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23.05.2012
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Geiselnahme

Ausländische Helfer in Afghanistan entführt

Unbekannte haben im Nordosten Afghanistans zwei ausländische Medizinerinnen und drei einheimische Übersetzer entführt. Die Geiselnahme ereignete sich in der Provinz Badachschan, in der die Bundeswehr stationiert ist.

Kabul - Im Nordosten Afghanistans sind nach Behördenangaben zwei ausländische und drei einheimische Mitarbeiter einer Hilfsorganisation entführt worden. Die beiden Medizinerinnen und ihre afghanischen Kollegen sollen für eine internationale Hilfsorganisation tätig sein.

"Sie wurden entführt, als sie auf Pferden zwischen Jaftal und Ragh in der Provinz Badachschan unterwegs waren, etwa 80 Kilometer von der Provinzhauptstadt Faizabad entfernt", sagte Abdul Maruf Rasikh, Sprecher des Gouverneurs von Badachschan, zu SPIEGEL ONLINE.

Sie sollen in der Region eine Klinik besucht haben, zu der die Zugangsstraße durch Überschwemmungen zerstört worden sei. Das bergige Gebiet an der Grenze zu Tadschikistan liegt im Verantwortungsbereich der Bundeswehr in Afghanistan.

Der Chef des Provinzrates von Badachschan, Sabihullah Attik, bestätigte die Angaben und sprach von insgesamt sieben Entführern. Nach ersten Informationen der afghanischen Behörden sollen die Geiseln inzwischen in einen benachbarten Distrikt verschleppt worden sein. Die Polizei habe eine Suchoperation nach den Frauen und ihren Übersetzern eingeleitet, so ein Sprecher. Zur Herkunft der entführten Ausländerinnen machte Rasikh keine Angaben.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte in Berlin, es gebe keine Hinweise auf die Entführung von Bundesbürgern. Die von der Nato geführten Isaf-Streitkräfte erklärten, ihnen lägen keine Informationen zu dem Fall vor. Nichtregierungsorganisationen, die in dem Gebiet aktiv sind, lehnten eine Stellungnahme ab.

In Badachschan waren im August 2010 acht ausländische Ärzte bei einem Überfall getötet worden, darunter auch eine Deutsche.

syd/Reuters/dapd

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insgesamt 6 Beiträge
1. Ich
mallorcafan 23.05.2012
bewundere Menschen, die aus Idealismus grösste persönliche Belastungen auf sich nehmen. Ich selbst war nie in Afghanistan, habe aber den Eindruck, aufgrund von Presse + Fernsehen, dass aufgezwungene Hilfe selten willkommen [...]
Zitat von sysopUnbekannte haben im Nordosten Afghanistans zwei ausländische Medizinerinnen und drei einheimische Übersetzer entführt. Die Geiselnahme ereignete sich in der Provinz Badachschan, in der die Bundeswehr stationiert ist. Entführung von Ausländern in der Provinz Badachschan in Afghanistan - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,834664,00.html)
bewundere Menschen, die aus Idealismus grösste persönliche Belastungen auf sich nehmen. Ich selbst war nie in Afghanistan, habe aber den Eindruck, aufgrund von Presse + Fernsehen, dass aufgezwungene Hilfe selten willkommen ist. Oder man pickt sich nur die Rosinen heraus, was aber nicht im Einklang mit den westlichen Zielen dieses Einsatzes ist.
2. optional
poweruser12 23.05.2012
nicht schön. Aber es zeigt die Gefahr, die dort herrscht. Ärzte zu entführen zeigt nicht gerade von Weitsicht.
nicht schön. Aber es zeigt die Gefahr, die dort herrscht. Ärzte zu entführen zeigt nicht gerade von Weitsicht.
3. Ich hoffe,
ReneMeinhardt 23.05.2012
dass die nach Afghanistan gegangenen Ärzte mit Weisheit sich für diese Arbeit entschieden haben.
Zitat von poweruser12nicht schön. Aber es zeigt die Gefahr, die dort herrscht. Ärzte zu entführen zeigt nicht gerade von Weitsicht.
dass die nach Afghanistan gegangenen Ärzte mit Weisheit sich für diese Arbeit entschieden haben.
4. Provinz
Fritz Motzki 23.05.2012
Das hätten die einfacher haben können. Wenn die so gerne in der Provinz arbeiten, hätten sie gerne auf dem Land bei uns arbeiten können. Hier würden sie auch besser behandelt.
Zitat von sysopUnbekannte haben im Nordosten Afghanistans zwei ausländische Medizinerinnen und drei einheimische Übersetzer entführt. Die Geiselnahme ereignete sich in der Provinz Badachschan, in der die Bundeswehr stationiert ist. Entführung von Ausländern in der Provinz Badachschan in Afghanistan - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,834664,00.html)
Das hätten die einfacher haben können. Wenn die so gerne in der Provinz arbeiten, hätten sie gerne auf dem Land bei uns arbeiten können. Hier würden sie auch besser behandelt.
5. zu Pferde durch Afghanistan !
flaviussilva 23.05.2012
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen ! Ich hoffe mal der Kommentar kommt hier durch die Kontrolle, auch wenn ich aufgrund dieser Aussage doch ganz erhebliche Zweifel an der geistigen Gesundheit dieser [...]
Zitat von sysop"Sie wurden entführt, als sie auf Pferden zwischen Jaftal und Ragh in der Provinz Badachschan unterwegs waren, etwa 80 Kilometer von der Provinzhauptstadt Faizabad entfernt", sagte Abdul Maruf Rasikh, Sprecher des Gouverneurs von Badachschan, zu SPIEGEL ONLINE.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen ! Ich hoffe mal der Kommentar kommt hier durch die Kontrolle, auch wenn ich aufgrund dieser Aussage doch ganz erhebliche Zweifel an der geistigen Gesundheit dieser Personen hege ! Vermutlich darf nun die Bundesregierung, also wir alle durch unsere Steuergelder, das Lösegeld bezahlen ! Oder noch schlimmer, die Bundeswehr darf ihren Kopf bei der Befreiungsaktion dieser "Abenteurer" hinhalten!

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