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08.08.2012
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Altkanzler bei Maischberger

Schmidt rechnet mit Europas Krisenmanagern ab

Altkanzler Schmidt (bei Sandra Maischberger): "Selbstverständliche Entwicklung"
DPA

Altkanzler Schmidt (bei Sandra Maischberger): "Selbstverständliche Entwicklung"

Klare Worte vom früheren Bundeskanzler: Helmut Schmidt kritisiert in der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" die fehlende Tatkraft Europas in der Schuldenkrise. Dem vieldiskutierten Rauswurf der Griechen aus der Euro-Zone erteilt er eine Absage.

Berlin - Altkanzler Helmut Schmidt wirft den Europäern mangelnde Entschlusskraft bei der Bewältigung der Schuldenkrise vor. Bereits Ende 2008 beim Einsetzen der Weltfinanzkrise habe es international Beschlüsse etwa zur Regulierung der Finanzmärkte gegeben, die insbesondere durch die USA, aber auch durch die Europäer nicht umgesetzt worden seien, sagte der Sozialdemokrat am Dienstagabend in der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger". Alle Rettungsschirme hätten sich als unzureichend herausgestellt. Es sei nicht die erforderliche Tatkraft aufgebracht worden.

Schmidt zeigte sich besorgt über die Entwicklung in Europa. Diese Sorge könne man nicht unterdrücken. Es handele sich aber nicht um eine Euro-, sondern um eine Schuldenkrise. Auch Deutschland habe sich stärker verschuldet, als es nach dem europäischen Stabilitätspakt gedurft hätte. "Das wäre alles nicht so tragisch, wenn wir jemanden hätten in Europa, der einen Überblick über das Gesamtproblem hat", sagte der 93-Jährige.

Forderungen, das finanziell angeschlagene Griechenland müsse die Euro-Zone verlassen, kritisierte Schmidt. Es sei ein Fehler gewesen, die Griechen überhaupt aufzunehmen, sagte er. Doch nun müsse man die Konsequenzen tragen. Zugleich stärkte er dem SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel für dessen Vorstoß zur Vergemeinschaftung der Schulden im Euro-Raum den Rücken. "Im Prinzip hat er Recht", sagte Schmidt. Man sollte es als Regel nicht aufstellen, aber in der gegenwärtigen Situation sei dies "beinahe unausweichlich".

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Helmut Schmidt: Die Lebensgefährtin des Altkanzlers
Im Verlauf des Gesprächs äußerte sich Schmidt auch zu der Beziehung mit seiner neuen Lebensgefährtin Ruth Loah. Das sei eine "selbstverständliche Entwicklung". "Wir waren aneinander gewöhnt seit Jahrzehnten", sagte der SPD-Politiker. Auf die Frage der Fernsehmoderatorin Sandra Maischberger, ob er glücklich sei, antwortete der Altkanzler nur knapp: "Glück ist ein sehr relativer Begriff." Das große Interesse der Öffentlichkeit an seiner neuen Lebensgefährtin habe ihn nicht überrascht.

