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24.01.2013
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Was Freitag wichtig wird

Tschechien wählt den Präsidenten, der Kapitän der "MS Deutschland" streitet mit der Reederei Deilmann, EZB-Chef Draghi blickt beim Weltwirtschaftsforum in Davos auf 2013, und Dortmund spielt gegen Nürnberg - das sind die wichtigsten Themen am Freitag.

Zweikampf um den Prager Hradschin

REUTERS

Zeman (r.) und Schwarzenberg: Wer erobert den Hradschin?

Wer wird Tschechiens künftiger Präsident? Am Freitag beginnt die Stichwahl. Zur zweiten und entscheidenden Runde treten der linksgerichtete Ex-Premier Milos Zeman und der konservative Außenminister Karel Schwarzenberg an. Das Rennen gilt als völlig offen, auch wenn Zeman in den Umfragen einen Vorsprung hat. Das Ergebnis wird für Samstagnachmittag erwartet. Der Wahlkampf um das prestigeträchtige Amt auf dem Prager Hradschin war zuletzt immer hitziger geworden. Schwarzenberg hatte die Vertreibung von drei Millionen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg erneut kritisiert - sein Rivale nutzte die Vorlage für Attacken. Zudem griff das Zeman-Lager Schwarzenberg an. Dieser habe "zu lange im Ausland gelebt". Der Fürst hatte während der kommunistischen Herrschaft im Exil gelebt.

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Kapitän der "MS Deutschland" vs. Reederei Deilmann

DPA

"MS Deutschland": Der Kapitän des Schiffes klagt auf Wiedereinstellung durch die Reederei

Viele Jahre war Andreas Jungblut Kapitän der "MS Deutschland", dem "Traumschiff". Doch im Sommer 2012 überwarf er sich mit der Reederei Deilmann. Jungblut sprach sich gegen das Vorhaben aus, die "MS Deutschland" künftig unter der Flagge Maltas fahren zu lassen. Ende Oktober wurde der Kapitän schließlich fristlos entlassen, angeblich wegen "wiederholter Fälle illoyalen Verhaltens und Vertrauensbruchs" - Jungblut hatte der "Bild"-Zeitung ein Interview gegeben. Nun steht der Gütetermin an, der Kapitän klagt auf Wiedereinstellung.

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EZB-Präsident Draghi spricht in Davos

dapd

EZB-Präsident Mario Draghi: Auftritt des Euro-Retters

Mit umstrittenen Anleihekäufen stemmte er sich gegen den Niedergang der europäischen Gemeinschaftswährung und belehrte so die Pessimisten eines Besseren: Mit EZB-Präsident Mario Draghi kommt einer der wichtigsten Euro-Retter zum Weltwirtschaftsforum in Davos. Die versammelten Wirtschaftsführer dürften ihm für seine Rettungsaktionen dankbar sein - und erwarten seinen Ausblick für 2013.

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Der Meister eröffnet den Spieltag

DPA

BVB-Profis Sahin, Blaszczykowski, Piszczek (v.l.): Zu Hause gegen Nürnberg

Dem 5:0 bei Werder Bremen soll nun die nächste Gala folgen: Zum Auftakt des 19. Spieltags empfängt Meister Borussia Dortmund den 1. FC Nürnberg. Vor allem BVB-Rückkehrer Nuri Sahin hat besonders gute Erinnerungen an den "Club": Am 26. November 2005 traf er im Alter von 17 Jahren, zwei Monaten und 21 Tagen gegen Nürnberg und ist damit bis heute der jüngste Torschütze in der Bundesligageschichte. Trifft er dieses Mal wieder? Die Partie gibt es ab 20.30 Uhr im Liveticker von SPIEGEL ONLINE.

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Die Debatte: Der Euro, immer mal wieder im Gerede

Die Gemeinschaftswährung Europas kommt nicht aus der Krise heraus. Jetzt steuerte sogar Russlands Ex-Finanzminister Alexej Kudrin - ein Anhänger des Euro - seine Meinung bei. Der enge Vertraute Putins schließt den Zusammenbruch der Währungsunion nicht aus. Deutschland muss sich bald entscheiden, wie die Zukunft der Währung wirklich aussehen soll, mahnt er an. Eine Steilvorlage für die entsprechende Debatte im SPIEGEL-ONLINE-Forum.

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