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23.02.2013
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Geplante Militärmanöver

Nordkorea warnt USA und Südkorea vor "Aggressionskrieg"

REUTERS/ KCNA

Der Ton wird rauer im Korea-Konflikt: Ein nordkoreanischer Befehlshaber hat einen US-General telefonisch vor einer Eskalation der Lage gewarnt. Anlass sind geplante militärische Großmanöver der Amerikaner zusammen mit Südkorea.

Seoul - Vor Beginn zweier Großmanöver der US-Streitkräfte mit Südkorea hat das kommunistische Nordkorea erneut scharfe Töne angeschlagen. Die Volksarmee unterstellte beiden Ländern am Samstag, einen "Aggressionskrieg" vom Zaun brechen zu wollen.

Diejenigen, die einen Krieg auslösten, seien "zu einer elenden Zerstörung bestimmt", drohte der Militärvertreter Pak Rim Su im Grenzort Panmunjom in einer Botschaft an den Befehlshaber der US-Streitkräfte in Südkorea, James Thurman. Die Botschaft sei telefonisch übermittelt worden, berichteten die Staatsmedien.

Die Lage auf der koreanischen Halbinsel sei so ernst, dass "jeden Moment ein Krieg ausbrechen kann", wurde Pak zitiert. Die USA und ihre Verbündeten wollten Nordkorea wegen seines jüngsten Atomtests "isolieren und unterdrücken". Mit seinem dritten Atomtest am 12. Februar hatte Nordkorea weltweit Empörung und Kritik ausgelöst.

Die USA und Südkorea hatten angekündigt, dass ihre zweimonatigen Feldübungen "Foal Eagle" am 1. März beginnen. In der Zeit vom 11. bis 21. März soll zudem die gemeinsame Kommandoschulung "Key Resolve" stattfinden. Nordkorea wirft beiden Ländern regelmäßig vor, mit den Manövern einen Angriff vorzubereiten. Das wird von Seoul und Washington bestritten.

Auch 50 Jahre nach dem Ende der Kampfhandlungen befinden sich die beiden koreanischen Staaten faktisch noch immer im Krieg. Direkte Kontakte wie jetzt zwischen dem nordkoreanischen Chefunterhändler Pak Rim Su und dem US-Oberkommandierenden sind selten.

Nordkoreas Staatsoberhaupt Kim Jong Un hat in den vergangenen Tagen mehrere Militärstützpunkte besucht, um dort Übungen der Truppen zu beaufsichtigen, wie die staatliche Agentur KCNA berichtet.

sto/dpa/AP/Reuters

Forum

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insgesamt 20 Beiträge
1. Hätten
Steinwald 24.02.2013
Hätten die keine Atombombe, man könnte sie komplett ignorieren. Wie kann sich ein Land nur derart pubertär verhalten. Niemand interessierte sich für diese skurrilen Gestalten in ihrem grotesken Land, würden sie nicht ständig [...]
Hätten die keine Atombombe, man könnte sie komplett ignorieren. Wie kann sich ein Land nur derart pubertär verhalten. Niemand interessierte sich für diese skurrilen Gestalten in ihrem grotesken Land, würden sie nicht ständig derart rumschreien. Fakt ist, diese Schreihälse würde ja sogar die Schweizer Armee kleinkriegen.
2. als ich..
morkvamork 24.02.2013
..die MiG21 sah, habe ich geschmutzelt. also so ein selbstvertrauen ist schon beeindruckend.
..die MiG21 sah, habe ich geschmutzelt. also so ein selbstvertrauen ist schon beeindruckend.
3. Meine Solidarität
nouwo 24.02.2013
dient den Menschen in NK!!!
dient den Menschen in NK!!!
4. Nordkorea versucht wieder Krieg anzuzetteln
dunnhaupt 24.02.2013
Bekanntlich versuchte Nordkorea dies schon einmal, indem es ein südkoreanisches Kriegsschiff mit Mann und Maus versenkte, übrigens mit deutschen Torpedos. Man darf wohl davon ausgehen, dass die Amerikaner mittlerweile genau [...]
Bekanntlich versuchte Nordkorea dies schon einmal, indem es ein südkoreanisches Kriegsschiff mit Mann und Maus versenkte, übrigens mit deutschen Torpedos. Man darf wohl davon ausgehen, dass die Amerikaner mittlerweile genau wissen, wie deutsche Torpedos nach Nordkorea gelangen.
5.
Percy-Hannes Elmar 24.02.2013
Alle Jahre wieder. Nur die Funktion ist eine andere. Nämlich folgende: 1. Der Süden hält zusammen mit den US Streitkräfen Manöver ab. 2. Der kleine Fettwanst im Norden wird zu Rumpelstilzchen und droht mit [...]
Zitat von sysopREUTERS/ KCNADer Ton wird rauer im Korea-Konflikt: Ein nordkoreanischer Befehlshaber hat einen US-General telefonisch vor einer Eskalation der Lage gewarnt. Anlass sind geplante militärische Großmanöver der Amerikaner zusammen mit Südkorea. http://www.spiegel.de/politik/ausland/militaermanoever-nordkorea-droht-usa-und-suedkorea-a-885191.html
Alle Jahre wieder. Nur die Funktion ist eine andere. Nämlich folgende: 1. Der Süden hält zusammen mit den US Streitkräfen Manöver ab. 2. Der kleine Fettwanst im Norden wird zu Rumpelstilzchen und droht mit Krieg 3. Der Süden bekommt Angst und bestellt in den USA für viele Milliarden Dollars weitere und neue Waffensysteme. Und dieses System funktioniert seit Jahrzehnten. Darum ist auch niemand wirklich an eine Wiedervereinigung von Nord-und Südkorea interessiert. Weder Japan ( ein wiedervereintes Korea wäre ein Alptraum ), noch China ( eine großes und unabhängiges Korea, ... bloß nicht ), noch die USA ( wo soll denn dann die alljährliche Waffenbestellung herkommen) noch sonst jemand in der Region. Und wenn sie sich mal annähern, dann wird auch schon mal ein Schiff torpediert, und schwuppdiwupp sind die Brücken wieder eingestürzt und die Gräben wieder aufgerissen. Sie können einem Leid tun, die Koreaner...

