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25.01.2012
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Absage an Linke

Gabriel schließt rot-rotes Bündnis aus

SPD-Chef Gabriel (am 16. Januar): "Wenig berechenbarer Partner"
DPA

SPD-Chef Gabriel (am 16. Januar): "Wenig berechenbarer Partner"

SPD-Chef Sigmar Gabriel fand deutliche Worte: Die Linke bezeichnete er in der "Süddeutschen Zeitung" als komplett unberechenbar - und schließt daher eine Koalition nach der Bundestagswahl 2013 aus. Ein solches Bündnis wäre für Deutschland "unverantwortlich".

München - Bis zur Bundestagswahl sind es noch knapp zwei Jahre - doch der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel bezieht schon jetzt klar Position. Eine Koalition mit der Linkspartei kommt für ihn nicht in Frage. "Für mich ist es ausgeschlossen, dass die Sozialdemokraten auf Bundesebene diesen Weg gehen", sagte Gabriel in der "Süddeutschen Zeitung" über die Möglichkeit einer rot-rot-grünen Regierung. Die Linke sei unberechenbar.

Damit war Gabriel in seiner Kritik aber noch lange nicht am Ende: Die Linkspartei bezeichnete er eine Zwangsehe aus Pragmatikern und Sektierern. Niemand werde mit einer Partei koalieren, bei der man nicht wisse, wer im Zweifel den Ton angebe. Er sei überzeugt, so Gabriel weiter, dass es in der SPD keinen großen Widerstand gegen seinen Kurs geben wird.

"Ich bin ganz sicher, dass wir alle in der SPD der Meinung sind, dass man eine der größten Volkswirtschaften der Welt nicht mit einem Partner regieren kann, der wenig berechenbar ist", sagte der Parteichef. "Das wäre für Deutschland unverantwortlich."

Gabriel unterstütze den Kurs des saarländischen SPD-Spitzenkandidaten Heiko Maas, der Regierungszusammenarbeit mit der Linkspartei in Saarbrücken ebenfalls ablehnt. Der saarländische Linken-Fraktionschef Oskar Lafontaine weigere sich, die Schuldenbremse einzuhalten, sagte Gabriel und fügte hinzu: "Die SPD kann mit niemandem regieren, der unsolide mit Finanzen umgehen will."

Harsche Kritik bereits im Dezember 2011

Bereits kurz nach Weihnachten 2011 hatte Gabriel seine Ausrichtung für die kommenden Jahre offengelegt. "Die Alternative lautet: Rot-Grün oder Schwarz-Gelb", sagte er damals der Tageszeitung "Die Welt". Die Chancen, mit den Grünen eine Mehrheit zu bekommen, seien groß. Als wichtige Themen für den Wahlkampf nannte er demokratische Beteiligung und soziale Gerechtigkeit.

Deutlich auf Abstand ging Gabriel zur anderen Konkurrenz im Oppositionslager. Die Linkspartei sei auf Bundesebene nicht regierungsfähig. Dies gelte auch für den Fall eines Führungswechsels.

