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Politik

Nahost

USA verschärfen Sanktionen gegen Hisbollah

Nach ihrem Rückzug aus dem Atomdeal mit Iran verschärfen die USA jetzt auch ihren Kurs gegenüber der radikal-islamischen Hisbollah. Washington verhängte weitere Sanktionen gegen die von Teheran unterstützte Miliz.

DPA

Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah

Mittwoch, 16.05.2018   23:22 Uhr

Die USA und mehrere Golfstaaten haben weitere Strafmaßnahmen gegen die Führung der radikal-islamischen Hisbollah erlassen. Unter den Betroffenen seien Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah und sein Stellvertreter Naim Kassem, teilte das US-Finanzministerium mit. Demnach geht es bei den Sanktionen um das Entscheidungsgremium der von Iran unterstützten Gruppe, den sogenannten Schura-Rat. Finanzminister Steven Mnuchin sagte, man könne nicht zwischen einem politischen Flügel der Hisbollah und ihren "globalen Terrorplänen" unterscheiden.

Seit dem Rückzug aus dem internationalen Atomabkommen mit Iran verschärft die US-Regierung ihren Kurs gegen die islamische Republik. So wurde in dieser Woche der Chef der iranischen Notenbank auf eine Sanktionsliste gesetzt, weil er die Revolutionsgarden mit mehreren Millionen Dollar unterstützt haben soll. Iran und die Hisbollah sind auch Verbündete im Bürgerkrieg in Syrien.

lie/Reuters

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