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17.01.2011
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Kritik an Westerwelle

Kubicki legt nach

FDP-Mann Kubicki: "Meine politische Karriere hat ihre Vollendung gefunden"
DPA

FDP-Mann Kubicki: "Meine politische Karriere hat ihre Vollendung gefunden"

Er mosert unablässig gegen Parteichef Westerwelle - aber um einen Sturz gehe es ihm nicht, beteuert FDP-Vorstandsmitglied Kubicki. Ihn treibe lediglich die Sorge um die Partei  an, behauptet Kubicki und legt mit neuer Kritik nach.

Berlin - Schleswig-Holsteins FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki ist ein Querulant - mit seinen heftigen verbalen Attacken hat er Parteichef Guido Westerwelle in der Vergangenheit in Bedrängnis gebracht.

Dass er mit seiner Kritik Westerwelle zum Sturz bringen will, weist Kubicki aber scharf zurück. "Es geht nicht um einen Putsch", sagte er der Zeitung "Die Welt". Er selbst strebe keinen Führungsposten in der Bundes-FDP mehr an, sagte Kubicki: "Meine politische Karriere hat in Schleswig-Holstein ihre Vollendung gefunden." Aber ihn treibe die Sorge um die Partei um. "Einem Liberalen, dem bei dem grassierenden Vertrauensverlust der Bürger in diese Partei nicht schwummrig wird, ist nicht mehr zu helfen."

Die Parteispitze der FDP hoffte nach dem Dreikönigstreffen in Stuttgart auf eine Beruhigung der Situation - aber Kubicki legt erneut nach: Er hätte in der Dreikönigsrede Westerwelles "ein wenig von der Selbstkritik erwartet, die unser Generalsekretär Christian Lindner geliefert hat". Niemand habe "einen zerknirschten Westerwelle erwartet, aber doch einen nachdenklichen". Zu Westerwelles Appell an die Geschlossenheit der FDP sagte das Vorstandsmitglied: "Ich will ihm ja folgen, Geschlossenheit ist wichtig. Aber man muss wissen, wofür man kämpfen soll und in welche Richtung man marschiert."

Allein mit der Beschwörung der Erfolge der FDP in der schwarz-gelben Regierung komme man nicht weiter, sagte Kubicki. "Zu sagen, dass man entgegen der Stimmung in der Bevölkerung das Richtige tut, ist ein Absolutheitsanspruch, der einem Liberalen fremd sein sollte." Stattdessen müsse man einräumen: "Wir haben selbst schlimme Fehler gemacht. Die Menschen erwarten Einsicht und Einkehr."

Der FDP-Bundesspitze bescheinigte Kubicki Defizite in der Außendarstellung. "Alle verlassen sich darauf, dass es Guido Westerwelle schon machen wird, statt selbst in die Bütt zu gehen." Er sei "der festen Überzeugung, dass einige Führungspersönlichkeiten der FDP ihre Funktion in nicht ausreichender Weise wahrgenommen haben". Dabei bezog sich Kubicki besonders auf die Fraktionsvorsitzende der FDP im Bundestag, Birgit Homburger. Die Fraktionsspitze sei "nicht optimal besetzt."

Auch die Führungsreserve der Partei, zu der Kubicki Gesundheitsminister Philipp Rösler, Generalsekretär Christian Lindner und den NRW-Landesvorsitzenden Daniel Bahr zählt, müsse kurz- oder mittelfristig noch stärkere Führungsverantwortung übernehmen. Er fügte mit Blick auf die kommenden Landtagswahlen hinzu: "Wenn wir die Wahlen versenken, haben wir keine Personaldiskussion auf dem nächsten Parteitag, sondern eine Existenzdiskussion."

Am Wochenende war bekannt geworden, dass Kubicki und Schleswig-Holsteins Vize-Ministerpräsident Heiner Garg Westerwelle in einem Strategiepapier frontal angegriffen haben. Der Parteichef habe sich zuletzt zu sehr auf das Amt des Außenministers konzentriert, so "als ginge ihn der zunehmende Ansehensverlust der FDP nichts an".

Scharfe Kritik an Westerwelle

Was die FDP aber am Dringendsten brauche, sei die Rückgewinnung von Respekt, heißt es in dem Papier. "Als Reaktion auf das Wahlergebnis von 2009 setzte eine Kampagne der Respektlosigkeit ein, in die alle politischen Kräfte in einen gemeinsamen Chor mit dem Ziel einstimmten, die FDP-Politik bedeutungslos werden zu lassen", so Kubicki. "Da gab es die Bundeskanzlerin, die sich vorgenommen hatte, die FDP wieder auf fünf Prozent zu drücken, das "natürliche" Potential der FDP", heißt es weiter.

