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25.05.2012
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Wulff-Nachfolge

Petra Roth wäre gern Bundespräsidentin geworden

CDU-Politikerin Roth: "Das hätte ich nicht anders gemacht"
DPA

CDU-Politikerin Roth: "Das hätte ich nicht anders gemacht"

Was waren nicht alles für Namen im Spiel: Ursula von der Leyen, Wolfgang Schäuble, Norbert Lammert. Sie alle galten als mögliche Nachfolger für den scheidenden Bundespräsidenten Wulff. Nun hat sich eine Politikerin geäußert, die den Job liebend gern übernommen hätte.

Frankfurt am Main - Die scheidende Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth wäre nach dem Rücktritt von Christian Wulff gern Bundespräsidentin geworden. "Ich hätte es gemacht", sagte die CDU-Politikerin in einem Interview des Nachrichtenmagazins "Focus". Am Tag der Entscheidung habe sie einen Anruf aus Berlin erhalten, Stunden später sei die Wahl aber auf Joachim Gauck gefallen, sagte die 68-Jährige.

Lange Zeit wurde um einen Nachfolger für Christian Wulff gefeilscht, doch nach und nach sagten die meisten Kandidaten ab. Darunter waren beispielsweise Bundestagspräsident Norbert Lammert sowie der Präsident des Verfassungsgerichts in Karlsruhe, Andreas Voßkuhle.

Kritik am jetzigen Amtsinhaber übte Roth in dem Interview übrigens nicht. Gauck sei ein hervorragender Bundespräsident. Er zeichne Leitlinien für das Zusammenleben, "das hätte ich nicht anders gemacht, um den Menschen Zuversicht zu vermitteln". Das Präsidentenamt hat ihrer Ansicht nach durch die Wulff-Affäre keinen Schaden genommen. "Ein Amt ist immer so stark wie die Persönlichkeit, die es ausführt."

Ende des vergangenen Jahres hatte Roth überraschend angekündigt, ihr Amt als Frankfurter Oberbürgermeisterin frühzeitig aufzugeben. Damit wolle sie den Generationswechsel an der Spitze von Hessens größter Stadt einleiten. Die Politikerin ist seit 1995 Stadtoberhaupt in Frankfurt. Ihr Nachfolger wird ab dem 30. Juni der SPD-Politiker Peter Feldmann.

aar/dpa

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insgesamt 8 Beiträge
1.
shatreng 25.05.2012
Was diese Frau unter Demokratie und Meinungsfreiheit versteht, konnte man letztes Wochenende bei den Blocupy-Protesten sehen. Veranstaltungsverbote, Repressionen und eine Polizeipräsenz, die jede Außenwirkung zunichtegemacht [...]
Zitat von sysopWas waren nicht alles für Namen im Spiel: Ursula von der Leyen, Wolfgang Schäuble, Norbert Lammert. Sie alle galten als mögliche Nachfolger für den scheidenden Bundespräsidenten Wulff. Nun hat sich eine Politikerin geäußert, die den Job liebend gern übernommen hätte. Petra Roth wäre gern statt Gauck Bundespräsident geworden - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,835365,00.html)
Was diese Frau unter Demokratie und Meinungsfreiheit versteht, konnte man letztes Wochenende bei den Blocupy-Protesten sehen. Veranstaltungsverbote, Repressionen und eine Polizeipräsenz, die jede Außenwirkung zunichtegemacht hat. Ganz schnell in die Ecke und schämen, Frau Roth.
2. die meint das Ernst
thunderhand 25.05.2012
damit wäre die Demokratie dann wirklich am Ende- gut, dass sie es nicht wurde, dann würde berlin vermutlich für Touristen gleich komplett geschlossen, die demonstrieren doch Kulturverständnis...
damit wäre die Demokratie dann wirklich am Ende- gut, dass sie es nicht wurde, dann würde berlin vermutlich für Touristen gleich komplett geschlossen, die demonstrieren doch Kulturverständnis...
3. nicht nur sie
einsteinalbert 25.05.2012
sondern ich auch. Ein feiner Job - keine zwei Jahre lang arbeiten, sich um die bestehenden Gesetze einen Dreck kümmern, mit militärischen Ehren entlassen werden und bis an sein Lebensende satt kassieren. Man könnte jetzt " [...]
sondern ich auch. Ein feiner Job - keine zwei Jahre lang arbeiten, sich um die bestehenden Gesetze einen Dreck kümmern, mit militärischen Ehren entlassen werden und bis an sein Lebensende satt kassieren. Man könnte jetzt " Ironie aus " sagen oder schreiben. Ist es aber nicht, sondern bundesdeutsche Realität.
4. Es blieb und viel erspart
redwed11 25.05.2012
Deutschland ist noch einmal davongekommen. Wenn diese Dame das Staatsoberhaupt geworden wäre, dann wäre eine eifrige Befürworterin für die Abschaffung des Demostrationsrechts unser aller Präsidentin geworden. Aber Deutschland [...]
Zitat von sysopWas waren nicht alles für Namen im Spiel: Ursula von der Leyen, Wolfgang Schäuble, Norbert Lammert. Sie alle galten als mögliche Nachfolger für den scheidenden Bundespräsidenten Wulff. Nun hat sich eine Politikerin geäußert, die den Job liebend gern übernommen hätte. Petra Roth wäre gern statt Gauck Bundespräsident geworden - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,835365,00.html)
Deutschland ist noch einmal davongekommen. Wenn diese Dame das Staatsoberhaupt geworden wäre, dann wäre eine eifrige Befürworterin für die Abschaffung des Demostrationsrechts unser aller Präsidentin geworden. Aber Deutschland hat ja Vorbilder als Staatsoberhaupt, die demokratische Verfassungen nicht so ernst genommen haben. Dieses Vorbild scheint der Reichspräsident von Hindenburg zu sein, den diese Frau dann nachgeeifert hätte. Weiterhin hätte die Finanzindustrie mit Frau Roth eine der besten Lobbyisten in dieses Amt gebracht. Was dem alten Hindenburg der Einsatz für die ostelbischen Junker war, wäre für Frau Roth der bedingungslose Einsatz für die Zocker des Frankfurter Bankenviertels gewesen. Uns ist viel erspart geblieben.
5. Si tacuisses
cato-der-ältere 25.05.2012
Von Frau Roth hatte ich bisher einen eher guten Eindruck. Das seichte Lobhudeln für Gauck hier und die knallharte Pro-Bankster-Linie bei den Demos, werfen einen Schatten auf das Bild. Aber glücklicherweise ist sie ja bald ins [...]
Von Frau Roth hatte ich bisher einen eher guten Eindruck. Das seichte Lobhudeln für Gauck hier und die knallharte Pro-Bankster-Linie bei den Demos, werfen einen Schatten auf das Bild. Aber glücklicherweise ist sie ja bald ins Privatleben verschwunden.

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