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18.01.2013
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Umfrage zur zweiten Amtszeit

Nur die Hälfte der Amerikaner ist zufrieden mit Obama

REUTERS

Zwiespältiges Zeugnis für US-Präsident Obama: In einer Umfrage zum Start seiner zweiten Amtszeit zeigen sich nur rund die Hälfte der Befragten zufrieden mit seiner Amtsführung. Damit schneidet er gerade mal so gut ab wie sein Vorgänger George W. Bush.

Washington/Hamburg - Vor allem für seine Wirtschaftspolitik geben die US-Amerikaner ihrem Präsidenten schlechte Noten: Barack Obama startet mit nur mäßigen Zustimmungswerten in seine zweite Amtszeit. In einer am Freitag veröffentlichten Umfrage der "New York Times" und des TV-Senders CBS zeigten sich 51 Prozent der Befragten zufrieden mit Obamas Amtsführung. Dagegen stellten 41 Prozent der Umfrageteilnehmer dem Präsidenten ein schlechtes Zeugnis aus.

Damit liegt Obama ungefähr auf dem Niveau von Ex-Präsident George W. Bush zu Beginn von dessen zweiter Amtszeit Anfang 2005. Deutlich populärer nach ihrer Wiederwahl waren dagegen die früheren Präsidenten Bill Clinton (60 Prozent) und Ronald Reagan (62 Prozent), heißt es in der Umfrage.

Obamas Werte sind besonders schlecht bei der Wirtschaftspolitik: In diesem wichtigen Ressort sind 49 Prozent der Befragten mit seiner Arbeit unzufrieden und lediglich 46 Prozent zufrieden. Besser läuft es für den Präsidenten in der Außenpolitik: Hier sehen 49 Prozent Obama in positivem Licht, 36 Prozent äußerten Kritik.

Obama wird am Sonntag im Weißen Haus in einer kleinen Zeremonie offiziell für weitere vier Jahre als Präsident vereidigt. Am Montag wiederholt er das Ritual vor den Augen der Nation bei der feierlichen Amtseinführung auf den Stufen des Kapitols in Washington.

bos/AFP

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insgesamt 28 Beiträge
1. wenn die Hälfte
hartwig7 18.01.2013
der US-Amerikaner mit Obama zufrieden sind, dann ist diese Hälfte imho repräsentativer, gebildeter und engagierter als die Hälfte, die Mr. George Bush jr. auf sich vereinen konnte. Man bedenke die Ausgangslage und die [...]
der US-Amerikaner mit Obama zufrieden sind, dann ist diese Hälfte imho repräsentativer, gebildeter und engagierter als die Hälfte, die Mr. George Bush jr. auf sich vereinen konnte. Man bedenke die Ausgangslage und die bürgerkriegsnahe Situation dort.
2.
j0nnl 18.01.2013
Der Mann hat ca. 50% der Stimmen bekommen. Sollen wir jetzt überrascht sein, dass 50% zufrieden sind und die anderen nicht?
Der Mann hat ca. 50% der Stimmen bekommen. Sollen wir jetzt überrascht sein, dass 50% zufrieden sind und die anderen nicht?
3. unbegreiflich
tinosaurus 18.01.2013
Unbegreiflich, wie viele Amerikaner unbedingt ihre Schnellfeuerwaffen verteidigen und entgegen jeglicher Logik todernst behaupten, dass dadurch mehr Sicherheit möglich ist. Die lassen sich durch kein Massaker in der Meinung [...]
Unbegreiflich, wie viele Amerikaner unbedingt ihre Schnellfeuerwaffen verteidigen und entgegen jeglicher Logik todernst behaupten, dass dadurch mehr Sicherheit möglich ist. Die lassen sich durch kein Massaker in der Meinung irritieren.
4. Keine neue Erkenntnis
Tottiso 18.01.2013
Vorurteile und Rassismus greifen tief.
Vorurteile und Rassismus greifen tief.
5. Noch hat die Tea-Party-Bewegung 4 Jahre Zeit zu erkennen, wie gut ihnen Obama tut
neanderspezi 18.01.2013
Statt ihren "God" im Überschwang und in allen Lebenslagen mit ihrem Vertrauen zu belästigen, sollten die US-Leute ihm lieber auf den Knien danken, dass er so gnädig war, ihnen einen Präsidenten zu schicken, der ihnen [...]
Statt ihren "God" im Überschwang und in allen Lebenslagen mit ihrem Vertrauen zu belästigen, sollten die US-Leute ihm lieber auf den Knien danken, dass er so gnädig war, ihnen einen Präsidenten zu schicken, der ihnen nicht nur durch seine Menschlichkeit und politische Klarsicht sondern auch durch seine Lebensführung als großes Vorbild und Stern zu Washington dienen kann. Wenn man natürlich die Umfrage zu seiner Beliebtheit, ganz gleich zu welchem Teilaspekt, an die in Schützengräben mit großem Waffenarsenal sich verschanzenden Bürger richtet, oder an Bibelbrüter, die sich das alte Testament jeden Tag einreiben, um auf den Tag genau den Auszug aus dem Paradies nachrechnen zu können und die genau wissen, dass Versteinerungen die einen Knochenbau vortäuschen erste handwerkliche Formgebungen von ihrem "God" repräsentieren, dann liegen, ohne sich den Kopf darüber zerbrechen zu müssen, sehr schnell annähernd 100 Prozent Ablehnung in der Kollekte. Noch fehlt den Gringos der Trichter, der sie wie die übrige Menschheit dazu veranlasst, die Dinge auf der Welt so wie sie sind zu akzeptieren und sie ermuntert, gelegentlich den Verstand aus ihrem Beutel für Greenbacks und Vergissmeinnicht zu holen.

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