Es habe die Koalitionspartner von CDU und CSU gegeben, die offen Abreden aus dem Koalitionsvertrag in Frage gestellt hätten. "Es gab die CSU-Querulanten im Besonderen, die sich an dem Gesundheitsminister Philip Rösler, dem Außenminister Guido Westerwelle und der Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ´abarbeiteten´", so Kubicki. Es habe die SPD gegeben, die ihre Rückkehr in die Große Koalition durch das Abschneiden der FDP verbaut gesehen habe, und es habe die Grünen als Trittbrettfahrer gegeben, die schnell verstanden hätten, dass das potentielle Schwächeln der FDP ihnen Popularitätsgewinne einspielen würde.

Die Führung der Partei habe den Ernst der Lage nicht erkannt, in die die FDP seit Regierungsantritt hineingeschlittert sei, heißt es in dem Papier.

"Der erfolgreiche Wahlkämpfer Guido Westerwelle hat übersehen, dass es in der Regierung keinen Immunschutz gegen politische Niederträchtigkeiten gibt. Die einzig bemerkenswerte Reaktion war ein öffentlicher Angriff auf die Presse, der er zurief: "Ihr kauft mir den Schneid nicht ab!", so der Vorwurf in einer zentralen Passage. Und: "Überwiegend zelebrierte sich Guido Westerwelle als Außenminister, als ginge ihn der zunehmende Ansehensverlust der FDP nichts an. Er hat nichts dazu beigetragen, den Koalitionspartner in die Schranken zu weisen und ihm vorzuhalten, dass er fortgesetzt Koalitionsabsprachen verletzt."

Gegenbrief aus Ostdeutschland

Mit seinen erneuten Attacken löste Kubicki - der vor Jahresende in einem Interview mit dem SPIEGEL die Führung der FDP angegangen war - scharfe Kritik in den eigenen Reihen aus. Der bayerische Vize-Ministerpräsident Martin Zeil (FDP) seinem Parteifreund"substanzlose Selbstinszenierung" vor. "Es ist klar, dass inhaltlich Fehler gemacht wurden und wir parteiintern über vieles reden müssen", sagte Zeil dem "Münchner Merkur". Klar sei außerdem, dass die FDP ihr Profil schärfen müsse. Aber Kubickis Strategie, diese Debatte in dieser Art öffentlich zu führen, sei "selbstzerstörerisch".

Westerwelle selbst sagte am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" in Richtung seiner Kritiker, die FDP habe nur dann Erfolg "wenn man sich mit den Problemen der Bürger beschäftigt und jegliche Selbstbespiegelung unterlässt". Kubicki hatte das Papier bereits vor seiner Veröffentlichung an FDP-Generalsekretär Christian Lindner versandt, dieser hatte es an Westerwelle weitergegeben. Die Spitze war also nicht unvorbereitet.

Auf der Präsidiumssitzung am Montag in Berlin legte die Landeschefin von Sachsen-Anhalt, Cornelia Pieper, einen Brief an Kubicki und den schleswig-holsteinischen Landesverband vor, den alle fünf ostdeutschen Landesverbände unterschrieben haben. Darin heißt es, die FDP müsse in den kommenden Landtagswahlen bestehen. "Das wird nur geschehen, wenn wir als Team an einem Strang ziehen! Sie machen im Moment das glatte Gegenteil und reden die Partei kaputt", heißt es in dem Brief an Kubicki. Er ist unterzeichnet von den FDP-Landesvorsitzenden Cornelia Pieper (Sachsen-Anhalt), Holger Zastrow (Sachsen), Uwe Barth (Thüringen), Christian Ahrendt (Mecklenburg-Vorpommern) und Heinz Lanfermann (Brandenburg).

Niebel ätzt über Kubickis Vorschlag, sein Ministerium ins AA zu überführen

In der Sitzung des Präsidiums verwahrte sich auch Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel mit einer ironischen Spitze gegen die Kritik Kubickis. Dieser hatte auf eine - wie ursprünglich von den Liberalen vor den Wahlen geplante - Zusammenführung des Entwicklungshilferessorts mit dem Auswärtigen Amt gedrängt. Der FDP-Generalsekretär Christian Lindner zitierte nach der Sitzung jenen Satz, den Niebel im höchsten Parteigremium der FDP ausgesprochen hatte: "Er wird das Entwicklungsministerium schneller ins Auswärtige Amt integriert haben als dass Herr Kubicki sich in die FDP integriert."

