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22.12.2012
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Soziale Unruhen

Tote und Verletzte bei Plünderungen in Argentinien

In mehreren argentinischen Städten ist es zu sozialen Unruhen gekommen. Bei den Plünderungen und Straßenschlachten starben mindestens zwei Menschen, Dutzende wurden verletzt. Die Regierung wirft Gewerkschaftern vor, die Ausschreitungen angezettelt zu haben.

Buenos Aires - Bei Plünderungen von Supermärkten sind in Argentinien mindestens zwei Menschen gestorben. Die beiden Opfer seien am Freitag in den Städten Rosario und Villa Gobernador Gálvez im Zentrum des Landes getötet worden, wo eine Menschenmenge rund 20 Supermärkte angegriffen habe, sagte der Minister für Sicherheit in der Provinz Santa Fe, Raúl Lamberto. 63 Menschen seien verletzt und 130 festgenommen worden. Lamberto betonte, die Plünderungen seien kein sozialer Protest, sondern Vandalismus.

Die beiden Opfer wurden demnach durch einen scharfen Gegenstand oder Schüsse getötet. Nähere Einzelheiten zu den Opfern oder Angreifern nannte Lamberto nicht. In der Stadt San Fernando in der Provinz Buenos Aires ging die Polizei mit Gummigeschossen gegen eine Menschenmenge vor, die einen Supermarkt überfallen wollte. Ein Beamter wurde Behördenangaben zufolge von einer Brechstange am Kopf getroffen und schwer verletzt. Bei den Zusammenstößen in San Fernando seien rund 380 Menschen festgenommen worden, hieß es.

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Soziale Unruhen: Straßenschlachten in Argentinien
Die Unruhen weckten Erinnerungen an die Krawalle während der argentinischen Finanzkrise im Jahr 2001, bei denen Dutzende Menschen ums Leben kamen. Aus Angst vor weiteren Plünderungen wurden einige Läden am Freitag geschlossen.

Die Regierung beschuldigte den oppositionellen Gewerkschaftsverband CGT, die Unruhen angestiftet zu haben. CGT-Chef Hugo Moyano wies die Anschuldigungen zurück und machte die Regierung verantwortlich. Präsidentin Cristina Kirchner schaffe es nicht, die sozialen Probleme des Landes zu lösen.

Die Plünderungswelle hatte am Donnerstag in dem Skiort Bariloche in Patagonien begonnen, wo Dutzende Menschen Fernseher und andere Elektronikgeräte aus einem Supermarkt mitnahmen. Die Regierung stationierte daraufhin 400 Militärpolizisten in der Stadt, um für Ruhe zu sorgen. Die Plünderungen dehnten sich am Freitag auf mindestens fünf weitere Städte aus.

cte/dapd/dpa

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insgesamt 124 Beiträge
1.
schwarzes_lamm 22.12.2012
"Sozial". Das Unwort des 21. Jahrhunderts schlechthin.
Zitat von sysopAFPIn mehreren argentinischen Städten ist es zu sozialen Unruhen gekommen. Bei den Plünderungen und Straßenschlachten starben mindestens zwei Menschen, Dutzende wurden verletzt. Die Regierung wirft Gewerkschaftern vor, die Ausschreitungen angezettelt zu haben. http://www.spiegel.de/politik/ausland/argentinien-tote-und-verletzte-bei-pluenderungen-a-874459.html
"Sozial". Das Unwort des 21. Jahrhunderts schlechthin.
2. Wartets mal ab...
lügendetektor73 22.12.2012
..diese Bilder werden wir auch bei uns bald sehen!
..diese Bilder werden wir auch bei uns bald sehen!
3. Armes Land...
dosmundos 22.12.2012
So reich, und so gescheitert...
So reich, und so gescheitert...
4.
nogreen 22.12.2012
würde sie sicher freuen was wie gut dass ich 2 legale waffen hab und keinerlei hemmungen die gegen jeden zu benutzen der an meinen besitz will
Zitat von lügendetektor73..diese Bilder werden wir auch bei uns bald sehen!
würde sie sicher freuen was wie gut dass ich 2 legale waffen hab und keinerlei hemmungen die gegen jeden zu benutzen der an meinen besitz will
5. ja,
heidi1-preiss 22.12.2012
wenn es mit der sozialen ungleichheit so unverhältnismäßig weitergeht, ist eine plötzlich explodierende gewalt nur eine frage der zeit. da braucht es nur einen funken.
Zitat von lügendetektor73..diese Bilder werden wir auch bei uns bald sehen!
wenn es mit der sozialen ungleichheit so unverhältnismäßig weitergeht, ist eine plötzlich explodierende gewalt nur eine frage der zeit. da braucht es nur einen funken.

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