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07.06.2012
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Kanzlerin in Danzig

Merkel zu Besuch bei den Fußball-Jungs

Foto: DPA

Ihre Besuche bei der deutschen Nationalmannschaft bei großen Fußballturnieren haben Tradition: Dieses Mal reiste Kanzlerin Angela Merkel sogar schon vor dem ersten Spiel gegen Portugal zu Jogi Löw und seinem Team nach Danzig.

Danzig - Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt sich gern fußballverrückt. Nationalspieler Bastian Schweinsteiger bescheinigt ihr, "wirklich Ahnung vom Fußball" zu haben. Dieses Mal hat die Kanzlerin die deutsche Nationalmannschaft in ihrem EM-Quartier in Polen schon vor ihrem ersten Spiel am Samstag gegen Portugal besucht.

In einer silbernen Limousine fuhr Merkel am Mittwochabend am Teamhotel Dwor Oliwski in Danzig vor. Kapitän Philipp Lahm begrüßte die Regierungschefin und zeigte ihr das Quartier. Anschließend blieb die Bundeskanzlerin zum Abendessen.

Merkel hat die deutschen Nationalspieler schon häufiger besucht - so war sie bei der WM 2006, der EM 2008 und der WM 2010 dabei. Sie war sogar zu Gast in der Kabine der Nationalelf. Nach Deutschlands 4:0 im WM-Viertelfinale gegen Argentinien 2010, schüttelte die Kanzlerin dem leicht bekleideten Spieler Mesut Özil die Hand. Von dem Kabinenbesuch gingen sogar erstmals Bilder - mit Genehmigung von Bundestrainer Joachim Löw und Manager Oliver Bierhoff - an die Presse.

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Kanzlerin in Danzig: Merkel zu Besuch bei den Fußball-Jungs

Der damalige DFB-Chef Theo Zwanziger war danach verstimmt. Er soll sich intern beklagt haben, dass sich der DFB nicht von der Politik instrumentalisieren lassen dürfe. "Ich wünsche mir, dass sich die Politik um den Fußball kümmert, wenn es der Fußball braucht", sagte er im "Kicker". Zwanziger war zudem sauer, dass er bei der Stippvisite nicht dabei war. Ein Anruf der Kanzlerin glättete dann die Wogen.

Merkel zeigte sich nach ihrem Danzig-Abstecher zuversichtlich für die EM: "Ich habe bei meinem Besuch einen wunderbaren Mannschaftsgeist und viel Zusammenhalt unter den Spielern gespürt", ließ sie per DFB-Mitteilung verlauten. Sie wünsche dem Team "einfach Erfolg und das notwendige Quäntchen Glück".

Nach wie vor lässt Bundeskanzlerin Merkel offen, ob sie zu den deutschen EM-Spielen in die Ukraine reisen wird. Hintergrund sind politische Spannungen mit der Ukraine. Die EU-Staaten kritisieren den Umgang mit der inhaftierten Ex-Ministerpräsidentin Julija Timoschenko. Zahlreiche Politiker wollen das Turnier deshalb nicht besuchen.

heb

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insgesamt 30 Beiträge
1. Wenn soetwas wichtig ist.
Markus_petersen 07.06.2012
Wenn soetwas wichtiger ist als die Politik, dann geht es Deutschland richtig gut.
Wenn soetwas wichtiger ist als die Politik, dann geht es Deutschland richtig gut.
2. ...
elbgeistDD 07.06.2012
Und dafür bekommt sie jetzt bestimmt Betreuungsgeld ;-)
Zitat von sysopIhre Besuche bei der deutschen Nationalmannschaft bei großen Fußball-Turnieren haben Tradition: Dieses Mal reiste Kanzlerin Angela Merkel sogar schon vor dem ersten Spiel gegen Portugal zu Jogi Löw und seinem Team nach Danzig. Kanzlerin Merkel besucht deutsche Nationaelf im EM-Quartier Danzig - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,837473,00.html)
Und dafür bekommt sie jetzt bestimmt Betreuungsgeld ;-)
3. Wer bezahlt?
mooringman 07.06.2012
Wer bezahlt diesen Presse- und Werbetermin der Frau Merkel? Richtig,wir Steuerzahler! Schön war,was heute morgen im ARD Morgenmagazin gesagt wurde.Frau Merkel kennt aus ihrer Koaltion keinen "wunderbaren [...]
Wer bezahlt diesen Presse- und Werbetermin der Frau Merkel? Richtig,wir Steuerzahler! Schön war,was heute morgen im ARD Morgenmagazin gesagt wurde.Frau Merkel kennt aus ihrer Koaltion keinen "wunderbaren Mannschaftsgeist"......
4. Das
kuac 07.06.2012
ist die Politik, weil die Wähler es so wollen. Die Kanzlerin würde nie dahin gehen, wenn die Medien darüber nicht berichten würden. Und warum berichten die Medien über solche Trivialitäten? Weil das sich gut verkaufen lässt. [...]
Zitat von Markus_petersenWenn soetwas wichtiger ist als die Politik, dann geht es Deutschland richtig gut.
ist die Politik, weil die Wähler es so wollen. Die Kanzlerin würde nie dahin gehen, wenn die Medien darüber nicht berichten würden. Und warum berichten die Medien über solche Trivialitäten? Weil das sich gut verkaufen lässt. Haben Sie schonmal in Netzwerken über Empörung wegen solcher Besuche gelesen? Ich nicht.
5. optional
A.R. 07.06.2012
Frau Merkel sollte sich auf die WICHTIGEN Dinge konzentrieren, Fussball ist eindeutuíg kein wichtiges Thema.
Frau Merkel sollte sich auf die WICHTIGEN Dinge konzentrieren, Fussball ist eindeutuíg kein wichtiges Thema.

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