Die FDP wählt auf ihrem Bundesparteitag im Mai turnusgemäß eine neue Führungsmannschaft. Mit einer Vorentscheidung wird im April gerechnet. Am 11. April will das Parteipräsidium mit den Landesvorsitzenden erstmals über das künftige Führungsteam beraten.

anr/sev/dpa/AFP

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insgesamt 10 Beiträge
1. F D P
sic tacuisses 17.01.2011
F ür D en P apierkorb
Zitat von sysopEr mosert unablässig gegen Parteichef Westerwelle - aber um einen Sturz gehe es ihm nicht, beteuert FDP-Vorstandsmitglied Kubicki. Ihn treibe lediglich die Sorge um die Partei* an, behauptet Kubicki und legt mit neuer Kritik nach. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,739827,00.html
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2. Querulant
pirkal 17.01.2011
Der Herr Kubicki hat als einstiger Möllemann-Freund und Rechtsanwalt in fragwürdigen Angelegenheiten eine reiche Parteipolitik-Geschichte, die ihn genügend disqualifiziert. Aber sein Kampf gegen den kleinen Vorsitzenden muss wohl [...]
Der Herr Kubicki hat als einstiger Möllemann-Freund und Rechtsanwalt in fragwürdigen Angelegenheiten eine reiche Parteipolitik-Geschichte, die ihn genügend disqualifiziert. Aber sein Kampf gegen den kleinen Vorsitzenden muss wohl sein. Jeder hat schließlich die Feinde, die er verdient.
3. Das glaube ich Kubicki sogar
Zucchi_Magico 17.01.2011
"Westerwelle selbst sagte am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" in Richtung seiner Kritiker, die FDP habe nur dann Erfolg "wenn man sich mit den Problemen der Bürger beschäftigt und jegliche [...]
Zitat von sysopEr mosert unablässig gegen Parteichef Westerwelle - aber um einen Sturz gehe es ihm nicht, beteuert FDP-Vorstandsmitglied Kubicki. Ihn treibe lediglich die Sorge um die Partei* an, behauptet Kubicki und legt mit neuer Kritik nach. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,739827,00.html
"Westerwelle selbst sagte am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" in Richtung seiner Kritiker, die FDP habe nur dann Erfolg "wenn man sich mit den Problemen der Bürger beschäftigt und jegliche Selbstbespiegelung unterlässt"." Da hat Westerwelle natürlich Recht, wie immer mit seinen Aussagen, die entweder absolut inhaltslos sind oder aber deren Aussage eine Behauptung ist, die man sachlich nicht widerlegen kann, ausser mit langen Diskussionen, so wie jene, in der er sehr Arbeitslose als den dekadenten Teil unserer Gesellschaft bezeichnet hat und damit eine ganze Gruppe von Menschen pauschal durch den Dreck gezogen hat, durch den Dreck, den Leute wie er selbst verursacht haben. Jetzt hat er wieder Recht, denn seine Phrase ist so biegbar, dass man ihm nicht das Gegenteil beweisen kann, und wenn man ihm die Wahrheit ins Gesicht knallte, würde man sicher der Diffamierung Westerwelles bezichtigt. Aber: Wann beschäftigt sich den Westerwelle selbst mit den Problemen der Bürger? Wann macht er denn seinen Job? Wann vertritt er denn würdig Deutschland im Ausland? Mit seinem ignoranten Gehabe, dass Gäste aus dem Ausland gefälligst Deutsch zu sprechen haben? Mit seinen Diffamierungen? Nein, Westerwelle ist das Problem. Aber ich glaube Kubicki sehr wohl, dass er Westerwelle weder stürzen noch beerben will. Aus 2 Gründen: 1. Königsmörder, wenn alles gut läuft, beerben in der Geschichte den König nicht, sie verschwinden im Nichts und Leben ihr normales Leben weiter wenn sie gerecht sind. 2. Westerwelle wird entweder die Partei vernichten oder einfach so lächerlich sein, dass ihm gar nichts anderes bleibt, als zu gehen. Der erledigt sich damit von selbst.
4. Mit dem Schopenhauer-Latein am Ende
wählersuchtpartei 17.01.2011
Ich find jetzt grad nicht den passenden Feldherrn in der Geschichte (es gibt da auch dutzende Beispiele), dem nach einem grandiosen Sieg nun alle blind folgen - selbst wenn der Weg nun in eine absehbar sichere Niederlage führt. [...]