suc/dpa/dapd

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insgesamt 211 Beiträge
1. Neues Glück
stesch 08.08.2012
Mir wäre es lieber, der Altkanzler würde nur über neues persönliches Glück referieren als seine Euro-Textbausteine zum Besten zu geben. Mit seinen Forderungen an das Bundesverfassungsgericht hat der den Rahmen des [...]
Zitat von sysopKlare Worte vom früheren Bundeskanzler: Helmut Schmidt kritisiert in der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" die fehlende Tatkraft Europas in der Schuldenkrise. Dem viel diskutierten Rauswurf der Griechen aus der Euro-Zone erteilt er eine Absage. Altkanzler: Helmut Schmidt spricht bei Maischberger über Euro-Krise - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,848799,00.html)
Mir wäre es lieber, der Altkanzler würde nur über neues persönliches Glück referieren als seine Euro-Textbausteine zum Besten zu geben. Mit seinen Forderungen an das Bundesverfassungsgericht hat der den Rahmen des Tolerierbaren bereits überschritten.
2. Naja, der Schmidt ...
Pinin 08.08.2012
"Alter schütz vor Torheit nicht" Er unterstützt also das Gabriel-Konzept - "gemeinsame Haftung für die Schulden aller Euro-Staaten, gemeinsame strenge Haushaltskontrolle" Wir kennen aber schon das Ende: [...]
"Alter schütz vor Torheit nicht" Er unterstützt also das Gabriel-Konzept - "gemeinsame Haftung für die Schulden aller Euro-Staaten, gemeinsame strenge Haushaltskontrolle" Wir kennen aber schon das Ende: Die gemeinsame Haftung klappt hervorragend, die Hauhaltskontrolle natürlich überhaupt nicht. Da ignoriert die Verwaltung einfach alle Vorgaben, und wenn kein Geld mehr da ist wird mit dem Zusammenbruch und Bürgerkrieg gedroht. Und setzt der werte Herr Schmidf dann die Haushaltskontrollen mit der deutschen Polizei durch? Aber Hauptsache das Geld der Deutschen wird erst mal an den ClubMed verteilt, wobei deren Superreiche weiter vom Steuern-Zahlen verschont bleiben. Und wenn das Geld sowieso fließt, kann man alle Strukturreformen sowieso vergessen. Aber solche Kleinigkeiten sind natürlich unter Schmidts Würde, er ist ja schließlich ein Generalist und ein edler Europäer. Was interessieren da schon noch die kleinen Deutschen.
3. Das Problem ist ein
newsfreak 08.08.2012
Alle Staaten in Europa haben eine eigene Kultur und eine eigene Geschichte, eigene Traditionen. Was die Amerikaner zusammenführte, war eine gemeinsame gewaltsame Unterdrückung von Seiten der Briten. Dies ist ja in einer gewissen [...]
Alle Staaten in Europa haben eine eigene Kultur und eine eigene Geschichte, eigene Traditionen. Was die Amerikaner zusammenführte, war eine gemeinsame gewaltsame Unterdrückung von Seiten der Briten. Dies ist ja in einer gewissen Art und Weise in Europa der Fall, nur monitär, denn schleichend werden die Staaten fallen, wenn Sie dem Druck nicht nachkommen "Reformen" auf den Weg zu bringen. Und selbst wenn Sie es tun, der Staat an sich hat in diesem Sinne eine gewisse Handlungsunfähigkeit was die Kredite angeht, denn Geld braucht der Staat, und wenn investiert wird, will man Resultate sehen. Ob diese "Resultate" nun mehr Privatisierung, oder Politisch wirtschaftliche Interessen sind ist hier noch offen zu legen. Der Süden hat seine eigenen Interessen, wie Sie sicher auch Frankreich hat!
4. Da
forumgehts? 08.08.2012
Schmidt weiss, welche Wirkung seine Worte - gerade heutzutage - entfalten, fühlt er sich der Staatsrison verpflichtet und gab uns nur seine "offizielle" Meinung zum Besten. Ich hörte aus seinen Worten heraus, dass [...]
Zitat von sysopKlare Worte vom früheren Bundeskanzler: Helmut Schmidt kritisiert in der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" die fehlende Tatkraft Europas in der Schuldenkrise. Dem viel diskutierten Rauswurf der Griechen aus der Euro-Zone erteilt er eine Absage. Altkanzler: Helmut Schmidt spricht bei Maischberger über Euro-Krise - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,848799,00.html)
Schmidt weiss, welche Wirkung seine Worte - gerade heutzutage - entfalten, fühlt er sich der Staatsrison verpflichtet und gab uns nur seine "offizielle" Meinung zum Besten. Ich hörte aus seinen Worten heraus, dass Europa sowieso den Bach runter gehe. Warum sollte er dies noch beschleunigen?
5. Wer noch Visionen von Europa hat, sollte schleunigst den Arzt aufsuchen
Privatier 08.08.2012
Anstatt von seinem tollen Rauscherlebnis zu schwärmen, und andere dazu verleiten, sich auf den gleichen Trip zu begeben, und sich davon gesundheitsgefährdend abhängig zu machen.
Zitat von sysopKlare Worte vom früheren Bundeskanzler: Helmut Schmidt kritisiert in der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" die fehlende Tatkraft Europas in der Schuldenkrise. Dem viel diskutierten Rauswurf der Griechen aus der Euro-Zone erteilt er eine Absage. Altkanzler: Helmut Schmidt spricht bei Maischberger über Euro-Krise - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,848799,00.html)
Anstatt von seinem tollen Rauscherlebnis zu schwärmen, und andere dazu verleiten, sich auf den gleichen Trip zu begeben, und sich davon gesundheitsgefährdend abhängig zu machen.

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