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Nord- und Südkorea

Nordkorea und Kim Jong Il
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Am 9. September 1948 rief der kommunistische Politiker Kim Il Sung im Norden die Demokratische Volksrepublik Korea aus. Sie entwickelte sich, zunächst in enger Anlehnung an die Sowjetunion, zu einer kommunistischen Volksrepublik. 1998 wurde dessen Sohn Kim Jong Il Regierungschef. Der ehemalige US-Präsident George W. Bush bezeichnete Nordkorea zusammen mit Iran und dem Irak als "Achse des Bösen" , die aufrüstet, um den Frieden der Welt zu bedrohen.
Die Teilung Koreas
Seit 1910 war Korea eine japanische Kolonie. Nach der Niederlage Japans 1945 rückten sowjetische Truppen im Norden und US-amerikanische Truppen im Süden des Landes vor und trafen sich am 38. Breitengrad. Die Vereinbarungen der Alliierten über die Bildung einer provisorischen Regierung und die Abhaltung freier Wahlen in ganz Korea konnten nicht verwirklicht werden, da sich die UdSSR widersetzte. Im September 1948 wurde in Nordkorea die Volksdemokratische Republik Korea ausgerufen; Südkorea (Republik Korea) gab sich im Juli 1948 eine Verfassung.
Korea-Krieg
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Am 25. Juni 1950 begann die militärische Auseinandersetzung zwischen der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) mit Unterstützung der Volksrepublik China und der Republik Korea (Südkorea), die von Uno-Truppen unter Führung der USA unterstützt wurde. Der Krieg endete mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens von Panmunjom am 27. Juli 1953, das die Teilung am 38. Breitengrad zementierte.
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Am 15. August 1948 wurde die Republik Korea gegründet. Staatspräsident ist Lee Myung Bak , der im Dezember 2007 die Präsidentschaftswahlen gewann und seit Februar 2008 im Amt ist. In den vergangenen Jahrzehnten erlebte Südkorea dank seiner exportorientierten Wirtschaftspolitik und der großzügigen Unterstützung Japans und der USA einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung.
Militärische Stärke

Militär in Nord- und Südkorea

Nordkorea Südkorea
Truppenstärke insgesamt 1.106.000 687.000
darunter Heer 950.000 560.000
Marine 46.000 68.000
Luftwaffe 110.000 64.000
Reservisten 4.700.000 4.500.000
Kampfpanzer 3.500 2.750
Artilleriegeschütze 17.900 10.774
Boden-Boden-Raketen 64 12
einsatzbereite Kampfflugzeuge 620 490
darunter Jagdflugzeuge 388 467
Bomber 80 -
Kriegsschiffe 8 47
darunter Zerstörer - 10
Fregatten 3 9
Korvetten 5 28
taktische U-Boote 63 13
kleinere Küstenwachboote 329 76

(Quelle: International Institute for Strategic Studies (IISS, London)

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