Ich find jetzt grad nicht den passenden Feldherrn in der Geschichte (es gibt da auch dutzende Beispiele), dem nach einem grandiosen Sieg nun alle blind folgen - selbst wenn der Weg nun in eine absehbar sichere Niederlage führt. ... Mahner und Kritiker werden als Querulanten und Neider diffamiert. Die Agonie der FDP läuft ab wie wie in einem Stück guter Weltliteratur. Ein Parteivorsitzender und Vizekanzler, der sich selbst als die "... Freiheitsstatue der Republik" wie Napoleon selbst zum Kaiser krönt, kann dann wohl auch nur wie dieser enden. Der Norden war schon immer weniger anfällig für pathetisches Gehabe und schaut nüchterner, was denn seit der Bundestagswahl beim Wähler an Versprechen eingelöst wurde. Und da ist die Bilanz nicht nur Null sondern vielmehr im dicken Minus. Keiner beherrscht die Klaviatur Schopenhauers rhetorischer Kunstgriffe* so gut wie Herr Westerwelle, aber kein anderer deutscher Politiker ist auch so unfähig, deren Grenzen rechtzeitig zu erkennen. Man kann immer weiter "klug" reden - aber Hey!, da gibt's doch noch die Realität - und die wird Herrn Westerwelle zwangsläufig wieder auf den Boden zurückholen (Assoziationen zu Herrn Möllemann sind jetzt nicht beabsichtigt, weil dem Herrn Westerwelle natürlich auch weiterhin die beste Gesundheit gewünscht sei) - allerdings mit massivem Kollateralschaden für die übrige Partei. Wer die Liberalen in unserer Parteienlandschaft noch für notwendig erachtet, nimmt Herrn Kubicki jetzt einfach mal ernst und gibt nicht den Personen, sondern den Sachthemen das Primat. Wer die FDP, aus welchen Gründen auch immer, lieber von der politischen Landkarte fegen möchte, verpasst dem Gestrauchelten dann noch den letzten Tritt. Der muss sich dann aber auch im Klaren sein, dass die neu entstandene Lücke auf der rechten politischen Seite noch mehr Sogkraft auf noch demagogischere Kräfte ausübt. *Die 38 Kunstgriffe der Eristischen Dialektik nach Schopenhauer http://de.wikipedia.org/wiki/Kunstgriffe
5. der Kapitän und der Kurs
tabascoman 17.01.2011
Kubicki hat recht: Westerwelle ist der Kapitän. Aber Westerwelle rennt immer nur rum und sagt "ich bin der Kapitän" ... ohne sich Gedanken zu machen, welchen Kurs sein Schiff fahren soll. Nur Reisekosten im [...]
Zitat von sysopEr mosert unablässig gegen Parteichef Westerwelle - aber um einen Sturz gehe es ihm nicht, beteuert FDP-Vorstandsmitglied Kubicki. Ihn treibe lediglich die Sorge um die Partei* an, behauptet Kubicki und legt mit neuer Kritik nach. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,739827,00.html
Kubicki hat recht: Westerwelle ist der Kapitän. Aber Westerwelle rennt immer nur rum und sagt "ich bin der Kapitän" ... ohne sich Gedanken zu machen, welchen Kurs sein Schiff fahren soll. Nur Reisekosten im Ausland anfallen lassen, ist da etwas wenig. Sein Dampfer heißt Freiheit. Und genau das wird viel zu selten (wenn überhaupt) gesagt. Auch wenn Brüderle und L-S immer versuchen sich gegen Merkelsche Staatsallmacht-Gedanken aufzulehnen. Die FDP soll sich eines Themas annehmen, für das sie prädestiniert ist und mit dem sie viele Stimmen gewinnen kann. Und das ist in einem durch Bürokratie und Steuern und zuviel Regelungen gebremsten Deutschland das Thema Freiheit. Freiheit, sein Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten haben wir eben mitnichten. Die Deutschen sind die Sklaven von Steuern, Zwangsabgaben, Zwangsversicherungen, zuviel Gesetzen und Rechtsversordungen bei Bund Ländern und Gemeinden. Stattdessen bekommt der Staat (insbesondere unter Merkel) immer mehr Kontrollrechte über die Bürger. Aber eine CDU die sich in der steuerlichen Ausbeutung und Kontrolle der Bürger ergeht, wird nicht gebraucht. Wir brauchen auch keinen Soft-Komunismus und eine weitere Entfernung von Eigenverantwortlichkeit und auch keine weitere Fürsorge durch einen unfähigen Staat. Wie schlecht der Staat mit dem von ihm monopolartig übertragenen Aufgaben umgeht sollte jeder sehen wenn er sich allein das Thema Rente und Krankenversicherung ansieht. Ohne Staat wären die Renten doppelt so hoch und die Krankenversicherung doppelt so effektiv. Aber den Sozialneid-Kampagnen der Roten wird ja von Seiten der FDP nichts entgegengesetzt! Mit "den Roten" meine ich hier: SED-Nachfolger, SPD, Gewerkschaften und unsere Medien-Diktatur von ARD & ZDF. Westerwelle sollte also nicht im Ausland Reisekosten schrinden, sondern im Inland Diskussionen in die Richtung von Freiheit und Eigenverantwortlichkeit lenken. Und wir brauchen auch keinen verkorksten, grünen, heilsbringenden Religionsersatz mit dem wir angeblich wiedermal die Welt vor Erwärmung und anderen Ungemach retten. Wir brauchen die FDP schon deshalb, weil keine andere Partei auch nur irgendwas taugt. Und weil Freiheit durch nichts zu ersetzen ist.

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