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13.12.2012
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Was Freitag wichtig wird

Syriens Rebellen in Moskau

AFP

Syrische Rebellen (Archivbild): Das Regime gerät immer stärker unter Druck

Der Druck auf Assad wächst täglich: Die Rebellen ziehen ihren Ring um die Hauptstadt Damaskus immer enger, sie verkünden inzwischen selbstbewusst, dass sie keine Hilfe mehr aus dem Westen benötigen. Der Nato-Generalsekretär rechnet mit dem baldigen Zusammenbruch des Regimes , und selbst der bis zuletzt treue Verbündete bereitet sich auf ein Syrien nach Baschar al-Assad vor. "Die Führung verliert mehr und mehr die Kontrolle im Land", sagte Vizeaußenminister Michail Bogdanow. Deshalb sei eine Niederlage von Präsident Assad möglich. "Leider kann der Sieg der syrischen Opposition nicht mehr ausgeschlossen werden." Der Chefdiplomat im Kreml, Sergej Lawrow, ist schon einen Schritt weiter: Er wird eine Abordnung der syrischen Opposition am Freitag in Moskau empfangen.


Pannen, Patzer, Planungsfehler

dapd

Flughafen Berlin Brandenburg: Wer kommt für den finanziellen Schaden auf?

Wenn es zwei deutsche Garanten für Hiobsbotschaften gibt, dann diese beiden Baustellen: S21, der Bahnhofsneubau in Stuttgart, wird viel, viel teurer als geplant, 6,8 Milliarden sollen es nach dem jüngsten Gutachten von McKinsey sein. Wer die Mehrkosten trägt, ist noch lange nicht ausgemacht. Ganz ähnlich das Bild beim neuen Flugdrehkreuz Berlin Brandenburg International - immerhin steht der Flughafen schon. Aber auch er wird mehr Geld verschlingen als vorher kalkuliert; aktuell rechnen die Bauherren mit 1,2 Milliarden Mehrkosten. Den geplanten Eröffnungstermin hat der Airport schon mehrfach gerissen. Wer für den finanziellen Schaden aufkommt, der Fluglinien und anderen Investoren durch die Verzögerungen entstanden ist, bleibt offen. Am Freitag nimmt sich der Bundestag die beiden Problemprojekte vor - und diskutiert in einer Aktuellen Stunde über Pannen, Patzer und Planungsfehler.


Urteil im Kirch-Prozess gegen die Deutsche Bank?

dapd

Kirch (l.), Breuer: Der eine verstorben, der andere im Ruhestand

Auch der zehnjährige Kirch-Prozess gegen die Deutsche Bank hat mal ein Ende - vielleicht schon an diesem Freitag. Das Oberlandesgericht München könnte ein Urteil fällen. Zur Erinnerung: Der frühere Bank-Chef Rolf Breuer soll durch brisante Äußerungen die Pleite des Medienimperiums von Leo Kirch herbeigeführt haben. Kirch ist inzwischen verstorben, Breuer längst im Ruhestand. Das größte deutsche Geldhaus muss sich aber auf eine herbe Niederlage und hohe Schadensersatzzahlungen an die Kirch-Erben einstellen. Das hatte der Vorsitzende Richter Guido Kotschy in der letzten Sitzung im November angedeutet.


Margarine-Zoff

DPA

Margarine Becel pro.activ: Umstrittenes Gesundheitsversprechen

Wer im Supermarkt am Kühlregal nach Margarine sucht, entdeckt mitunter vielversprechende Botschaften, wie jene aus dem Hause Unilever: "Senkt aktiv den Cholesterinspiegel", heißt es auf der Packung von Becel pro.activ. Um diesen sogenannten Health Claim ist ein heftiger Streit entbrannt. Die Verbraucherorganisation Foodwatch fordert, dass die Margarine aus dem Supermarkt verbannt wird und hat eine Unterlassungsklage beim Landgericht Hamburg eingereicht. Die in der Margarine enthaltenen pflanzlichen Sterine stehen laut Foodwatch und anderen Experten im Verdacht, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sogar zu erhöhen. Bei Unilever ist man gelassen: Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) habe dem Produkt die Unbedenklichkeit bestätigt. Am Freitag will das Landgericht ein Urteil fällen.


Endspurt in die Winterpause

Getty Images

Jubelnde Bayern-Profis: Seit dem 14. Spieltag Herbstmeister

In der Bundesliga steht mit dem 17. Spieltag der letzte vor der Winterpause an. Den Auftakt macht am Freitag der FC Bayern, der seine erfolgreiche Hinrunde mit einem Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach beenden will (20.30 Uhr Liveticker SPIEGEL ONLINE). Mit einem Sieg könnten die Münchner, die bereits seit dem 14. Spieltag als Herbstmeister feststehen, ihren eigenen Hinrunden-Rekord von 44 Punkten aus der Saison 2005/06 einstellen.


Die Debatte: Klima-Meetings abschaffen - weil sie nicht bringen!

Viel Brimborium, große Kosten und Erwartungen, wenig bis gar keine Ergebnisse: Die Weltklimagipfel waren in den vergangenen Jahren wenig ergiebig. Forscher fordern daher: Schluss damit - statt dessen die Klimaveränderungen akzeptieren und vor Ort die Auswirkungen analysieren und bekämpfen. Provokante Thesen, die im SPIEGEL-ONLINE-Forum sofort zu einer lebhaften Debatte führten.

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