine andere Auffassung als der UN-Generalsekretär.......und der hat, im Gegensatz zu ihnen, 260 Beobachter im Land.

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