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22.05.2012
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Gewalt gegen ägyptische Demonstranten

Prügelnde Polizisten müssen lange in Haft

Polizeieinsatz am Tahrir-Platz (Dezember 2011): Erste Urteile gesprochen
REUTERS

Polizeieinsatz am Tahrir-Platz (Dezember 2011): Erste Urteile gesprochen

Es ist das erste Urteil gegen ägyptische Polizisten nach dem brutalen Aufstand im vergangenen Jahr: Mehrere Männer müssen für zehn Jahre in Haft - weil sie hart gegen Demonstranten vorgegangen waren. Bei den Protesten gegen Präsident Mubarak hatte es viele Tote gegeben.

Kairo - Mehr als ein Jahr sind die blutigen Aufstände gegen den ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak her - nun mussten sich erstmals Polizisten vor Gericht für ihr Vorgehen gegen Demonstranten verantworten. Fünf von ihnen verurteilte ein Richter in Kairo zu Haftstrafen von zehn Jahren.

Zwei weitere Polizisten wurden für ein Jahr vom Dienst suspendiert, zehn weitere wurden freigesprochen. Bei den Protesten waren Hunderte Menschen ums Leben gekommen, viele von ihnen durch die brutale Strategie der Sicherheitskräfte. Unter anderem sollen Polizei und Militär mit scharfer Munition auf die Massen auf dem zentralen Tahrir-Platz gefeuert haben.

Das Urteil kommt zu einem politisch äußerst angespannten Zeitpunkt. Erstmals seit dem Sturz von Despot Mubarak wählt Ägypten nun einen neuen Präsidenten. Dabei rechnen sich sowohl die Islamisten der Muslimbrüder, als auch die Stützen des alten Regimes gute Chancen aus.

jok/Reuters

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insgesamt 3 Beiträge
1. Rechtsstaat
eigene_meinung 22.05.2012
Bei uns in Deutschland ist das anders: Da werden nur die von Polizisten verprügelten Opfer angeklagt und bestraft.
Bei uns in Deutschland ist das anders: Da werden nur die von Polizisten verprügelten Opfer angeklagt und bestraft.
2. Super Vergleich: Deutschland vs. Ägypten
zagor 22.05.2012
...und die Polizisten bei uns in Deutschland prügeln einfach so mal auf Opfer los, nicht wahr? Erlauben Sie sich in einem dieser Länder mal ein Zehntel dessen, was Sie hierzulande tun dürfen, dann sehen wir mal wo der [...]
Zitat von eigene_meinungBei uns in Deutschland ist das anders: Da werden nur die von Polizisten verprügelten Opfer angeklagt und bestraft.
...und die Polizisten bei uns in Deutschland prügeln einfach so mal auf Opfer los, nicht wahr? Erlauben Sie sich in einem dieser Länder mal ein Zehntel dessen, was Sie hierzulande tun dürfen, dann sehen wir mal wo der Schlagstock landet. Was für ein schwachsinniger Beitrag *grummel*
3. xxxx
Dramidoc 22.05.2012
Öhm, schon. Bei uns passieren auch noch andere sonderbare Dinge. Tenessee Eisenberg aus meiner Heimatstadt ist so ein Fall. 13 Polizisten erschießen einen Stduenten in Notwehr, weil dieser ein Messer in der Hand hat. Dann [...]
Zitat von zagor...und die Polizisten bei uns in Deutschland prügeln einfach so mal auf Opfer los, nicht wahr? Erlauben Sie sich in einem dieser Länder mal ein Zehntel dessen, was Sie hierzulande tun dürfen, dann sehen wir mal wo der Schlagstock landet. Was für ein schwachsinniger Beitrag *grummel*
Öhm, schon. Bei uns passieren auch noch andere sonderbare Dinge. Tenessee Eisenberg aus meiner Heimatstadt ist so ein Fall. 13 Polizisten erschießen einen Stduenten in Notwehr, weil dieser ein Messer in der Hand hat. Dann dringen Polizisten in versehntlich in Häuser und Wohnungen ein, prügeln die Leute zusammen und merken dann, dass sie sich in der Adresse geirrt haben. Ganz zu schweigen was unsere Politiker und Polizisten in Frankfurt angerichtet haben. ("Wenn sie nicht aufhören das GG zu verteilen, nehme ich sie fest"). Klar das steht natürlich in keinem Verhältnis zu den USA oder Ägypten, aber eine kreative Rechtsauslegung ist eben halt doch ein Rechtsverstoß.

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