jok/dapd/dpa

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insgesamt 73 Beiträge
1. Gute Nacht SPD
flower power 25.01.2012
Das passt zum Untergang. Die Leute betrogen - nichts gelernt - die Demokratie hintergangen - kein Mensch braucht so eine Mogelpackung. Deswegen - gute Nacht ihr Versprecher und Weltfremden. Fühlt euch wohl als Nr. 4 in der [...]
Zitat von sysopSPD-Chef Sigmar Gabriel fand deutliche Worte: Die Linke bezeichnete er in der "Süddeutschen Zeitung" als komplett unberechenbar - und schließt daher eine Koalition nach der Bundestagswahl 2013 aus. Ein solches Bündnis wäre für Deutschland "unverantwortlich". Absage an Linke: Gabriel schließt rot-rotes Bündnis aus - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,811203,00.html)
Das passt zum Untergang. Die Leute betrogen - nichts gelernt - die Demokratie hintergangen - kein Mensch braucht so eine Mogelpackung. Deswegen - gute Nacht ihr Versprecher und Weltfremden. Fühlt euch wohl als Nr. 4 in der Parteienlandschaft. Eine angestrichene CDU braucht niemand.
2. komplett unberechenbar
marthaimschnee 25.01.2012
---Zitat--- Die Linke bezeichnete er in der "Süddeutschen Zeitung" als komplett unberechenbar ---Zitatende--- Wer war es gleich nochmal, der mit der Einführung von HartzIV den wohl gewaltigsten Anschlag auf die [...]
---Zitat--- Die Linke bezeichnete er in der "Süddeutschen Zeitung" als komplett unberechenbar ---Zitatende--- Wer war es gleich nochmal, der mit der Einführung von HartzIV den wohl gewaltigsten Anschlag auf die eigentliche Sozialdemokratie geführt hat? Das war die SPD! Im Gegensatz zu dem, was die Nazis seinerzeit als Kriegsgrund verkaufen wollten, war das ein echter Dolchstoß in den Rücken des Volkes! Seitdem wird nicht mehr nach Arbeit gesucht, um sich einen Anteil am Wohlstand zu sichern, sondern aus Angst vor der finanziellen Vernichtung all dessen, was man sich mühsam aufgebaut hat. Und solange die SPD nicht einsehen will, daß sie damals unter Schröder aus sozialdemokratischer Sicht einen katastrophalen Fehler begangen hat, ist es die SPD, die eine vollkommen unverantwortliche Wahl darstellt!
3.
gaga007 25.01.2012
Hatte nicht Frau Ypsilanti auch ein Bündnis mit der Linkspartei ausgeschlossen ? Aber das war ja vor der Wahl ... :-))
Hatte nicht Frau Ypsilanti auch ein Bündnis mit der Linkspartei ausgeschlossen ? Aber das war ja vor der Wahl ... :-))
4. Bernd das Brot
Hans_Dieter_Otto 25.01.2012
Herzlichen glückwunsch spd...damit habt ihr euch selbst disqualifiziert. einen angenehmen tag noch.
Zitat von sysopSPD-Chef Sigmar Gabriel fand deutliche Worte: Die Linke bezeichnete er in der "Süddeutschen Zeitung" als komplett unberechenbar - und schließt daher eine Koalition nach der Bundestagswahl 2013 aus. Ein solches Bündnis wäre für Deutschland "unverantwortlich". Absage an Linke: Gabriel schließt rot-rotes Bündnis aus - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,811203,00.html)
Herzlichen glückwunsch spd...damit habt ihr euch selbst disqualifiziert. einen angenehmen tag noch.
5. kein Titel!
friedrich_eckard 25.01.2012
Neuigkeitswert hat der Kotau, den der Vorsitzende der S(eeheimer)PD da vor Bertelsmann und Springer macht, keinen - dass Merkel in schwarzrot wählt, wer das da wählt, konnte nun wirklich jede/r wissen, dessen oder deren IQ [...]
Neuigkeitswert hat der Kotau, den der Vorsitzende der S(eeheimer)PD da vor Bertelsmann und Springer macht, keinen - dass Merkel in schwarzrot wählt, wer das da wählt, konnte nun wirklich jede/r wissen, dessen oder deren IQ oberhalb der Raumtemperatur liegt. Ein paar Fragen bleiben aber: - Wie kommt Herr Gabriel zu der Überheblichkeit anzunehmen, die LINKE könnte an einer Koaltion mit *dieser* SPD interessiert sein? - Wie lange wollen ehrliche und anständige Sozialdemokraten, von denen es ja immer noch ein paar gibt - als Beispiel sei Frau Mattheis aus meinem Wahlheimatländle genannt Rot-Rot-Grün im Bund: Die SPD-Linke hat eine Vision - n-tv.de (http://www.n-tv.de/politik/Die-SPD-Linke-hat-eine-Vision-article5282596.html) - ihren immer noch guten Namen noch für das da hergeben? - Hat der umgebrachte Gustav Landauer mit seiner Aussage "In der ganzen Naturgeschichte kenne ich kein ekelhafteres Lebewesen als die Sozialdemokratische Partei" so ganz Unrecht?

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