Schrift:
Ansicht Home:
Politik

US-Wahlkampf

Clinton will Schattenbanken regulieren

Ihr Ehemann hat einst die Wall Street dereguliert, Hillary Clinton will sie nun wieder einhegen: Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin kündigt im Wahlkampf neue Schritte gegen Großbanken und Hedge-Fonds an. 

AP/dpa

US-Kandidatin Hillary Clinton: Das Herz schlägt mitte-links

Donnerstag, 08.10.2015   21:55 Uhr

Die US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton will das Finanzsystem in den USA reformieren. Unter dem Druck ihrer linken Rivalen bei den Demokraten kündigte sie am Donnerstag Reformen an, um Missstände an der Wall Street zu beheben.

Großbanken mit einer Bilanzsumme von mehr als 50 Milliarden Dollar sollen demnach künftig eine "Risikoabgabe" zahlen. Die Bankenaufsicht soll zudem ermächtigt werden, zu groß gewordene Banken im Notfall in mehrere kleinere Institute zu zerlegen.

Auch eine Abgabe auf den Hochfrequenzhandel will Clinton einführen. Dieser gilt als eine wesentliche Ursache für die Instabilität des Finanzsystems. Zudem soll die Bankenaufsicht höhere Bußgelder gegen Unternehmen und Manager verhängen können.

Clinton will auch das System der sogenannten Schattenbanken stärker regulieren. Darunter versteht man milliardenschwere Hedgefonds, die nicht so streng reguliert sind wie Banken, aber mit ihren Spekulationen das Finanzsystem gefährden können.

Vertreter der Hochfrequenzhändler kritisierten Clintons Pläne. Die Liquidität der Händler sei durch die geplante Abgabe gefährdet, sagte Bill Harts, Chef der Lobbygruppe Modern Markets Initiative.

kry/Reuters

insgesamt 7 Beiträge
hugahuga 08.10.2015
1. Diesen Beitrag zu kommentieren, lohnt erst dann, wenn
die ersten Forenbeiträge eingegangen sind. Ist leider in letzter Zeit häufig so. Diese Frau Clinton übrigens ist genau so glaubwürdig, wie die Nachricht über die im Iran niedergegangenen russischen Raketen.
die ersten Forenbeiträge eingegangen sind. Ist leider in letzter Zeit häufig so. Diese Frau Clinton übrigens ist genau so glaubwürdig, wie die Nachricht über die im Iran niedergegangenen russischen Raketen.
THINK 08.10.2015
2.
Da der Wahlkampf der Mrs. Clinton zu großen Teilen von der Wallstreet finanziert wird, geht die Wahrscheinlichkeit, dass eine solche sinnvolle Regulierung tatsächlich kommt, gegen Null.
Da der Wahlkampf der Mrs. Clinton zu großen Teilen von der Wallstreet finanziert wird, geht die Wahrscheinlichkeit, dass eine solche sinnvolle Regulierung tatsächlich kommt, gegen Null.
jkbremen 08.10.2015
3. Wenn sie es denn tatsächlich tut
wenn sie gewählt sein sollte, wäre das ja toll. Wird sie aber sicher nicht. Da muss erst der nächste Crash kommen.
wenn sie gewählt sein sollte, wäre das ja toll. Wird sie aber sicher nicht. Da muss erst der nächste Crash kommen.
nütztnichts 09.10.2015
4. Feel the Bern!
Sie reagiert auf Druck von links, namentlich Senator Bernie Sanders. Dieser führt einen sehr erfolgreichen Wahlkampf. Sicher will Clinton nicht links ausholen, scheint sich aber genötigt zu fühlen. Bernies Antritt rechnet sich [...]
Sie reagiert auf Druck von links, namentlich Senator Bernie Sanders. Dieser führt einen sehr erfolgreichen Wahlkampf. Sicher will Clinton nicht links ausholen, scheint sich aber genötigt zu fühlen. Bernies Antritt rechnet sich bereits.
hardliner2015 09.10.2015
5. Clinton ist doch offiziell geistig behindert
Clinton hatte doch einmal das State Department geleitet, bis ihr im Air Force One ein Koffer auf die Birne fiel. Spaetestens seit diesem Vorfall, der zur ihrem Ruecktritt gefuehrt hatte, ist Hillary doch nur eine American Retard [...]
Clinton hatte doch einmal das State Department geleitet, bis ihr im Air Force One ein Koffer auf die Birne fiel. Spaetestens seit diesem Vorfall, der zur ihrem Ruecktritt gefuehrt hatte, ist Hillary doch nur eine American Retard Bitch.

Verwandte Themen

Artikel

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH
TOP